A physician in
Germany did this study on her DECT exposed patients.
Dr. Christine
Aschermann Eichenstr. 6, Leutkirch
Beobachtungen aus
einer psychotherapeutischen Praxis zu Mobilfunk (MF) und DECT-Telefonen
Überarbeitete und ergänzte Fassung Dieser Artikel beruht auf einer
ersten
Veröffentlichung in der Zeitschrift
"Umwelt-Medizin-Gesundheit" (UMG),
Heft 1, Jg. 2004, auf einem Vortrag, gehalten beim 1. Bamberger
Mobilfunk-Symposium am 29.1.05 und auf einer ergänzenden
Auswertung der 65
der Erstveröffentlichung zugrundeliegenden Fälle. Trotz Zunahme
gravierender
Krankheitsfälle, die nach meinen Beobachtungen dem
Hochfreqenzeinfluß durch
die inzwischen in fast jedem Haushalt anzutreffenden DECT-Telefone
und den
sog. Basisstationen der Mobilfunksender zuzuschreiben sind, ist
Unkenntnis
und gewollte Nicht-zur-Kenntnisnahme unter den Ärzten weit verbreitet,
zumal
sie auch der Beeinflussung durch offizielle Stellen unterliegen
(z.B.gibt es
in Hessen anerkannte Fortbildung für Ärzte durch das
Informationszentrum
für Mobilfunk, einer Einrichtung der
MF-Betreiber). Im Oktober 2002
wandte sich erstmals eine Gruppe von Ärzten, zu denen auch
ich gehöre, im
"Freiburger Appell" an die Öffentlichkeit und an die Verantwortlichen in
Gesundheitswesen und Politik. Sie wiesen auf die Zunahme von Krebs,
Herzinfarkt, Schlaganfällen auch bei jungen Patienten sowie von
zahlreichen
anderen Störungen hin, die im Umfeld von DECT-Telefonen und MF-Sendern
auftreten, und stellten Forderungen an Politiker und Industrie.
Ich zitiere: -"Wir beobachten in den letzten Jahren ...einen
dramatischen
Anstieg schwerer und chronischer Erkrankungen, insbesondere:
Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern (z.B.
Hyperaktivität)Blutdruckentgleisungen, die medikamentös immer schwerer
zu
beeinflussen sind ,Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte und
Schlaganfälle
immer jüngerer Menschen hirndegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus
Alzheimer ) und Epilepsie Krebserkrankungen wie Leukämie
und Hirntumore
. ein immer zahlreicheres Auftreten von
unterschiedlichen, oft als
psychosomatisch fehlgedeuteten Störungen wie Kopfschmerzen und Migräne
chronische Erschöpfung innere Unruhe Schlaflosigkeit
und Tagesmüdigkeit
Ohrgeräusche Infektanfälligkeit Nerven-
und Weichteilschmerzen, die mit
üblichen Ursachen nicht erklärlich sind. Wir können nicht mehr an
ein rein
zufälliges Zusammentreffen glauben, denn: zu oft beobachten wir eine
auffällige Häufung bestimmter Krankheiten in entsprechend funkbelasteten
Gebieten oder Wohneinheiten. Zu oft bessert sich die Krankheit oder
verschwinden monate-bis jahrelange Beschwerden in relativ kurzer
Zeit nach
Reduzierung oder Eliminierung einer Funkbelastung im Umfeld des
Patienten,
zu oft bestätigen zudem baubiologische Messungen außergewöhnlicher
elektromagnetischer Funkintensitäten vor Ort unsere Beobachtungen."
Zitat
Ende. Eine Resonanz der Verantwortlichen in Politik und
Gesundheitswesen
ist weitgehend ausgeblieben, nur im Deutschen Ärzteblatt erschien ein
Artikel, in dem ironisch nach dem zugrundeliegenden Wirkmechanismus
gefragt
wurde: so viele verschiedenen Störungen könnten unmöglich auf einen
gemeinsamen Mechanismus zurückgeführt werden. Sehr erfreulich war
jedoch
das Echo bei Ärzten und anderen im Gesundheitswesen Tätigen und in der
Öffentlichkeit. Bisher kamen über 36000 (sechsunddreißigtausend)
Unterschriften zusammen, aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien,
und
auch aus so entfernten Ländern wie Kanada, Neuseeland
u.a. Ich bin
Nervenärztin und Psychotherapeutin, mit psychotherapeutischem
Schwerpunkt,
seit 1972 im Beruf, seit 1993 niedergelassen in Leutkirch, einer
Kleinstadt
mit 12000 Einwohnern . Dieser Artikel soll zu einer verstärkten
Wahrnehmung
neuartiger Phänomene in der Patientenklientel einer üblichen Arztpraxis
anregen. Eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Thema Mobilfunk,
die
wissenschaftlichen Kriterien standhält, kann ich als niedergelassene
Ärztin selbstverständlich nicht leisten. Ich verweise auf die
umfassenden
Forschungen zu diesem Thema, die leider aber bisher meist keine
Untersuchungen zu Wohn- und Arbeitsort von erkrankten Menschen
beinhalten..
