8
Feb
2010

Zellforschung mit Niederfrequenz

Aus: HLV Info 013

ElektrosmogReport Februar 2010

16/Nr.2

Zellforschung mit Niederfrequenz

DNA-Schädigung durch 50-Hz-Magnetfelder bestätigt

Auszug:

Da viele Ergebnisse von Experimenten zu DNA-Schädigung durch elektromagnetische Felder oft nicht reproduzierbar waren, wurden menschliche primäre Fibroblasten 50-Hz-Felder von 1 mT ausgesetzt, um die Frage zu klären, ob, und wenn wie niederfrequente Felder die DNA schädigen können. Die Experimente waren Wiederholungen von früheren Arbeiten von Ivancits und Mitarbeitern. Nach diesen Ergebnissen führen gepulste, nicht kontinuierliche Feldeinwirkungen zu DNA-Schädigung.

?Die Experimente legen nahe, dass der Zellzyklus durch Magnetfelder bei der Replikation der DNA gestört wird?

?Es lässt sich also festhalten, dass frühere Ergebnisse von Ivancits und Mitarbeiter bestätigt werden können?

Quelle: Focke F, Schürmann D, Kuster N, Schär P (2010): DNA fragmentation in human fibroblasts under extremly low frequency electromagnetic field exposure. Mutation Research 683, 74-83

[ http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19896957 ]

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ElektrosmogReport 16/Nr.2

Mobilfunkforschung

Mobilfunkwirkung auf periphere Monozyten

Auszug:

Zellkulturen von peripheren Monozyten aus dem Blut von Freiwilligen zeigten nach Bestrahlung mit verschiedenen Funkfrequenzen, dass die Adhäsionsfähigkeit der Zellen durch die elektromagnetischen Felder beeinflusst wird. Das könnte ein Grund für eine Beeinträchtigung des Immunsystems sein. Die anderen untersuchten Parameter zeigten kaum Unterschiede.

?Aus diesen Ergebnissen wird geschlossen, dass die elektromagnetischen Felder die Adhäsionsfähigkeit der Monozyten vermindern und dadurch eine veränderte Immunreaktion bedingen können?

Anmerkung: Monozyten sind als sogenannte Non-Responder bekannt, es sind Zellen, die nicht oder kaum durch elektromagnetische Felder beeinflusst werden. Zu dieser Arbeit hat ATI, eine internationale Telekommunikationsfirma mit Sitz in Kanada, einen Beitrag geleistet, so steht es am Ende der Arbeit.

Quelle:

Atosoy A, Sevim Y, Kaya I, Yilmaz M, Durmus A, Sonmez M, Omay SB, Ozdemir F, Ovali E (2009): The effects of electromagnetic fields on peripheral Blood mononuclear cells in vitro.

Bratislava Medical Journal 110 (9), 526-529

[ http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19827334 ]

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ElektrosmogReport 16/Nr. 2

Schweizer Bundesamt für Umwelt bestätigt Krebs durch niederfrequente Magnetfelder

?Krebs durch niederfrequente Magnetfelder: Verdacht bleibt bestehen? ? so lautet die Überschrift einer Pressemitteilung des Schweizer Bundesamtes für Umwelt (BAFU).

In dieser Veröffentlichung vom 19. Januar 2010 gibt das Amt bekannt, dass niederfrequente Magnetfelder das Potenzial besitzen, Krebs zu erzeugen. Zu dieser Einschätzung kam die Weltgesundheitsorganisation WHO im Jahr 2007, und neue in dem Bericht zusammengefasste Untersuchungen haben diese Einschätzung bestätigt. Somit erhärtet sich der seit etwa 30 Jahren bestehende Verdacht nun einmal mehr. Es besteht demnach weiterhin ein erhöhtes Leukämierisiko bei Kindern, die Magnetfeldbelastungen von über 0,3 bis 0,4 Mikro T zu Hause über einen langen Zeitraum ausgesetzt sind. Für andere Krebsarten bei Kindern und Krebs bei Erwachsenen kann man keine Aussage machen, so die Autoren, ebenso nicht für Personen mit höherer Magnetfeldbelastung am Arbeitsplatz. In Tierexperimenten wurden bisher keine Tumor auslösende Wirkung der Magnetfeldexposition beobachtet, aber aus Zellexperimenten ergeben sich Hinweise, dass niederfrequente Magnetfelder die Wirkung bekannter Krebs erzeugender Stoffe verstärken können.

Die Autoren geben an:

?Ein plausibler Wirkungsmechanismus, der diese Befunde erklären könnte, ist nicht bekannt.?

Als Schlussfolgerung geben die Autoren an, das Vorsorge in Hinsicht auf das Leukämierisiko gerechtfertigt ist und somit die Langzeitbelastung mit niederfrequenten Feldern zu vermindern ist. Dazu heißt es: Vorgeschrieben werden?vorsorgliche Maßnahmen zur Verringerung der Magnetfelder in der Umgebung von Hochspannungsleitungen und Transformatorenstationen?. Jedoch gibt es keinen Grund, die Grenzwerte zu senken. Und: ?Ein plausibler Wirkungsmechanismus, der diese Befunde erklären könnte , ist nicht bekannt.? Der 120-seitige Bericht ?Niederfrequente Magnetfelder und Krebs? basiert auf Auswertungen von 2008 und steht als Download zur Verfügung unter http://www.bafu.admin.ch/publikationen .
[ http://www.bafu.admin.ch/publikationen/publikation/01511/index.html?lang=de&download=NHzLpZig7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCGd3t5fmym162dpYbUzd,Gpd6emK2Oz9aGodetmqaN19XI2IdvoaCVZ,s-.pdf ]

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