GSM Netz DB

Liebe Newsletter-Leser!

 Wer kann unserer BI mit Rat helfen?

Nachdem wir vor einem Jahr die erfolgreich die Inbetriebnahme einer Mobilfunksendeanlage im Ort verhindern konnten, stehen wir nun vor dem Problem das die Deutsche Bahn AG beabsichtigt einen 25 - 30m Funkmast unweit des Dorfes zu errichten zum Ausbau ihres GSM-Netzes, als Versorgung für einen Streckenabschnitt mit Tunnel. Dieses Vorhaben wurde bereits im Februar in einer Ausschusssitzung der Gemeinde vorgestellt. Es nahmen auch einigen Mitglieder der BI  teil. Laut Aussage der Gemeinde hat sich in der Angelegenheit bislang nichts getan.

Bevor wir jedoch, wie beim letzen Mal vor vollendeten Tatsachen stehen und dann erst reagieren können, möchten wir möglichst im Vorfeld lenkend dabei sein.

Für Tipps allerart sind wir sehr dankbar, da auch im Internet in dieser Sache so gut wie nichts zu finden ist.

Astrid Heistert-Klink

(Bürgerinitiative in Scheven gegen Mobilfunksendeanlagen)

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Das  HAARP-Projekt des US-Militärs riskiert den Polsprung!

Und die Menschen begannen, das Wetter selber zu machen. Denn inzwischen hatte man soviel Wissen und Technik angesammelt, dass man klüger als Gott war und ihn nicht mehr brauchte...

Technische Details einer Horror-Wissenschaft

http://www.grmaca.com/Astronomie/Planeten/Erde/HAARP-Projekt/body_haarp-projekt.html

„Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn; der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann“! (EG 361,1) und in Josua 3,17 heißt es: „Und ganz Israel ging auf trockenem Boden hindurch, bis das ganze Volk über den Jordan gekommen war...“

Gott kann Wunder tun, um Menschen zu helfen. Die Mächtigen dieser Erde tun das Gegenteil: sie vernichten Menschenleben. Währen Gott in seiner väterlichen Güte uns jedes Jahr reichlich zu essen gibt, dass eigentlich jeder Mensch auf dieser Erde satt werden könnte, tun die Menschen das Gegenteil: sie vernichten Ernten und Lebensmittel und sie ersetzen die Lebensmittel, die Gott uns durch die Natur schenkt, immer mehr durch künstliche Fabriknahrung, an die wir nicht genetisch angepasst sind.

Sie wollen die Herren dieser Erde sein und alles selber machen...

Pfarrer Mathias Engelbrecht, Flomborn

Omega: der uns von Pfarrer Engelbrecht als Fax übersandte Text „Der ganz normale Wahnsinn“ stammt aus der deutschen Militärzeitschrift Nr. 31und ist dem von uns oben zitierten Artikel „Das  HAARP-Projekt des US-Militärs riskiert den Polsprung!“ inhaltsmäßig sehr ähnlich. Wir konnten den Artikel von Pfarrer Engelbrecht leider aus Zeitgründen nicht einscannen.

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Die Verblödung schreitet voran

http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/15704/1.htm

Nachricht von Knut W. Schlanert

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Nachtrag zu: Veranstaltung

aus 030930R-Mobilfunk-Newsletter

Würzburg: Informations- und Diskussionsabend

und

Einladung: Terminberichtigung 16. 10. 2003

In unserem Seminarzentrum hat sich der neue EMV Stammtisch etabliert. Ein Forum rund um das Thema Mobilfunk und EMV in der Praxis

Wir freuen uns auf: Dr. Claus Scheingraber mit einem Vortrag

"Mobilfunk ­ neueste Erkenntnisse aus Biologie und Medizin"

Themenkreise:

Melatoninsynthese, Synergetische Feldwirkungen, Salford-Studie, REFLEX-Studie und Statements von Prof. Popp und Prof. Hyland

mit anschließender Diskussion.

Termin: Donnerstag, den 16. Oktober 2003 um 19.00 Uhr

Unkostenbeitrag: 10.00 Euro incl. Getränke

Ort: Schwille - Elektronik Seminarzentrum, Benzstr. 1 A, 85551 Kirchheim bei München

Anfahrt über die A99 Ausfahrt Kirchheim 2 km Richtung Erding, Industriegebiet Kirchheim

Mit freundlichen Grüßen

Schwille - Elektronik GmbH, EMV Seminarzentrum, Tel: 089 / 904 868 - 32, Fax: 089 / 904 868 – 30, http://www.schwille.de/inhalt/emv-seminare.htm , eMail: info@schwille.de

Informant: Volker Hartenstein, MdL a.D.

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030930R-Mobilfunk-Newsletter

KAUCH: Trittin soll beim Mobilfunk forschen lassen, aber auch handeln

Pressemitteilung vom 25.09.2003

BERLIN. Das Bundesumweltministerium hat heute angekündigt, ein „Mobilfunkforschungsprogramm“ zu finanzieren. Zu diesem Thema hat die FDP auch eine Kleine Anfrage gestellt. Dazu erklärt der Umweltexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Michael KAUCH:

Es ist überfällig, dass das Bundesumweltministerium die Forschung zu den Umwelt- und Gesundheitswirkungen des Mobilfunks fortsetzt. Zu lange hat Umweltminister Trittin die deutsche Öffentlichkeit über notwendige Forschungen im Unklaren gelassen.

Die FDP-Fraktion sah sich angesichts der mangelnden Information durch das Ministerium in dieser Woche zu einer Kleinen Anfrage zu den Auswirkungen des Mobilfunks auf Umwelt und Gesundheit veranlasst.