Ich schildere meine Beobachtungen an 65 Patienten, die zufällig
meine
Praxis aufsuchten, eine Ein-Personen- Praxis mit einer
Schreibkraft auf
Honorarbasis. Sehr oft wird in Diskussionen zu möglichen
Gesundheitsschäden
durch Mobilfunk angeführt, daß bisher nichts bewiesen sei, in
offiziellen
Publikationen heißt es gebetsmühlenhaft, daß weitere Forschung vonnöten
sie.
Lezteres ist ja durchaus sinnvoll, aber heißt das, daß man nicht
vorsorglich
handeln soll? Den Wirkmechanismus zu finden, ist Aufgabe
der Forscher,
nicht der niedergelassenen Ärzte. Aber dazu müßte ja erst einmal
anerkannt
werden, daß Störungen auftreten. Herr Dr. Warnke nannte beim
Bamberger
Mobilfunksymposium einen möglichen Mechanismus (über den
NO-Stoffwechsel).
Beobachtungen kommen vor der Erklärung. Wer sich etwas im
Wissenschaftsbetrieb auskennt, weiß, daß die Erklärungen zur
Ursache oft
nur eine kurze Halbwertszeit haben, die Beobachtungen jedoch haben
Bestand.
Ich erinnere an die bekannte Anekdote von Newton, der in seinem
Garten beim
Fallen der Äpfel vom Baum die Schwerkraft entdeckt haben soll.
Oder an den
Arzt Semmelweis, der in Wien im 19. Jahrhundert feststellte, daß sich
die
Wochenbettsepsis bei Gebärenden durch Händedesinfektion verhindern ließ
- zu
einer Zeit, als Bakterien als Krankheitserreger noch nicht bekannt
waren.
Nun, er hatte keinen Erfolg bei seinen Kollegen, wurde verlacht und
ausgeschlossen und endete in der
Psychiatrie. Zu dem
Interesse an
Mobilfunk kam ich über die kranken Menschen, die meine Praxis
aufsuchten,
und über gleichartige Erkrankungen in meinem persönlichen Umfeld.
Ende
1996/1997 hatte ich noch gar keine Kenntnisvon und über Mobilfunk. Zu
dieser
Zeit kamen erstmals Patienten mit Krankheitsbildern in meine
Praxis, die
sich deutlich von den bisher bekannten unterschieden. Bisher hatte ich
Menschen mit Psychosen behandelt, mit Suchterkrankungen, mit Ängsten,
Depression, Zwängen, mit psychosomatischen Störungen, mit
Persönlichkeitsstörungen u.a.. Auf einmal aber kamen Patienten, die auf
mich
körperlich krank wirkten. Im Nachhinein glaube ich, daß in den ersten
Jahren
vor allem diejenigen kamen, die schon vorher stark geschwächt waren,
z.B.
durch Metalle, Chemikalien oder Infektionen mit Borrelien, Viren
usw.
Inzwischen melden sich auch andere, die nicht so stark
vorbelastet sind, in
meiner Praxis. Sie wirken nicht so krank. Damals 1997, konnte ich
mir
keinen Reim auf die Störungsbilder machen. Innerhalb eines Jahres hatte
ich
18 Fälle gesammelt. Auf der Suche nach einer Erklärung schrieb ich das
Landes- und das lokale Gesundheitsamt an und telefonierte mit dem
Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin. Letzteres wußte nichts von einer
Häufung spezieller Erkrankungen - ich dachte damals vorrangig an eine
epidemieartige
Viruserkrankung.
Ich fand
besonders erstaunlich, daß diese Menschen, die ich als körperlich krank
einschätzte, jetzt zu m i r kamen, zu einer Nervenärztin und
Psychotherapeutin. Dies war bisher sehr schambesetzt. Vielleicht weil
der
Leidensdruck so hoch war, weil sie spürten, daß mit ihrem Kopf etwas
nicht
in Ordnung war? Manche sahen die Ursache in seelischen Problemen, aber
die
gehören zum Leben. Was den Menschen fehlte, war die Fähigkeit, mit den
Problemen umzugehen und sie zu bewältigen.
