| Betreff: Verblödung durch Mobilfunkfrequenzen |
| Von: gerd-zesar@t-online.de (Gerd Zesar) |
| Datum: Thu, 21 Oct 2004 10:27:01 +0200 |
| An: |
Verblödung durch gepulste Mobilfunkfrequenzen.
Rothervorhebung im Text habe ich hinzugefügt.
http://www-klinik.uni-mainz.de/Kommunikation/forschung.html#10
Untersuchung
der Beeinflussung mentaler
Leistungen
durch gepulste
HF-Felder (GSM)
PD Dr. R. Maier, Dipl.-Phys. St.
Greter
(Luxemburg), Dr. G. Schaller
(Erlangen), Prof. Dr. G. Hommel
(Mainz)
Untersuchungen
der Wirkung gepulster
elektromagnetischer
Felder im Fernfeld auf zentralnervöse
Leistungen
standen
im Zentrum
dieser Untersuchung.
An einem Probandenkollektiv
(N = 33) konnte
das individuelle Vigilanzverhalten
auf die Stress-Komponente
"Feld-Exposition"
überprüft
werden.
Mittels
des psychophysiologischen Ansatzes
zur Bestimmung
der individuellen Ordnungsschwelle wurde die potentielle
Beeinträchtigung
kognitiver
Prozesse nach gepulster
elektromagnetischer
Feldapplikation
bewertet.
Die Ordnungsschwelle ist
als Zeitwert
des minimalen Zeitabstandes
zwischen zwei sukzessiv applizierten
Sinnesreizen, bei denen a) die Reizfusion noch nicht
erfolgt
ist
und b) eine korrekte
Lateralisation
noch möglich ist,
definiert.
Diese kognitive
Leistung
der Reiz-Zuordnung spricht
(hinsichtlich
ihrer Fehlerrate)
sensibel auf Feldbeeinflussungen an.
In der Versuchsdurchführung wurden die Probanden über 30
Min., Feldstärke:
10 mW/m², im Fernfeld exponiert
(GSM-Standard:
900 MHz/ 217 Hz). Im Vergleich zur Referenz-Situation
(ohne Exposition)
war nach Feld-Exposition
ein deutlicher
Vigilanz-Verlust
nachzuweisen, mit
anderen Worten:
Eine Verschlechterung
der Gedächtnisleistungen
war nachzuweisen.
Auch in dieser Untersuchung
wiesen sich die Versuchsteilnehmer
durch deutlich-unterschiedliche
Elektrosensibilitäten
aus; in den ermittelten
Messwerten
waren sog. Ausreißerwerte
in beiden Richtungen
nachzuweisen, was Probleme bei der statistischen
Ergebnis-Absicherung bereitete:
Zweiseitiger
t-Test:
nicht
signifikant
Wicoxon-Test:
signifikant
Vorzeichen-Test
: hochsignifikant
Maier R., Greter
S.-E., Schaller
G., Hommel G.: Zur Wirkung gepulster
elektromagnetischer
Felder geringer Leistung
auf Gedächtnisprozesse.
(Zur Publikation
eingereicht:
Medizinische Physik)
Hier können Sie das Ergebnisdiagramm "Die Wirkung gepulster
Felder (GSM) auf Gedächtnisleistungen.
(Studie
Buchholz,
2002)" herunterladen (74
kb).
Weitere Untersuchungen zur Wirkung gepulster elektromagnetischer Felder
geringer Leistungen auf Gedächtnisleistungen: http://www.elektrosmognews.de//studien/maier.pdf
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Geräteentwicklung
eines EEG-Phasen-Komparators
zur Untersuchung
der phasen-getriggerten
Ordnungschwelle
PD Dr. R. Maier, Dr. K.-H. Georgi
(Inst.
Physik, Uni Mainz)
Im
Rahmen eigener Untersuchungen
zu den Ordnungsschwellen fiel auf, dass auch bei vergleichbaren
Versuchsabläufen die intra-individuellen
Schwankungen unsere Erwartungen
übertrafen.
Den Grund hierfür vermuten
wir in zentralen
Regelmechanismen zur Optimierung
der kognitiven
Prozeduren, deren Korrelat
im EEG zu suchen ist.
Die Ordnungsschwelle ist
als Zeitwert
des minimalen Zeitabstandes
zwischen zwei sukzessiv applizierten
Sinnesreizen, bei denen a) die Reizfusion noch nicht
erfolgt
ist
und b) eine korrekte
Lateralisation
noch möglich ist,
definiert.
Diese kognitive
Leistung
der Reiz-Zuordnung spricht
(hinsichtlich
ihrer Fehlerrate)
sensibel auf interne
und/oder externe
Stress-Größen
an.
Das
konzipierte
Gerät
misst
das EEG-Signal und ermittelt
über Filterung
den Alpha-Frequenzbereich (8 - 12 Hz). Wenn zwei
Alpha-Wellen als solche erkannt
werden, dann erfolgt
während der
nachfolgenden dritten
Alpha-Welle bei einem vorgegebenen Phasenwinkel (z.B. Phi = 30°)
durch Triggerung
die Reiz-Applikation.
In einer ersten
Testserie
an 16 Probanden konnte
nachgewiesen
werden, dass bei den Phasenwinkeln Phi = 90° und 270° bzgl. der
Ordnungsschwellen-Test-Anordnung
eine erhöhte
Vigilanz
(geringere Fehlerrate),
verglichen mit
den Phasenwinkeln Phi
= 0° und 180° , auftritt.
Dieser erste
Befund stützt
unsere kognitions-psychologische
Hypothese,
wonach - im
Sinne der zentralen
Leistungsoptimierung
- über eine Mikro-Vigilanzsteuerung
die Fokussierung der Gedächtnisleistungen
auf situations-relevante
Prozeduren erfolgt.
(Zur Publikation
in die Zeitschrift
"Biomedizinische
Technik" eingereicht.)
Hier können Sie die Ergebnisse der phasenbezogenen Reizung im
Ordnungsschwellen-Test
herunterladen (64
kb).