Unter anderem fragt die FDP-Fraktion, ob es messbare Ergebnisse der Ankündigungen Trittins gibt, das freiwillige Gütezeichen „Blauer Engel“ für strahlungsarme Handys am Markt durchzusetzen. Denn es ist bereits Stand der Forschung, dass Gefahren eher von den Handys als von den allseits umstrittenen Sendeanlagen ausgehen. Trittin kann nicht nur forschen lassen, er muss auch handeln.

Trittins Desinformationspolitik zeigt sich daran, dass bis heute eine vorliegende Studie des Ecolog-Instituts über die Ergebnisse der freiwilligen Selbstverpflichtung der Mobilfunkunternehmen, die seit Frühjahr 2003 vorliegt, nicht veröffentlicht worden ist.

Bereits vor einigen Monaten haben Versuchsergebnisse der Reflex-Forschergruppe Fragezeichen aufgeworfen, ob es unterhalb der bisherigen Strahlungsgrenzwerte nicht doch Gesundheitsgefahren geben kann - insbesondere Schädigungen des menschlichen Erbgutes. Trittin ist nun gefordert, nicht nur lakonisch auf beauftragte Forschungen zu verweisen, sondern auch auf zügige Ergebnisse und deren Veröffentlichung zu drängen. Wer die Gesundheit der Menschen schützen und die Akzeptanz der Zukunftstechnologie Mobilfunk nicht gefährden will, muss Klarheit über angemessene Grenzwerte schaffen.

Holger Schlienkamp - Telefon [030] 227-52378 - pressestelle@fdp-bundestag.de

http://www.fdp-kleinmachnow.de/mdb.presse.php?id=37171

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Elektrosmog vor allem am Arbeitsplatz - was tun?

Liebe Mitstreiter,

Frau Kirst (Newsletter vom 17.9.03) spricht etwas an, was uns bald mehr beschäftigt, als die Mobilfunksendeanlagen. Sie hat es gut, wenn Sie sich lediglich weigern kann, mit telefonierenden Besuchern im Fahrstuhl zu fahren.

Unsere Frage an alle ist:

   * Was läuft eigentlich zum Thema „Arbeitssicherheit“?

   * Wann wird eine Aufklärungskampange zu DECT-Telefonen gestartet?

Zur ersten Frage: Gibt es heute noch einen Arbeitgeber, der nicht stolz seine Büros rundum mit DECT-Telefonen, WLAN oder Bluetooth ausrüstet? Wie soll man sich verhalten, wenn es üblich ist, dass alle Meetingteilnehmer mit angeschaltetem Handy in der Hosentasche erscheinen und es einem anfängt in den Ohren zu pfeifen? Die Zeiten, in denen man den Arbeitgeber wechseln kann, sind längst vorbei, und außerdem hätte der nächste sicher genauso seine Mitarbeiter, die alle ihr Handy auf'm Tisch vor sich liegen haben, seine DECT-Telefone und bald WLAN Netz.

Zur zweiten Frage: Wieso werden ausgerechnet DECT-Telefone überall als Prämien angeboten, z.B. bei der Bank, bei der Zeitung - wieso nicht z.B. ein Fitnessgerät oder ein Haushaltsartikel? Die Werbeblättchen bieten viele Sorten von DECT-Telefonen an. Die Telefone mit Schnur sind geradezu ausgestorben. Viele wissen wirklich nicht Bescheid, dass diese Telefone funken. Eine Freundin, die seit Monaten ihr DECT-Telefon am Kopfende vom Kinderbett stehen hat, reagierte noch nicht mal auf unsere Aufklärungsversuche.

Wir fragen uns, wozu noch über Mobilfunk aufregen, wenn alle Nachbarn (und es gibt große Wohnanlagen!) mit DECT Telefonen ausgestattet sind, die mindestens zehnmal so weit reichen, wie die Wohnung lang ist, wenn einige Nachbarn bereits mit WLAN funken oder, wie bei uns in Krailling, eine ganze Ortschaft mit WLAN bereits ausgestattet ist. Wenn man in der S-Bahn mit telefonierenden Fahrgästen umgeben ist und in der Arbeit 8 Stunden am Tag der Strahlenbelastung ausgesetzt ist? Für uns sind diese Probleme mindestens genauso groß, wie der Sendemast vor der Wohnung. Nur haben wir den Eindruck, dass man dem noch hilfloser ausgesetzt ist.

Mit freundlichen Grüßen

Arbeitskreis Mobilfunk Krailling

http://www.wuermtal.net/krailling/mobilfunk

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Diskussion über Mobilfunk / Rheingau-Taunus will Standort-Kataster veröffentlichen

Rhein Main Presse vom 30.09.2003

Bessere Absprachen, auch das ergab die Diskussion, wären wünschenswert.

Die Taunussteiner beispielsweise sind vom Idsteiner Sendemast in unmittelbarer Nähe des Taunussteiner Limesturms wenig begeistert.

Bad Schwalbach. Der Rheingau-Taunus-Kreis arbeitet an einem Kataster, in dem alle Standorte von Mobilfunkanlagen im Kreis registriert werden sollen. Dies sagte Erster Kreisbeigeordneter Burkhard Albers (SPD), der auf Wunsch des Kreistages Fachleute zu einer Diskussion über Mobilfunk und die neue Technik UMTS eingeladen hatte.

Von Kurier-Redakteurin Susanne Stoppelbein

Etwa 55 Interessierte - darunter viele Politiker und Vertreter von Kommunen und Bürgerinitiativen - waren der Einladung des Kreises zur Infoveranstaltung in die Bad Schwalbacher Stadthalle gefolgt. Der Kreis nehme die Ängste der Bürger ernst, betonte Albers, mit der Veranstaltung wolle man zur Versachlichung der Debatte über Mobilfunk beitragen. Sachlich ging es denn auch in der mehr als dreistündigen Diskussion zu.