Die Schilderungen der Patienten klangen teilweise sehr
dramatisch. Sie
berichteten fast immer über Schlafststörungen, ausgeprägte
Schwäche, Kopf-,
Glieder- und Gelenkschmerzen, mit und ohne Fieber, über Haarausfall und,
erst auf Nachfragen, über Vergeßlichkeit und Fehlhandlungen. Vom Aspekt
her
war meist auffällig ein etwas geschwollenes Gesicht, z.T. mit
kissenartigen
Schwellungen unter den Augen, starr glänzende Augen wie bei Fieber oder
Hyperthyreose, ein gerötetes oder auch grau-blasses angestrengt
aussehendes
Gesicht, dazu Schwellungen an den Händen, Handgelenken und seltener an
den
Füßen. Psychisch wirkten die Patienten unruhig, depressiv-ängstlich oder
aggressiv-gereizt. Routinelaboruntersuchungen, die bei den Hausärzten
durchgeführt wurden, boten bei einigen eine Leukozytose , eine
Vermehrung
der weißen Blutkörperchen, oder leichte Transaminasenerhöhungen,
d.h.eine
Erhöhung von bestimmten Leberenzymen. Ich hielt dies zunächst für eine
Folge
einer neuartigen Viruserkrankung, fand jedoch keine Bestätigung bei den
Gesundheitsämtern und dem RKI. In der Folgezeit kamen weitere
Patienten mit
dieser Symptomatik zu mir. Im Verlauf wurde bei einigen ein chronisches
Müdigkeitssyndrom (CFS), ein Fibromyalgie- oder ein MCS-Syndrom, d.h.
eine
Chemikalienüberempfindlichkeit, diagnostiziert, bei mehreren eine
persistierende Epstein-Barr-Virus-Infektion, das sog. Pfeiffersche
Drüsenfieber, aber ohne das klassische Bild, als chronische Form,
die den
Ärzten oft nicht auffällt. Erst 1999 wurde ich
auf das Phänomen des
Mobilfunks aufmerksam, durch Berichte über Vorgänge auf Bauernhöfen
unterhalb von Mobilfunkanlagen (Viehsterben, Mißbildungen,
Verwerfungen).
Ich hatte dann Kontakt zu mehreren Bauern in Leutkirch, bei denen es
ebenfalls Probleme gab. Über das DECT-Schnurlostelefon habe ich
in diesem
Zusammenhang endlich auch erfahren. Ich selbst hatte
inzwischen schon
eine Häufung der genannten Krankheitsbilder in bestimmten Stadtvierteln
registriert und setzte sie nun mit den Standorten der
Mobilfunksendeanlagen
in Beziehung. Außerdem befragte ich Patienten zu DECT-Telefonen im Haus
und
in der Nachbarschaft. Bis April 2003 überblickte ich zahlreiche Fälle
mit
ähnlicher Symptomatik. 65 davon bildeten die Grundlage meiner
Veröffentlichung, 28 wurden ausgewählt für eine tabellarische
Darstellung in
der Zeitschrift UMG. Kriterien für die Auswahl unter die 65 Fälle waren:
Erwachsene im Alter von unter 80 Jahren, persönliche
In-Augenscheinnahme
des lokalen Mobilfunksenders und /oder Vorhandensein eines
DECT-Telefon in
der eigenen Wohnung oder in der Nachbarschaft. (Ob es sich um ein
DECT-Telefon handelte, ließ sich anhand der Betriebsanleitung oder
durch ein
Gespräch mit den Nachbarn klären). Dazu ist zu sagen, daß 1997 -2000 die
DECT-Telefone noch nicht so verbreitet waren wie heute,
2005. Auf dem
Leutkircher Stadtplan zeichnete ich die damals in der Kernstadt
vorhandenen
Mobilfunksender ein und inspizierte die Sender in anderen Gemeinden.
Innerhalb eines Radius von 800 Metern liegt der größte Teil der
Patientenwohnungen, zwei schwere Fälle liegen jeweils 800 bis 900 Meter
entfernt im Überlappungsbereich zweier Sender, in einem dritten
Fall mit
einer schweren und langjährigen MCS-Symptomatik liegt die Wohnung
950-1000
Meter entfernt. Es gab anfangs zwei Sender in der Kernstadt, einen auf
einem
Hochhaus in Hanglage oberhalb einer Siedlung mit einzelnen Hochhäusern
und
mit neueren Einfamilien- und Zweifamilienhäusern. In den Hochhäusern
wohnen
eher sozial schwache Familien. Seither sind weitere Antennen dazu
gekommen.
Die andere Antenne steht in einem Industriegebiet, mit angrenzenden
Wohngebieten, die Altstadt liegt etwas entfernt. Interessanterweise
sind in
der Altstadt mit ihrer dichten Bebauung nicht die entsprechenden Fälle
zu
finden. Aufgenommen habe ich auch zwei Fälle aus Isny,
einen aus Bad
Wurzach und einen aus
Waltenhofen.
