8
Mär
2011

Veränderung klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss modulierter hochfrequenter Felder

HLV Info 023
08.03.2011


Dr. med. Horst Eger
07.03.2011

Wissenschaftlicher Originalbeitrag

Veränderung klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss modulierter hochfrequenter Felder - Eine Langzeiterhebung unter lebensnahen Bedingungen

Klaus Buchner und Horst Eger

Zusammenfassung

Die vorliegende Langzeitstudie über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren zeigt bei den 60 Teilnehmern eine signifikante Aktivierung des adrenergen Systems nach Installation einer örtlichen Mobilfunksendeanlage in Rimbach (Bayern).

Die Werte der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin steigen in den ersten sechs Monaten nach dem Einschalten des GSM-Senders signifikant; die Werte der Vorläufersubstanz Dopamin sinken nach Beginn der Bestrahlung erheblich ab. Der Ausgangszustand wird auch nach eineinhalb Jahren nicht wieder hergestellt. Als Hinweis auf die nicht regulierbare chronische Schieflage des Stresshaushalts sinken die Werte des Phenylethylamins (PEA) bis zum Ende des Untersuchungszeitraums signifikant ab.

Die Effekte unterliegen einem Dosis-Wirkungs-Zusammenhang und zeigen sich weit unterhalb gültiger Grenzwerte für technische Hochfrequenzbelastung. Chronische Dysregulationen des Katecholaminsystems sind von erheblicher gesundheitlicher Relevanz und führen erfahrungsgemäß langfristig zu Gesundheitsschäden.

http://www.mobilfunkstudien.org/assets/umg_buchner-eger_rimbach-studie.pdf


Dr. med. Wolf Bergmann
07.03.2011

Den Alarm-Ruf von Prof. Thiede leite ich gleich weiter.

Ich habe daraufhin spontan an die Freiburger Fraktionen geschrieben. Den Text dazu zu Ihrer Information füge ich an (s.u.) ebenso wie die darin erwähnte mail aus den USA.


Dr. Wolf Bergmann


------ Weitergeleitete Nachricht ------
Von: Werner Thiede
Datum: Sun, 6 Mar 2011 16:45:45 +0100
An: Wolf Bergmann
Betreff: Alarm

Lieber Herr Dr. Bergmann,

ab sofort gilt m.E. höchste Alarmstufe: EU-Energiekommissar Günther Oettinger will jetzt die Energie?versorger zwingen, künftig nicht mehr nur einmal im Jahr, sondern monatlich genaue Auskunft über den Verbrauch von Strom und Gas zu geben (laut Welt am Sonntag). Am Dienstag wird er einen 'Aktionsplan für mehr Enegieeffizienz in der EU' vorstellen. Was das bedeutet, liegt auf der Hand: den Zwang zum Einbau 'intelligenter Stromzähler' in jeden Haushalt ? europaweit!

'Intelligente Zähler sollen die Daten direkt und möglichst per Funkverbindung melden', schreibt Marcus Rohwetter in der ZEIT vom 10. Februar 2011. Viele Modelle solcher Zähler bleiben ? einem Handy vergleichbar ? ununterbrochen mit der nächstliegenden Mobilfunk-Basisstation im Standby-Modus online verbunden, wobei der Datentransfer etwa dem Senden einer SMS entspricht. Insgesamt wird die auszutauschende Funk-Datenmenge riesig werden.

Wenn jetzt nicht sofort Protestaktionen ? vor allem auch gezielte an hochrangige Politiker ? starten, wird es zu spät sein, sich gegen die Smart-Grid-Walze zu wehren. Auf der Homepage des Stromkonzerns E.ON ist nachzulesen: 'In Kürze wird der Konzern europaweit 1,8 Millionen Smart Meter installieren. So sind in Schweden bereits heute eine Million Smart Meter im Einsatz und in Spanien kommen bis 2014 rund 752.000 hinzu. Auch in Deutschland, wo die neue Zählergeneration bisher noch nicht verpflichtend ist, sollen bis zum Jahr 2022 80 Prozent aller Haushalte mit dieser Technik ausgestattet sein.' Jetzt sieht es danach aus, dass alles noch viel schneller gehen soll. Und das zu einem Zeitpunkt, wo deutlicher wird, wie gesundheitsschädlich Mobilfunk ist und warum. Haben wir Kritiker auch einen 'Aktionsplan'?