Wann der Rheingau-Taunus mit den neuen UMTS-Sendeanlagen ausgestattet wird, ist noch unklar, wie „O2“-Vertreter Frank Heinemann erklärte. Sicher sei nur, dass die vier konkurrierenden Netzbetreiber gemäß der Lizenzbedingungen bis Ende dieses Jahres 25 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung (etwa 80 große Städte) mit UMTS versorgt haben müssen, bis Ende 2005 die Hälfte (450 Städte). Jeder Betreiber müsse eine unabhängige Infrastruktur aufbauen. So entstünden jetzt nach den vier herkömmlichen Netzen vier weitere UMTS-Netze. Wobei die Betreiber laut Heinemann versuchen, bestehende eigene Standorte zu nutzen. Bei UMTS sei dies nicht ohne weiteres möglich, weil für die neue Technik geringere Antennen-Abstände benötigt würden. Auch die Bündelung von Anlagen mehrerer Betreiber an einem Standort werde in der Regel angestrebt, gelinge aber nicht in jedem Fall. Heinemann schätzt, dass für UMTS ähnlich viele Antennen wie für das bisherige System entstehen.

Diplom-Physiker Christian Küppers vom Öko-Institut erklärte, dass sich die Grenzwerte bislang auf thermische Wirkung (also die Erwärmung des Körpers durch das vom Mobilfunk erzeugte elektromagnetische Feld) beziehen, weil sich andere Wirkungen bislang nicht wissenschaftlich nachweisen ließen. Weil sich Strahlenfelder addieren, solle man aber generell versuchen, Strahlung, die auch von mobilen Haustelefonen, Föns oder Mikrowellen ausgeht, zu minimieren. Epidemologin Eva Böhler von der Uniklinik Mainz fasste die Ergebnisse von medizinischen Studien zusammen, in denen vor allem der Zusammenhang zwischen der Ausbildung von Hirntumoren und Telefonieren mit dem Handy untersucht wurde. Demnach wurde bisher kein eindeutiger Hinweis festgestellt, dass Handy-Telefonieren das Krebsrisiko erhöht. Allerdings gebe es noch keine Langzeitstudien. Auch Studien über die Gefährlichkeit von Sendemasten fehlten. Naheliegender ist aber laut Böhler, die Auswirkungen durch das Telefonieren mit dem Handy zu untersuchen, bei der der Mensch einer viel höheren Strahlung ausgesetzt sei, als durch Sendemasten.

Peter Müller von der Bürgerinitiative gegen Sendemasten Ransel/Wollmerschied warnte vor der rasanten Entwicklung im Mobilfunkbereich und den Gefahren gepulster Strahlung, die im Verdacht stehe, Krankheiten bis hin zu Leukämie und Krebs auszulösen. „Untersuchungen und wissenschaftliche Erkenntnisse hinken hinterher“, betonte Müller. Er forderte die Entscheidungsträger auf, sensibler mit den Ängsten der Bevölkerung umzugehen und die Bestimmungen zu verschärfen solange nicht zweifelsfrei bewiesen ist, dass die neue Technik unschädlich ist. Auf Anfrage riet Müller einer Idsteinerin, die in einem Hochhaus auf gleicher Höhe mit einer Sendeanlage wohnt, einen Baubiologen zu konsultieren. Der Aufwand sei relativ hoch, doch man könne versuchen, sich zu schützen durch Einbau von speziellen metallbeschichteten Fensterscheiben, Tapeten oder Vorhängen.

Die zwischen Netzbetreibern und kommunalen Spitzenverbänden geschlossene Kommunalvereinbarung sieht vor, dass die Betreiber den Kommunen die Daten über örtliche Antennen-Standorte zur Verfügung stellen und die Kommunen die Datenbank der Regulierungsbehörde einsehen können. Außerdem soll es einen regelmäßigen Austausch über Standorte und Netzausbau geben, neue Standorte sollen einvernehmlich gewählt, die Kommunen von den Betreibern über geplante Standorte informiert werden. Auch eine Absprache zwischen Kommunen wurde in der Diskussion gefordert. Hintergrund ist ein Idsteiner Sendemast in unmittelbarer Nähe des Taunussteiner Limesturms.

Der Kreis will sein Kataster Kommunen und Öffentlichkeit zugänglich machen. Zurzeit wird laut Albers geprüft, in welcher Form das möglich ist.

http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1250901

 

E-Plus will Mobilfunksender aufrüsten

Antenne auf Essenheimer Raiffeisen-Silo sorgt für Streit zwischen Bürgermeister und der CDU

Vom 30.09.2003

ESSENHEIM - Die Mobilfunkantenne auf dem alten Raiffeisengebäude sorgt für Zündstoff. Die CDU wirft Bürgermeister Hans-Erich Blodt (SPD) vor, er wolle dem Betreiber E-Plus eine höhere Sendeleistung genehmigen und mit der Miete für die Antenne die Gemeindekasse aufbessern. Blodt indes sieht die Interessen der Bürger gewahrt, und bei E-Plus hält man die Zahlen der CDU für Unsinn. Heute um 20 Uhr ist die Antenne Thema im Gemeinderat.

Von unserem Redaktionsmitglied Steffen Weyer

Noch vor zwei Jahren kämpften die Ortspolitiker gegen die Pläne von D2-Vodafone, in der Ortsmitte einen Mobilfunksender zu installieren. Weil man "die Bedenken der Bürger ernst" nehme", so Blodt damals, wolle man auch die E-Plus-Antenne vom Raiffeisen-Silo herunterbekommen. Für dieses Ziel würde er bis zu 30000 Mark ausgeben.