Zu den Symptomen:
Psychische Auffälligkeiten und unklare, vielfältige Körperbeschwerden
(sog.
somatoforme Störungen) werden von den Hausärzten sehr häufig als
seelisch
bedingt oder psychosomatisch gedeutet. - Es gibt allerdings auch den
umgekehrten Fall: der Hausarzt sagte zu einer Patientin von mir, einer
tüchtigen Geschäftsfrau, daß sie unmöglich eine Fibromyalgie haben
könne -
diese Verdachtsdiagnose hatte ich ihr mitgeteilt. Wahrscheinlich weil er
Fibromyalgie als seelische Störung ansah und sich nicht vorstellen
konnte,
daß auch jemand Tüchtiges daran erkranken könne. Den
entscheidenden
Hinweis auf eine nicht-psychogene Ursache liefern die hirnorganischen
Störungen dieser Patienten und die (in der Regel auch beobachtbare)
Schwäche. Aus Schamgefühl klagen die Patienten nicht spontan darüber.
Ich
habe im Schwesternunterricht den jungen Schwestern immer mitgegeben,
daß sie
auf hirnorganische Störungen bei alten Menschen achten sollen, das sind
bei
Alten vorwiegend Orientierungsstörungen. Diese findet man bei diesen
Patienten nicht oder meist nicht. Es handelt sich u.a. um: Störungen des
Kurzzeitgedächtnisses, Fehlhandlungen bei Routinetätigkeiten (z.B.
werden
die Butter ins Brotfach, die Zigaretten in den Kühlschrank gelegt, eine
Frau
weinte heftig, als sie bemerkte, daß sie auf den Deckel der
WC-Schüssel
uriniert hatte), Wortfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen.
Typische Aussagen sind: "Ich bin wirr im Kopf", "mir ist alles zuviel",
"ich kenne mich nicht mehr", "ich raste dauernd aus". Es entstehen
Depressivität, teilweise bis zur Selbstmordneigung, aggressiv-gereizte
Stimmung oder eine Mischung aus beidem. In Einzelfällen verhalten sich
Patienten auch manisch, d.h. sehr aufgedreht mit euphorischer Stimmung.
Ich
denke an eine Frau, der gerade gekündigt worden war, die ideenflüchtig
von
einem Thema zum andern sprang. Sie redete sehr schnell, war aufgetakelt
angezogen und geschminkt. Sie hatte ihre Wohnung in unmittelbarer Nähe
eines
Senders. Ich glaube, dies Phänomen gibt es öfter, nur wird meist nicht
der
Zusammenhang gesehen. Z.B. bei den jugendlichen Handy-Telefonierern, die
unentwegt reden, gestikulieren, die Augen verdrehen, und wenn sie das
Handy
am Ohr haben, die Umwelt gar nicht mehr wahrnehmen. Vielleicht wird es
sogar
als angenehm empfunden, so aufgeputscht zu sein. Dann die körperlichen
Störungen, die von einer nicht gekannten Intensität sind: Kopfschmerzen,
hypertone Blutdruckentgleisungen, die medikamentös kaum mehr zu
beherrschen
sind, Herzrhythmusstörungen, Schmerzen an Muskeln und Gelenken,
chronische
Erschöpfung und Müdigkeit, Durchblutungsstörungen, Thrombose und
Infarkt.
Ein Patient hatte eine Zentralvenenthrombose des Auges, d.h.er wurde
blind
auf dem Auge. Ferner: Hörsturz, Tinnitus, Schwindel und
Hormonstörungen.
Über einen Vater und eine Mutter hörte ich von Kindern, die eine
Störung des
Wachstumshormons hatten, der Junge hatte zusätzlich noch Diabetes und
epileptische Anfälle. Unregelmäßigkeiten des Hormons, das die
Urinausschüttung reguliert (Antidiuretisches Hormon ADH).
Schilddrüsenhormone werden gestört, die Geschlechtshormone.
Patientinnen
müssen sich wegen Unterleibszysten untersuchen und z.T.operieren
lassen
Ich habe in der Erstveröffentlichung meine Fälle in Form einer
tabellarischen Übersicht dargestellt. Festgehalten wurden : Geschlecht,
Alter, Eintritt in meine Behandlung bzw. bei länger in Behandlung
befindlichen Patienten Beginn der spezifischen. Symptomatik. Gefragt
wurde
nach Metall-oder Chemikalienbelastung ( die Amalgambelastung ließ sich
einfach eruieren durch einen Blick in den Mund), nach früherer und
aktueller
psychischer Belastung , nach DECT-Telefon und allgemeinem
Elektrosmog durch
Geräte wie Computer usw., nach Umgebungserkrankungen, nach
Mobilfunksendern
in der Nähe des Arbeitsplatzes. Die Entfernung der Wohnung vom Sender
schätzte ich anhand des Stadtplanes.