Herzlich, aber sorgenvoll grüßt Sie

Prof. Dr. W. Thiede


Sehr geehrte Damen und Herren,

Verschiedentlich hatte ich Sie aufmerksam darauf gemacht, dass mit der geplanten Installierung von mobilfunkbetriebenen Energieablesegräten eine riesige Lawine von zusätzlicher Mikrowellen - Zwangsbestrahlung in der Privatsphäre installiert werden soll. Ich möchte Sie bitten, den weitergeleiteten Alarmruf des Theologie - Professors Dr. Thiede zur Kenntnis zu nehmen.

Darf ich fragen, ob Sie Kenntnis haben von Plänen von der Badenova? Können Sie feststellen, welche Rechte Bürger haben, die die Installierung solcher gesundheitsschädigender Mikrowellenstrahlung in ihrer Wohnung verweigern?

Ich möchte Sie dringend bitten, sich diesem brennenden Thema zuzuwenden. Im Anhang [ http://www.next-up.org/.../Press_Release_Smart_meter_Grandmothers_arrests_11_01_2011.pdf ] noch eine Meldung und Bilder aus den USA. Die Polizei führt Bürger ab, die versucht haben, die Auslieferung der Ablesegeräte zu verhindern. Mit Ihrer Hilfe sollte es möglich sein, das Recht auf Unversehrtheit der Wohnung besser zu schützen.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit, sich diesem Problem zuzuwenden. Ich möchte Sie herzlich bitten, mir eine kurze Mitteilung zu machen, welche Möglichkeiten Sie sehen.

Unabhängige wissenschaftliche und technische Informationen kann ich gerne zur Verfügung stellen.


HLV Info 024
08.03.2011

Dr. Wolf Bergmann
04.03.2011

Bedenkenswert! (s. weitergeleitete mail)

Eine für mich sinnvolle Forderung in diesem Zusammenhang ist der Schutz der Innenräume vor Zwangsbestrahlung. Das bedeutet die Absenkung der Sendeleistung so, dass nur outdoor Empfang möglich ist. Technisch leicht möglich. Aber politisch noch ein langer Weg.

Dr. Wolf Bergmann


------ Weitergeleitete Nachricht ------

Von: Irene von Boetticher
Datum: Thu, 3 Mar 2011 14:26:14 +0100

Betreff: Thematik Grenzwertabsenkung bei Mobilfunk

Dieses E-Mail wurde im Auftrag der Bürgerinitiative Mobilfunk Herlikofen versandt und darf bei Bedarf gerne weiterverbreitet werden.

Bürgerinitiative Mobilfunk Herlikofen

03.03.2011

Stellungnahme zu der Forderung Grenzwertabsenkung

Der Grenzwert in Deutschland mit 10 000 000 Mikrowatt pro qm ist einer der höchsten auf der Welt und wurde nur dahingehend getestet, ob bei einem gewissen Abstand sich das Gewebe erwärmt.

Die biologischen Wirkungen auf das Leben wurden bei der Festlegung der Grenzwerte überhaupt nicht berücksichtigt.

Wenn man nun eine utopische Forderung stellen würde, der Grenzwert sollte um 99% gesenkt werden, dann würden doch immer noch 1% vom Grenzwert ausgestrahlt werden.

Dass 1% vom Grenzwert immer noch 100 000 Mikrowatt pro qm sind wird kaum von jemanden realisiert.

Bereits bei 1 Mikrowatt pro qm und weniger treten bereits Gesundheitsprobleme auf.

Wer will schon mit einer solch hohen Dosis von 100 000 Mikrowatt pro qm Strahlung, oder anders ausgedrückt mit 1% vom Grenzwert bestrahlt werden.

Was für eine Zukunft haben die vielen Menschen, die von den gepulsten Mikrowellen Gesundheitsprobleme bekommen, und die Elektrosensiblen, die schon bei 1 Mikrowatt pro qm und weniger, auf die Strahlung reagieren.