Mittlerweile fließt das Geld allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Weil das frühere Raiffeisen-Areal heute der Gemeinde gehört, kassiert diese auch die Jahresmiete für die Antenne auf dem Dach. Angesichts der Aufrüstungspläne ist die CDU empört: "Bei sachgerechter Abwägung der Interessen und betroffenen Rechtsgüter muss die Gesundheit der Essenheimer Bevölkerung Vorrang haben vor den Finanzinteressen der Gemeinde", sagt Fraktionschef Thomas Gregetz. Die Anlage habe eine Ausgangsleistung von 1200 Watt. Dies sei das 15-Fache des Senders von D2-Vodafone in der Ortsmitte.

Doch diese Zahlen sind laut Blodt und dem Mobilfunkbetreiber schlicht Unsinn. Von vier auf 28 Watt werde die Anlage aufgerüstet, da man aus einem Repeater, der lediglich Signale verstärke, eine vollwertige Sendestation mache, erklärte Gudrun Hees von E-Plus gestern auf AZ-Nachfrage. Die damit erzielten Strahlungswerte lägen "80-fach unterhalb des gesetzlichen Grenzwerts". "Woher Gregetz diese Zahlen hat, ist mir schleierhaft", sagt auch Blodt. Der Vertrag, über den der Gemeinderat heute abstimmen soll, läuft laut dem Ortschef auf 19 Jahre und birgt tatsächlich eine Einnahmeerhöhung für die Gemeinde. 6000 statt der bislang 2100 Euro habe er als Mietpreis herausgehandelt, sagte Blodt. Und sollte die Gemeinde Grund zur Klage haben, etwa wegen befürchteter Gesundheitsgefährdung, bezahle E-Plus sogar den Anwalt.

Blodt räumt ein, dass er den Sender eigentlich loswerden wollte. Allerdings habe die Gemeinde als Vermieter bessere Steuerungsmöglichkeiten, als wenn ein Privater einspringen würde. Die CDU indes kritisiert weiter die "1200 Watt starke Anlage", die die Gemeinde verhindern müsse. Dass E-Plus zudem eine Richtfunkanlage auf dem Silo montieren wolle und dies der einzig mögliche Standort dafür sei, verschaffe der Gemeinde eine gute Verhandlungsposition.

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/objekt.php3?artikel_id=1250139

 

Bündelungseffekt lässt noch auf sich warten

Drei Unternehmen nehmen neuen Mobilfunkmast in Betrieb - T-Mobile steht vorerst abseits

HOLZGERLINGEN. Wo immer neue Mobilfunkanlagen gebaut werden, gibt es häufig Ärger, weil Anwohner sich vor schädlicher Strahlung fürchten. Nicht so in Holzgerlingen. Hier hat die Stadt gegen einen neu errichteten 50-Meter-Mast nichts einzuwenden.

Von Joachim Männich

Im Gegenteil - der Bau des neuen auffälligen Stahlbetonmastes, der in der Feldflur nahe der Bundesstraße 464 emporragt, ist in enger Abstimmung zwischen den Betreibern und der Stadt Holzgerlingen vorbereitet worden. Der Grundgedanke dabei: Die kleineren Sendeanlagen, die von den einzelnen Mobilfunkunternehmen in den vergangenen Jahren an unterschiedlichsten Stellen im Stadtgebiet installiert worden waren, sollen an einem zentralen Standort mit genügend großem Abstand zu den Wohngebieten zusammengefasst werden.

Ganz erreicht ist dieses Ziel noch nicht. Denn die Telekom-Tochter T-Mobile will aus wirtschaftlichen Gründen auf ihre verhältnismäßig neuen Sendeanlagen auf dem Dach des Schönbuch-Gymnasiums und im Gewerbegebiet Buch vorerst nicht verzichten. Trotzdem wird ein gewisser Bündelungseffekt erreicht. Gemeinsame Sache mit dem Mobilfunkunternehmen O2 (früher Viag Interkom), das den Mast beim Autohaus Weippert errichtet hat, machen Vodafone und E-Plus. Auch sie nutzen als Mieter die Möglichkeit, ihre Anlagen auf den drei Installationsebenen an der Spitze des 50,66 Meter hohen Turms anzubringen.

Als sich vor einiger Zeit abzeichnete, dass der Kamin der Firma Binder in der Bahnhofstraße abgebaut wird, weil er einer Betriebserweiterung im Wege steht, und dass deshalb neue Standorte für die am Schornstein angebrachten Mobilfunkanlagen gesucht werden müssen, da war es ausgerechnet die Gruppe Bürger für Natur und Umweltschutz (BNU), die den zentralen Mast ins Gespräch brachte. "Wir sind keine Fans von solchen Anlagen, aber unter den gegebenen Umständen ist eine zentrale Sendeanlage das kleinere Übel", sagt BNU-Sprecher Heinz Renz. Damit soll verhindert werden, dass sich die Mobilfunkbetreiber willkürlich Standorte innerhalb des Stadtgebiets herauspicken und kleinere Anlagen installieren, für die keine baurechtliche Genehmigung erforderlich ist. Der neue Mast, so Renz, sei immerhin 130 Meter von der nächsten Wohnbebauung entfernt. Dass auf dem Gymnasium weiterhin eine Sendeanlage betrieben wird, findet die BNU-Gruppe allerdings "nicht gut".