Ergebnisse: Die Angaben sind, da
die Daten z.T. erst retrospektiv aus der Krankenakte
entnommen und
Datensammlung und Ausarbeitung zunächst nicht erwogen wurden, nicht
selten
unvollständig, so daß die genannten Zahlen keine wissenschaftliche
Qualität
haben. Außerdem ist zu bedenken , daß es sich um eine Auswahl von
Patienten
handelt, die zufällig meine Psychotherapie-Praxis und nicht die
der anderen
Kollegen aufsuchten. Verhältnis Männer zu Frauen: 15:50, d.h. 1:3,3
Alter:
zwischen 21 und 79 Jahren , 21-25 Jahre:
2, 26-30 Jahre: 8, 31-35
Jahre 8, 36-40
Jahre 12, 41-45 Jahre
10, 46-50 Jahre 10 ,
51-55
8,
56-60:
4 Fälle 61-65:
1,
66-70:
o,
71-75
1, 76-80:
1 Fall. Mittelwert: 42,9 Jahre Der größte Teil
der Fälle ist also im
mittleren Alter zwischen 30 und 55 Jahren. Die
psychische Vorbelastung,
soweit zu erfahren, ist sehr unterschiedlich, von Anorexie über Herz-
und
Angstneurose, Depression, Zwänge, Hyperaktivität, Neurodermitis,
Psychosen,
Traumatisierung durch DDR-Haft, Minderbegabung, ausländische Herkunft
ohne
deutsche Sprachkenntmisse u.a. Die somatischen
Vorbelastungen lassen sich
eher kategorisieren: eine Metallbelastung wurde 44x (67.7 %!) angegeben
bzw.
beobachtet (Zahnfüllungen aus Amalgam oder Gold, Metallprothese,
Metallschmuck, Piercing) bei 19 Fällen wurde sie nicht
erfragt, bei zweien
wurde sie ausdrücklich verneint. Chemikalienbelastung 8x ,
,Alkohol und
Drogen 6x Schimmel in der Wohnung
1x Elektrosmogbelastung: Mobilfunk
49x isolierte DECT-Telefone: 16x , Doppelbelastung von MF
und DECT
bestand in 7 Fällen, bei zweien war es
fraglich,
bei
fünf Patienten wurde DECT nicht erfragt 1997/98 , bei 35 wurde es
verneint,
weitere Belastung durch Elektrogeräte: 7x
Computer, 3x
Radiowecker, 2x
Hochspannungsleitungen, 1x
Neonröhren, 1x
Feuerwehr
funk,
1x
Taxifunk,
1x nur die
globale Aussage, daß der Arbeitsplatz sehr hoch belastet sei.
Mehrfachnennungen waren
möglich. Bei
6 wurde keine besondere
Belastung genannt, bei 19 Fällen fehlen die
Angaben. Entfernungen
von der Basisstation eines MF-Senders:
bis ca. 10 Meter 3 Fälle,
ca. 10 bis .ca. 100 Meter 8 , ca.
100 bis ca.200 Meter 4 , ,
ca. 200 bis ca. 300 Meter 9 , ca. 300 bis
ca. 400 Meter 3 , ca. 400
bis ca. 500 Meter 7 , ca. 500 bis
ca. 600 Meter 9 ,
ca. 600 bis ca. 700 Meter 2
Fälle,
ca. 700 bis ca.800
Meter kein Fall ca. 800
bis ca.900 Meter 3 Fälle 900-1000 Meter 1
Fall (s.o.) Da die Strahlen
sich unregelmäßig ausbreiten, kann die
Entfernung vom MF-Sender nur Anhaltspunkte geben. So muß man z.B.
unterscheiden bei einer Entfernung von 50 Metern, ob die Wohnung in der
Hauptstrahlrichtung liegt, was bei den Hochhäusern in
höhergelegenen, dem
Sender zugewandten Wohnungen z.T. der Fall sein dürfte, oder ob
es sich um
eine Souterrainwohnung handelt,oder z.B. bei 600 Meter Entfernung, ob
die
Wohnung sich in der dichtbebauten Altstadt oder in Hanglage
oberhalb
befindet.
. Das
Symptomenbild ist in der Regel
vielfältig, neben den eingangs geschilderten recht typischen
körperlichen
Störungen (Schwellungen des Gesichts, und. evtl. der Gliedmaßen,
den
glänzenden Augen), den hirnorganischen Ausfällen und den nahezu
immer
vorliegenden Schlafstörungen finden sich aber doch meist Symptome, die
für
den Patienten subjektiv im Vordergrund stehen; in zwei Fällen
habe ich
notiert: viele wechselnde Symptome. Bei den Hauptsymptome gibt es
Mehrfachnennnungen, Kopfschmerzen werden so häufig angegeben, daß ich
sie
nur erwähnt habe, wenn sie vom Patienten sehr hervorgehoben werden.
Körperliche Symptome: in absteigender Häufigkeit (auch dabei ist
die
Unvollständigkeit der Erhebungen anzumerken) Kieferostitis 16x (24,6
%!) (
im Verlauf der Behandlungaufgetreten, der Zahnarzt extrahierte meist
mehrere
Zähne, 1x wurde eine Wurzelbehandlung durchgeführt), Schwäche,
Erschöpfung,
Müdigkeit 12x ,davon im Schweregrad zu unterscheiden das CFS mit
5x-Herzrhythmusstörungen, Hypertonie: 9x Kopfschmerzen
(ausdrückliche .