Es ist die Dauer, die ununterbrochene Dauerberieselung mit gepulsten Mikrowellenstrahlen, die letztendlich Leben angreift, unabhängig davon, ob der Grenzwert abgesenkt wird oder nicht. Man kann es vergleichen mit einer Allergie. Hat jemand eine Erdbeerallergie, dann kann er nicht einmal eine Erdbeere essen, ohne dass er Gesundheitsprobleme bekommt. Genauso ergeht es Menschen, die bei 1 Mikrowatt pro qm und manche sogar bei weniger, Gesundheitsprobleme bekommen. Der große Unterschied dieser beiden Arten liegt darin, dass der Betroffene einer Erdbeerallergie ausweichen kann, indem er auf Erdbeeren verzichtet. Für den Elektrosensiblen gibt es kein Entrinnen mehr.

Wir brauchen eine Veränderung dieser Technologie, eine die nicht gegen das Leben ist. Warum soll das nicht möglich sein?

Unwahrheit wird nicht zur Wahrheit und wenn man sie auch noch so oft wiederholt, sie bleibt Unwahrheit.

Das die Grenzwerte uns schützen bleibt Unwahrheit.
Grenzwertabsenkung ändert nichts an der ganzen Problematik.


Peter Mehring
08.03.2011

Erfolgsmeldung der Bürgerinitiative Elektrosmog Osterholz e.V.:

Gemeinde kontra neuer Mobilfunktechnik

Der Rat der Gemeinde Vollersode startete mit einem unliebsamen Thema in das neue Jahr. 'Errichtung weiterer Mobilfunkanlagen im Gebiet der Gemeinde Vollersode' war der erste Tagesordnungspunkt .....

Wir haben eine intensive öffentliche Diskussion über die Einrichtung neuer LTE Sendeanlagen im LK Osterholz erreicht.

Den vollständigen Presseartikel finden Sie im Anhang:

http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/OSTERHOLZER+KREISBLATT/336038/Gemeinde+kontra+neuer+Mobilfunk.html


Peter Mehring
1.Vors. BEO e.V.
Friedensheimer Str. 26
27729 Vollersode

--------

Rimbach-Studie von Buchner und Eger

In der Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft 1 / 2011 wurde die Rimbach-Studie veröffentlicht. In ihr wird nach­gewiesen, dass sich durch die Dauerstrahlung von Mobilfunkmasten Neuro­transmitter verändern: die Stress­hormone Adrenalin und Noradre­lanin steigen, die Dopaminwerte sinken. http://www.mobilfunkstudien.org/dokumentationen/dokumentationen-a-c/buchner-veraenderung-bedeutsamer-neurotransmitter.php

Rimbach-Studie zeigt Auswirkung von Mobilfunkmasten auf die Gesundheit

Die Untersuchung mit dem Titel 'Veränderung klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss modulierter hochfrequenter Felder ? Eine Langzeiterhebung unter lebensnahen Bedingungen', Autoren Prof. Buchner/Dr. Eger veröffentlicht die Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft in der Ausgabe 1/2011. In der Zusammenfassung heißt es:

'Die vorliegende Langzeitstudie über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren zeigt bei 60 Teilnehmern eine signifikante Aktivierung des adrenergenen Systems nach Installation einer örtlichen Mobilfunksendeanlage in Rimbach (Bayern). Die Werte der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin steigen in den ersten sechs Monaten nach dem Einschalten des GSM?Senders signifikant für technische Hochfrequenzbelastung. Die Werte der Vorläufersubstanz Dopamin sinken nach Beginn der Bestrahlung erheblich ab. Der Ausgangszustand wird auch nach eineinhalb Jahren nicht wieder hergestellt. Als Hinweis auf die nicht regulierbare chronische Schieflage des Stresshaushaltes sinken die Werte des Phenylethylamins (PEA) bis zum Ende des Untersuchungszeitraums signifikant ab. Die Effekte unterliegen einem Dosis-Wirkungs-Zusammenhang und zeigen sich weit unterhalb gültiger Grenzwerte. Chronische Dysregulationen des Katecholaminsystems sind von erheblicher gesundheitlicher Relevanz und führen erfahrungsgemäß langfristig zu Gesundheitsschäden.'

http://www.mobilfunkstudien.org/assets/umg_buchner-eger_rimbach-studie.pdf



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