Im Gemeinderat ist der Vorschlag, durch einen zentralen Mobilfunkmast einen Bündelungseffekt zu erreichen, auf einmütige Zustimmung gestoßen. Der Standort im Gebiet Dörnach wurde durch einen Bebauungsplan abgesichert. Die imposante Turmhöhe von 50 Metern ist technisch bedingt. "Wir würden sonst bei unseren topografischen Verhältnissen bestimmte Tallagen nicht erreichen", erläutert Bürgermeister Wilfried Dölker.

Vor wenigen Wochen hat die Firma O2 den Sendebetrieb aufgenommen, zunächst mit herkömmlichen GSM-Anlagen (Global System for Mobile Communications). Die Erweiterung auf das UMTS-Netz wird nach Angaben von Pressesprecher Thomas Lichtenberger allerdings nicht vor 2004 erfolgen. Auch Vodafone will den neuen Holzgerlinger Mast später für den UMTS-Betrieb nutzen.

Aktualisiert: 30.09.2003, 05:05 Uhr

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/515105?_suchtag=2003-09-30

Nachrichten von der BI Bad Dürkheim

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Infos

Liebe Freunde,

im Fernsehen wurde gerade über den „sprechenden Einkaufswagen“ berichtet! Dazu werden Infrarotsender im Supermarkt installiert, die per Funk die aktuellen Angebote an den Verbraucher weitergeben. Hierzu ist im Griff des Einkaufswagens ein Lautsprecher installiert. Kaufhof wirbt bereits mit dieser neuen schönen Einkaufswelt.

Wer von Euch weiß, ob unsere Lebensmittel dadurch verändert werden? Die Sender sollen gerade bei den Milchprodukten sowie bei Obst und Gemüse plaziert werden und wir wissen ja, dass Flüssigkeiten Informationsspeicher sind.

 

Aus dem heutigen Deutschen Ärzteblatt:

2) Drastische Warnungen auf Zigarettenschachteln ab 1. Oktober

(Der letzte Satz sollte bald auf jedem Handy stehen!)

„Raucher sterben früher, Rauchen kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen“, Rauchen lässt ihre Haut altern“ - Warnhinweise wie diese müssen ab dem 1. Oktober unübersehbar auf jeder Zigarettenschachtel stehen, die neu für den deutschen Markt hergestellt wird. Dies sieht die EU-Tabakrichtlinie vor, die nun in Deutschland umgesetzt wird. Demnach sind auch Markennamen mit Zusätzen wie „mild“ oder „light“, die den Rauchern eine geringere Gesundheitsschädigung als bei anderen Tabakwaren vorgaukeln, künftig als irreführende Angaben untersagt.

Stattdessen müssen auf der Vorderseite jeder Packung Warnhinweise prangen. Die Zigarettenindustrie hat dabei die Wahl zwischen „Rauchen ist tödlich“, „Rauchen kann tödlich sein“ oder „Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu .....................“

Deutsches Ärzteblatt

 

3) Greenpeace fordert Schutz für gentechnikfreies Saatgut.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die EU-Landwirtschaftsminister aufgefordert, strikte Vorschriften zum Schutz von Saatgut vor einer Verunreinigung durch genetisch veränderte Organismen zu verhängen. Da konventionelles Saatgut generell frei von Gen-Saat sein müsse, dürfe auch kein Schwellenwert für eine erlaubte Verunreinigung eingeführt werden, forderten Greenpeace-Vertreter am 29. September in Brüssel vor einem Treffen der EU-Agrarminister.

Sie überreichten Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) und einer Reihe ihrer Kollegen vor dem Ratsgebäude Proben mit zertifizierter gentechnikfreier Mais-Saat. Insbesondere Fragen nach der Haftung für nicht vorsätzliche Verunreinigungen mit Gen-Produkten sind im EU-Recht noch offen.

Der von der EU-Kommission vorgeschlagene Schwellenwert von 0,3 bis 0,7 Prozent Verunreinigungen, unterhalb dessen Saatgut nicht als „Gen-Saat“ gekennzeichnet werden soll, mache es Landwirten und der Lebensmittelindustrie nahezu unmöglich, gentechnikfreie Produkte anzubieten, argumentierte Greenpeace. Verunreinigungen der gesamten Produktionskette seien unvermeidlich.

Insbesondere Biolandwirte wären davon besonders betroffen. Gentechnisch verändertes Saatgut dürfte vor allem bei Mais und Raps Bedeutung erlangen. Derzeit werden laut Greenpeace gut zehn Prozent des EU-Ackerlands mit diesen beiden Feldfrüchten bestellt. Für Deutschland geht Greenpeace davon aus, dass nach einer Freigabe auf fast 2 000 Hektar „Gen-Saaten“ angebaut werden dürften.

Nachricht von KMNKnapp

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Veranstaltung

Würzburg: Informations- und Diskussionsabend

E i n l a d u n g

Die Gesellschaft für Politische Bildung veranstaltet in der Akademie Frankenwarte, Würzburg

am Montag, 13. Okt. 2003 18.45 Uhr bis ca. 22.00 Uhr einen Informations- und Diskussionsabend

Thema: Handy am Ohr, Mobilfunkmast auf dem Dach, ... Gesundheit und Lebensqualität im Eimer ?

Veranstalter: Gesellschaft für Politische Bildung e.V., Leutfresserweg 81-83, 97082 Würzburg, Tel. Durchwahl: 80464-327 B. Nake-Mann, 80464-333 Thea Momper

Fax: 0931 / 80464-44, e-mail: Thea.Momper@fes.de

Teilnahmebeitrag:  € 3,00.

Mobilfunk ist in den letzten Jahren für viele Menschen in Deutschland zu einem selbstverständlichen Mittel der Kommunikation geworden. Besonders für Kinder und Jugendliche bedeutet das Handy darüber hinaus Vorbedingung für Anerkennung und Zugehörigkeit.