Nennung) 7x MCS 3x WS-Beschwerden 3x Abdominalbeschwerden ,
Übelkeit 3x -
dabei wurde allerdings die sehr im Zunehmen begriffene
Refluxkrankheit
nicht berücksichtigt, die sich inzwischen als sehr bedeutsam
herausstellt-
Thrombose 3x , je 1x an Auge, an Hämorrhoiden, am Bein. Fibromyalgie 2x
,
Gliederschmerzen 2x Hautausschlag 2x Haarausfall 2x Inkontinenz
2x ( bei
einer 52 und einer 61 Jahre alten Frau), evtl. bedingt durch die
Aufquellung des Gewebes ?, Schlaganfall 2x (bei einer 79j-ährigen und
bei
einer 41-jährigen Frau, letztere mit offenem Foramen ovale, die nach
Krankenhausentlassung in häuslichen Milieu sofort ein Rezidiv erlitt,
diesmal mit Lähmung auf der anderen Seite (unter 2 Sendern und
DECT),
toxisches Parkinsonsyndrom 1x (bei 52jähriger. Frau), Fieber 1x ,
Entzündungen: rez.idivierende Arthritis 1x ( bei der Frau
mit toxischem.
Parkinsonsyndrom), Abszesse 1x rezidivierende.
Gallenblasenentzündungen
und lebensbedrohliche Pankreatitis nach Gallenblasenoperation 1x
(im
Verlauf der Psychotherapie) Infektionskrankheiten: Es wurde nicht
routinemäßig auf Infektionskrankheiten untersucht, in Einzelfällen
führte
der Hausarzt auf meine Bitte die entsprechenden Untersuchungen durch
bzw.
Borreliose war schon vorher bekannt. Bei einigen Patienten wurden
erhöhte
Titer des Epstein-Barr-Virus- festgestellt, bei zweien
bestand eine
Borreliose, in einem Fall wurde eine Borna-Viruserkrankung gesichert.
Nicht einstellbarer Diabetes mellitus (im Krankenhaus gut eingestellt,
zu
Hause sofort wieder entgleist) 1x Ausbruch einer Demenzerkrankung
1x
Gynäkologische Probleme: Eierstockzysten 2x Zyklusstörungen werden oft
nicht
angegeben, da ohnehin häufig, vorzeitige Wehen und Gestose 1x ( bei
derselben Frau), Abort 1x . Ich betonel: für eine
allgemeinärztliche
Praxis sind diese Beschwerden und Symptome nicht unüblich, für eine
Psychotherapiepraxis sind sie in dieser Häufung ein Novum, gerade auch
das
während laufender Therapie Auftreten neuer ernsthafter Störungen gab es
in
diesem Ausmaß früher nicht. . Psychische Symptome:: Depression ,
Weinen 19x
, Ängste, Panik, Phobie 9x Hypomanie 3x
Manisch-depressiv seit
Hochfrequenz-Belastung durch DECT 1x Ergänzung: Inzwischen
stellten sich-
außerhalb der Gruppe der 65 Fälle zwei Frauen vor mit eindeutig
wahnhaften
Störungen unter Hochfreqenzbelastung. Umgebungserkrankungen werden oft
spontan berichtet- dies bezieht sich meist auf mit in der Wohnung
lebende
Familienangehörige , auf Wohnungs-oder Straßennachbarn. 37x wurde die
Frage
danach positiv beantwortet- wohlgemerkt, auch hier handelt es sich
nicht um
"Zipperlein", sondern um gravierende Störungen wie Asthma, Schlaganfall,
rheumatoide Arthritis, Eifersuchtswahn, Selbstmordversuch, Störungen des
Wachstumshormons (bei 2 Kindern, s.o.), des Antidiuretischen Hormons
(nächtliches Einnässen bei zwei jungen Männern einer Familie, die in
ca. 10
Meter Abstand vom MF-Sender lebt), schwere Akne bei 3 Jugendlichen.
Messungen der MF-Belastung wurden aus Kostengründen nur 3x
durchgeführt,
die Werte wurden mir nicht mitgeteilt, sollten aber nach baubiologischen
Gesichtspunkten unverträglich hoch liegen.. Auf meinen Rat hin wurden
in 6
Fällen (von 16 DECT-Fällen, 37 %) die DECT-Telefone mindestens
vorübergehend oder nachts abgestellt, dabei kam es 5x zu einer
Besserung. 2x
besserten sich die durch eine Basisstation hervorgerufenen Beschwerden
durch
einen Umzug von dem Bereich des MF-Senders in die Altstadt bzw.