Mit der Verbreitung der Mobilfunktechnik und dem Ziel der flächendeckenden Versorgung wachsen aber auch Sorgen vor gesundheitlichen, ökologischen und sozialen Beeinträchtigungen und mancherorts Widerstände gegen geplante Mobilfunkanlagen.

Ziel der Veranstaltung in der Akademie Frankenwarte ist es,

  • den kontroversen Diskussionsstand über Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder darzulegen und Bewertungskriterien anzubieten,
  • das Interesse von Handy-Benutzern auf das Gesamtsystem zu richten, beispielsweise von der Rohstoffgewinnung über Produktion und Betrieb bis zum Handy als Problemmüll,
  • Eltern, Lehrkräften und allen gesellschaftspolitisch Interessierten Befunde und Überlegungen über Auswirkungen häufiger Handy-Nutzung auf Sprachgebrauch, Kommunikationsfähigkeit und soziales Verhalten von Kindern und Jugendlichen mitzuteilen,
  • gemeinsam über Regeln für selbstbewussten und verantwortlichen Umgang mit Handys und anderen alltäglichen Strahlungsquellen nachzudenken,
  • Möglichkeiten der bürgerschaftlichen und politischen Einflussnahme bei System- und Standortentscheidungen auszuloten, entsprechende Verfahren und Vernetzungen zu verabreden.

Eingeladen sind Lehrkräfte und Schulleitende aller Schularten, SchülerInnen und Eltern, Handy-Fans und Technikbegeisterte, Engagierte in Umwelt-, EineWelt- und Agenda21-Initiativen, Kommunal- und LandespolitikerInnen und alle Interessierte.

Den geplanten Ablauf des Abends, Ansprechpartner der Informationsangebote und die Diskussionspartner auf dem Podium – unter Leitung von Franz Barthel vom Bayerischen Rundfunk – finden Sie umseitig.

Wir freuen uns auf interessierte Teilnehmende!

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Nake-Mann. Akademie Frankenwarte

 

Programm:

Handy am Ohr, Mobilfunkmast auf dem Dach, Gesundheit und Lebensqualität im Eimer ?

Montag, 13. Okt. 2003

18.45 Uhr (pünktlich)

Begrüßung, Beginn des Informations-Angebots

Mobilfunk und Gesundheit

Ansprechpartner: Dr. med. Peter Germann, Umweltmediziner, Worms und Martin Schauer, Umweltmesstechniker

Ich und mein Handy – Unersetzlich (!?) in Beruf und Freizeit - Bestätigung und Zugehörigkeit - Kontrolle und Zuwendung: Möglichkeiten über die Kommunikationsfunktion hinaus

Ansprechpartner: N.N. und Lilo Halbleib

Total und global – durch Handy und Mobilfunk mit Ressourcenverschwendung und Ausbeutung verbunden

Ansprechpartner: Michael Röhm, Weltladen Würzburg

Short M-Sprache, Short M-Verständnis? Sprache, Kommunikation und Verhalten im Handy-Age

Ansprechpartnerin: Brigitte Nake-Mann

Hinweis:

die Informationsangebote werden zeitgleich angeboten. Interessierte können in der ersten Stunde alle vier Informationsangebote (je eine Viertel Stunde lang) wahrnehmen oder auch auswählen und Aspekte vertiefen.

Um 20.00 Uhr schließt sich eine – kontroverse – Podiums- und Publikumsdiskussion an mit:

Dr. Dietrich Moldan, Umweltanalytik, Iphofen, Dr. Peter Germann, Umweltmediziner, Worms

Volker Hartenstein, Lehrer, MdL a.D., Ochsenfurt, Norbert Martin, Dipl. Ing. FH, T-mobile, Nürnberg, Dr. Evi Vogel, SMLU, München (angefragt)

Moderation: Franz Barthel, Bayerischer Rundfunk, Studio Mainfranken, Würzburg

Nachricht von Volker Hartenstein, Lehrer, MdL a.D.

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Kommt bald die Apokalypse?

Die großen Blackouts der letzten Zeit decken die Achillesferse der Informationsgesellschaft auf.

http://www.telepolis.de/tp/deutsch/inhalt/te/15745/1.html

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030929R-Mobilfunk-Newsletter

SCHADENERSATZKLAGE

Sehr geehrter Herr Rudolph,

in der nächsten Zeit erhalten Sie die original Schadenersatzklage gegen die Mobilfunkbetreiber in Österreich die klageweise durchgeführt wird, diesbezüglich bitte ich um Veröffentlichung.

Dieser Prozess ist letztendlich einzigartig, da er auf wissenschaftlichen Kenntnissen basiert, die derzeit noch nicht der Öffentlichkeit publik sind, die bezughabenden Unterlagen liegen allesamt vor. Dabei möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich dabei um keine hochfrequente Strahlungen ( Mikrowellen) wie immer von der Fachwelt angenommen wird, sonder es handelt sich ausschließlich um extrem niederfrequente Magnetfelder bzw. um magnetische Verbindungen von Basisstation zu Basisstation. Die Auswirkungen können NUR durch Unterbrechungen der Felder in Schlaflabors ( EKG, EEG, EOG, EMG) nachgewiesen werden.

Viele Grüße

Hans Luginger

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Großer Erfolg der Bürgerinitiative „Risiko Mobilfunk, Interessengemeinschaft Sinzheim“

In den nächsten zwei Jahren darf in Sinzheim keine Mobilfunkantenne mehr gebaut oder nachgerüstet werden, die nicht die ausdrückliche Standortgenehmigung der Gemeinde Sinzheim erhält. Dies ist das Ergebnis der Gemeinderatsentscheidung vom 10.9.03, die für die Sinzheimer Gemeinde einen Bebauungsplan vorsieht, der die zukünftigen Standorte für Mobilfunkanlagen ausweist. Unseres Wissens ist dieser Beschluss, für den sich die Sinzheimer Bürgerinitiative einsetzte, einmalig in Baden - Württemberg.

Durch die zweijährige Veränderungssperre hat die Gemeinde genügend Zeit eine Mobilfunkversorgung sicher zu stellen, die das Anliegen der Bevölkerung bezüglich der  Gesundheitsvorsorge berücksichtigt.

In der Vergangenheit hatten die Standortdiskussionen für Mobilfunkantennen immer unter Zeitdruck gestanden. Bereits 2001 votierten die Grünen im Gemeinderat erfolglos gegen einen Mobilfunkantennenbau in Ortsmitte auf dem Feuerwehrhaus. An ihren damaligen Protest erinnerten sich nun die Anlieger der geplanten Antenne „Landstr.15, Hirschkeller“ und wandten sich an die beiden Gemeinderäte Matthias Schmälzle und Stefan Wicht.

Am 21.5. 2003 wurde die Entscheidung über den Bauantrag  vertagt, unter Hinweis auf die „Kommunale Vereinbarung zwischen den Spitzenverbänden und den Mobilfunkbetreibern“. Der Bürgermeister wurde beauftragt Alternativstandorte anzubieten. Die gleichzeitige Beantragung einer Bauleitplanung wurde nur als Prüfungsauftrag zur Kenntnis genommen. Entscheidend für den Teilerfolg war die große Teilnehmerzahl der Anlieger und Unterstützer, die in der Gemeinderatssitzung anwesend waren. Denn wie vielerorts gab es auch in Sinzheim von Seiten der Gemeinde bisher keine Kritik an den Sendeanlagenplanungen der Mobilfunkbetreiber. Die „Kommunale Vereinbarung zwischen den Spitzenverbänden und den Mobilfunkbetreibern“ und ihre Möglichkeiten frühzeitig (vor der Bauantragstellung durch die Mobilfunkbetreiber!), Alternativen zu suchen, war noch nicht bekannt. Da nun Zeitdruck bestand, die Frist für den Bauantrag ist insgesamt auf 8 Wochen begrenzt, musste schnell gehandelt werden. Am 26.5. gründete sich die Bürgerinitiative „Risiko Mobilfunk, Interessengemeinschaft Sinzheim". Bei einem Gespräch im Rathaus mit dem Bürgermeister und den Fraktionsvorsitzenden wurde die Problematik der innerörtlichen Antennen und die Planungsmöglichkeiten der Gemeinde besprochen und Informationen übergeben. Außerdem wurden alle Gemeinderäte mit Informationen versorgt: Freiburger Appell, Info über die Wertminderung von Immobilien, Sammlung von Gerichtsurteilen gegen Mobilfunkantennen, Satzungsbeispiele Gräfelfing und Vellmar.

Der Arbeitsaufwand war groß, aber letztlich führte er zu einem neuen Antrag auf Ablehnung des Hirschkeller-Bauantrages und Aufstellung eines Bebauungsplanes gemäß § 2 Absatz 1 des Bundesbaugesetzes zur Regelung des Baus und der Standortauswahl von Mobilfunkanlagen. Die Unterschriften der fraktionsübergreifenden Mehrheit der Gemeinderäte für diesen Antrag wurden mittels persönlicher Gespräche und Hausbesuche von Mitgliedern der Bürgerinitiative eingeholt. Am 18.6. lehnte der Gemeinderat den Bauantrag Hirschkeller ab, verabschiedete aber nur einen Prüfungsauftrag für einen Bebauungsplan. (Dieses Vorgehen war leider fatal für den Bauantrag Hirschkeller, da die Frist nun ablief und kein Aufstellungsbeschluss bestand!). Doch die Bürgerinitiative gab nicht auf. Die Sommerpause wurde genutzt, um eine Informationsveranstaltung für Verwaltung und Gemeinderäte am 13.8. auszurichten, bei der Prof. Dr. Stöckle von der Fachhochschule Karlsruhe, als Mitglied der Bürgerinitiative, über bereits vorhandene und, soweit bekannt, geplante Antennenstandorte in Sinzheim referierte und die Strahlungsproblematik und Grenzwertdiskussion veranschaulichte.

Ein von der Gemeinde Sinzheim einberufener „Runder Tisch“ am 2.9. für Gemeinderäte, Verwaltung, Sprechern der Bürgerinitiative, sowie den vier Mobilfunkanbietern bestärkte die Bürgerinitiative in dem Bestreben die Planungshoheit der Gemeinde zu nutzen, da die Mobilfunkbetreiber wenig Bereitschaft signalisierten über Alternativstandorte zu verhandeln.

Am 10.9. wurde dann endlich der rechtsgültige Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan  im Gemeinderat verabschiedet. Der Bauantrag „Hirschkeller“ wurde von der Mehrheit der Gemeinderatsmitglieder trotz der Vorbehalte gegen den Antennenstandort, angenommen, da mit Regressforderungen gedroht wurde. Ein Zusatzprotokoll, dass das Unbehagen der Gemeinderäte diesem Standort zuzustimmen festhielt, wurde bei einer Gegenstimme angenommen und ans Landratsamt weitergeleitet. Sofort wurde von Anwohnern Klage eingereicht. Es bleibt abzuwarten, ob das Landratsamt Rastatt nun die Baugenehmigung für die umstrittene E- Plus- Anlage erteilt.