Neubausiedlung. Auch bei vorübergehender Entfernung durch Verreisen
konnte
eine Linderung festgestellt werden.(bei dem Pat.mit Bornavirus). In
einem
Fall verringerten sich die Symptome durch Amalgamentfernung und
Ausleitung
Zur Veranschaulichung bringe ich einige Fallschilderungen:
.Ein Mann mit einer schweren Ausprägung des geschilderten
Krankheitsbildes,
mit geschwollenem Gesicht, hervortretenden Augen,
Nebenhöhlenentzündung. Er
hatte zwei DECT-Telefone und sechs Computer in seinem Büro stehen, in
dem er
schlief. Außerdem litt er unter extremer Schwäche. Er war Radsportler
und
fuhr sonst 200 Kilometer am Tag. Er sagte, seine Muskeln würden sofort
steif, wenn er sich aufs Fahrrad setze. Ich habe bei ihm eine
Amalgambelastung festgestellt. Vom DECT-Telefon wollte er nichts
wissen, er
sagte: "Ach, wenn ich es nicht habe, hat es der Nachbar." Seine Ehefrau
war
sehr hektisch, fühlte sich krank, ebenso seine Kinder. Die Frau sagte:
"Ich
halte es nicht mehr aus mit dem Mann!" Er sagte:"Irgendwann bringe ich
noch
jemanden um!" Einer älteren Frau ging es sofort besser, nachdem sie ihr
DECT-Telefon abgestellt hatte. Ein ganz schlimmer Fall: ein
34jähriger
Mann, mit Borna-Virus infiziert, hatte Kopfschmerzen,
Depressionen und
wurde sehr, sehr aggressiv, schrie mich an. Er bekam schließlich noch
Tinnitus und Herzrhythmusstörungen, brach mehrmals nachts auf der
Toilette
zusammen. Im Urlaub fühlte er sich wohler. Die Ehefrau war ebenfalls
sehr
hektisch und erschöpft. Kürzlich traf ich den Mann auf der Straße, er
war
sehr stark abgemagert, mit sehr stark glänzenden Augen. Die Ehefrau
hatte
sich von ihm getrennt. Eine Frau mit einem chronischen
Müdigkeitssyndrom,
eine mir 1997 noch unbekannteErkrankung. Die Patientin schilderte
mir, wie
sie keine zehn Minuten mehr gehen konnte, und schweren Tinnitus hatte.
Der
Ehemann litt seit einem halben Jahr an chronischer Polyarthritis der
Hände.
Eine 39jährige Angestellte eines Telekommunikationsunternehmens litt an
Ängsten und Herzrhythmusstörungen, wenn sie morgens zur Arbeit fuhr.
Sie war
von der psychischen Ursache überzeugt. Bei Nachfrage stellte sich
heraus,
daß die Ängste erst auftraten, wenn sie in den Hof der Firma einfuhr,
unterhalb mehrerer Mobilfunkantennen. Bei Besprechungen, wenn 10
Mitarbeiter
mit eingeschalteten Handys und DECT-Telefonen neben ihr saßen, wollte
sie,
wie sie sagte, am liebsten schreiend herauslaufen. Sie trug an Ohren,
Hals,
Hand-und Fußgelenken Metallschmuck, was zweifellos zur Verstärkung der
Symptomatik beitrug. Eine 49jährige Frau mit einer wahnhaften
Depression und
Rückenbeschwerden, wahrscheinlich im Sinne einer Fibromyalgie,
berichtete,
daß ihre beiden heranwachsenden Söhne in ein und derselben Nacht das
Bett
genäßt hatten. In ihrem Wahn drehte sich alles darum, daß sie ihre
Kinder
geschädigt hätte, indem sie an ihnen ihr TENS-Gerät ausprobiert hätte,
das
der Orthopäde ihr verschrieb. Es ist nicht auszuschließen, daß dies
Gerät,
das der Nervenstimulation dient, wenn es eingeschaltet wird, auch die
Hochfrequenz des nahen Senders überträgt. Alle Kinder haben schwere
Akne,
die Tochter leidet zusätzlich an Periodenstörungen und Haarausfall. Eine
28jährige Türkin fiel in den Psychotherapiesitzungen auf durch ihre
unruhigen Beinbewegungen (wie restless legs - auch eins dieser
neuerdings
häufiger beschriebenen Krankheitsbilder, deren Ursache unklar
ist), durch
ihr Grimassieren und heftige Gestik. Eines Tages saß sie freundlich und
ruhig lächelnd da. Gesprächsweise stellte sich heraus,daß ihr Handy
defekt
war und sie deshalb nicht wie gewohnt mit ihrem Freund nachts
stundenlang
telefonieren konnte (sie hatte das Handy neben sich im Bett liegen). Die
nächsten zwei Male war sie ähnlich ruhig. Als sie ein neues Handy
geschenkt
bekam, trat die nervöse Symptomatik wieder auf. Eine 26jährige junge
Frau
mit einer Eßstörung und Beziehungsproblemen benutzte in einer
psychosomatischen Klinik (trotz Handyverbot) das Handy als Wecker auf
dem
Nachttisch. Sie schlief 14 Tage gar nicht und dann mit Medikamenten nur
stundenweise. Wenn sie nachts (trotz Verbot) Mitpatientinnen auf anderen
Zimmern besuchte, sah sie auf den Fluren "Werwölfe", die sie verfolgten.
Weder vorher noch nachher hatte sie Halluzinationen. Zuletzt möchte ich
noch
traumatisierte Asylbewerber erwähnen, die in einem Wohnheim in
ca. 500
Meter Abstand zum Sender untergebracht waren. Sie boten in extremer
Form die
bekannten Symptome. Ich habe früher, vor dem Ausbau des Mobilfunks, auch
Ausländer behandelt und traumatisierte Menschen, die nicht in dieser Art
auffällig waren. Ich erlaube mir die Vermutung, daß viele der sog.
Posttraumatischen Belastungsstörungen durch Hochfrequenzbelastung
hervorgerufen werden.
Zur
Diskussion:
t. Da ich als Psychotherapeutin gewohnt
bin, meine Patienten intensiv anzuschauen, entgeht mir ein so diskretes
Symptom wie "glänzende"oder "glasige"Augen nicht. Bekannt ist dies
Phänomen
bei Fieber und bei Hyperthyreose. Es dürfte durch toxische Reizung des
Thermoregulationszentrums im Hypothalamus zustande kommen. Auffällig
viele
Patienten müssen Zahnextraktionen wegen "Vereiterung" durchführen
lassen,
wahrscheinlich ist damit die chronische, anaerob verlaufende
Kieferostitis
gemeint. Überzufällig häufig finden sich außer der in einem
Zweidrittel der
Fälle vorhandenen Metallbelastung auch Chemikalienbelastungen. Auch
danach
mußte ich intensiv fragen, spontan wird dies in der Regel nicht genannt.
Warum entgehen diese Krankheitsbilder den niedergelassenen
Allgemeinmedizinern so häufig bzw. warum werden sie als psychisch
bedingt
eingestuft? Die Patienten sind tatsächlich psychisch sehr auffällig, nur
eben aus hirnorganischen Gründen, also aufgrund von Funktionsstörungen
des
Gehirns. Z.B. liegt häufig eine Logorrhoe, ein Redeschwall, vor, der
kaum zu
bremsen ist. Übliche Laborwerte sind oft nicht aussagekräftig.
Außerdem
fehlt vielen Ärzten die Zeit, auf die zahlreichen Symptome einzugehen,
und
die meisten Patienten nennen sie nicht spontan; sie sehen ja selber
keinen
Zusammenhang z.B. zwischen Kopfschmerzen, Ischialgie, Depression mit
Weinerlichkeit. Isoliert wahrgenommene Symptome bringen keinen
Erkenntnisgewinn, erst die Zusammenschau macht das Ausmaß der
Beeinträchtigung deutlich. Die Erschöpfung ist den Menschen manchmal
schon
nach 20 Minuten Therapiegespräch anzumerken. Was das für die
Arbeitsfähigkeit bedeutet, liegt auf der Hand. Um einen üblichen
Einwand zu
entkräften: kaum einer meiner Patienten hielt die
Hochfreqenzbelastung für
einen Auslöser seiner Beschwerden, wie auch an der Beibehaltung
des
DECT-Telefons bei den meisten meiner Patienten zu sehen ist.
Es gibt inzwischen viele seriöse Studien zu Gesundheitsschäden durch
Mobilfunk bei Tieren und Menschen (REFLEX-Studie, TNO-Studie,
Naila-Studie
als neueste). . Wie aus den kürzlich erfolgten
Untersuchungen der
Bamberger Ärztin Dr. Waldmann-Selsam hervorgeht, findet sich eine
deutliche
Korrelation zwischen der Häufigkeit und Schwere der Symptome und den
erhobenen Hochfrequenz-Meßwerten. Bereits bei einer Exposition
von 10
Mikrowatt pro Quadratmeter treten Symptome auf. Es ist anzunehmen, daß
hier
auch ein Zeitfaktor eingeht: je länger die Exposition andauert, um so
häufiger treten Symptome auf., erst erkranken die "Empfindlichen",
später
die anderen. Ich fasse zusammen: Anhand einer Sammlung von
65 Fällen aus
einer psychotherapeutischen Praxis werden Zusammenhänge zwischen
bestimmten
neuartigen Symptomenkomplexen mit der Belastung durch Mobilfunk und
DECT-Telefonen aufgezeigt, mithilfe einer Befragung und Beurteilung der
Wohnsituation laut Stadtplan. Durch den weiteren Ausbau des Mobilfunks
werden die Belastungen weiter zunehmen. Leider ist zum jetzigen
Zeitpunkt
der Ausbau des Mobilfunks und die Verbreitung der DECT-Telefone so weit
fortgeschritten , daß kaum noch jemand als unbelastet gelten kann.