Aufgrund des Aufstellungsbeschlusses eines Bebauungsplanes wurden inzwischen bereits zwei Antennen-Bauanträge vertagt. Die Fristen werden durch den Beschluss außer Kraft gesetzt.

Nun beginnt unsere Initiative „Risiko Mobilfunk, Interessengemeinschaft Sinzheim“ in Zusammenarbeit mit der Verwaltung einen Bebauungsplan zu erstellen, der mögliche Antennenstandorte auswählt, die vorzugsweise außerhalb des Ortes gesucht werden, in angemessener Entfernung zur Wohnbebauung. Daran sollen auch die Mobilfunkfirmen mitwirken, um zu einer Einigung im beiderseitigen Einvernehmen zu kommen, wünscht sich die Bürgerinitiative. Vielleicht können wir außerdem durch eine gute Planung erreichen, dass der eine oder andere bereits vorhandene Antennenstandort im Wohnort Sinzheim nach außen verlegt werden kann. Wir wollen verhandeln und nicht gezwungen werden gegen Standorte zu klagen, wie im oben genannten Fall. Wir hoffen immer noch, dass E - Plus sich auf einen Alternativstandort einlässt, denn die Klage der Anwohner verzögert die Planung des Mobilfunkanbieters, die Antenne sofort zu installieren.

Neben unseren Bemühungen für eine geregelte Mobilfunkantennenaufstellung will die Bürgerinitiative sich jetzt mehr Zeit nehmen, die Öffentlichkeit über die Gefahren des Gebrauchs von Mobilfunkhandys und DECT-Schnurlostelefonen zu informieren. Vor allem Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet. Diese von vielen Medizinern bestätigte Sorge wird bei der deutschen Handywerbung ignoriert. In Kanada z.B. sind Handys erst ab 16 Jahren erlaubt, während bei uns die Jugend die Hauptzielgruppe der Mobilfunkwerbung ist. Das ist unverantwortlich. An die Schulen im Ort wurden von der Bürgerinitiative bereits das bayrische Informationsblatt für Lehrer, sowie die Unterrichtshilfen zum Thema „Mobilfunk“ verteilt. Wir sind keine Mobilfunkgegner, aber wir setzen uns für einen sorgsameren Gebrauch von Handys ein. Viele Menschen wissen nichts von den möglichen Gesundheitsgefahren durch das Mobiltelefonieren. Bei den regelmäßigen Terminankündigungen unserer Bürgerinitiativentreffen in der Tagespresse wollen wir nach und nach Informationen an die Bevölkerung veröffentlichen.

Nicht zuletzt wollen wir uns herzlich für die vielen Informationen über die Mobilfunkverteiler bedanken. Wir hoffen, dass viele Gemeinden unserem Beispiel folgen werden. Wir sind gerne bereit Informationen über unser Vorgehen weiter zu geben.

Raphaela Riedmiller-Kuttnick-Wicht

„Risiko Mobilfunk“ Interessengemeinschaft Sinzheim

Vorsitzende: Kurt Klein, Prof. Dr. Ing. Joachim Stöckle, Raphaela Riedmiller-Kuttnick-Wicht

Email: info@buero-klein.com

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Stört Sender Flugbetrieb?
 

Alpar und Skyguide erheben Einsprache gegen Mobilfunkantenne im Belpmoos

Die Betreiberin des Flughafens Bern-Belp, die Alpar AG, und die Flugüberwachungsfirma Skyguide opponieren vorsorglich gegen eine Mobilfunkantenne auf dem Flughafenareal. Sie wollen sich gegen allfällige Störungen absichern.

RAINER SCHNEUWLY

Wenn die Schweizer Mobilfunkbetreiber irgendwo eine neue Antenne aufstellen wollen und das Baugesuch publizieren, ernten sie häufig eine Flut von Einsprachen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern aus der Nähe der geplanten Anlage. Nicht so im Belpmoos: Während der Einsprachefrist im August und September gingen bei der Bauabteilung Belp nur zwei Einsprachen von Firmen ein, die selber viel funken: der Flughafenbetreiberin Alpar AG und der Flugüberwacherin Skyguide.

«Wir haben in der Einsprache klar deklariert, dass wir nicht grundsätzlich gegen die Anlage sind», sagt denn auch Alpar-Vizedirektor Gottfried Gyger. Seinem Unternehmen gehe es einfach darum, sicherzustellen, dass durch die geplante GMS-/UMTS-Anlage der Swisscom der Flugbetrieb nicht gefährdet werde. Gleich argumentiert auch die Skyguide. Wenn Swisscom garantiert, dass die Antenne wieder entfernt wird, falls sich bei Tests tatsächlich Störungen des Flugbetriebs ergäben, will die Alpar ihre Einsprache zurückziehen. Laut Jürg Aebersold von der Bauverwaltung Belp verlangt auch Skyguide den Nachweis, dass die Antenne keine negativen Auswirkungen hat. Die Einsprachen hätten denn auch eher den Charakter einer Rechtsverwahrung, bestätigen Gyger und Aebersold.

Optimistische Swisscom

Die Swisscom hat nun, wie das bei Baugesuchen üblich ist, während eines Monats Gelegenheit, zu den beiden Einsprachen Stellung zu nehmen. Diese werde in dem Sinn ausfallen, dass die Frequenzen der geplanten Mobilfunkantenne im Belpmoos die Funkfrequenzen und den Flugbetrieb nicht störten, erklärt Swisscom-Mediensprecher Josef Frey. Die Swisscom reiche Baugesuche für Antennen auf Flughafenarealen jeweils nach Rücksprache mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt ein. Das sei auch in diesem Fall so gewesen, so Frey.

Wahrscheinlich wird die Swisscom aber schon noch Überzeugungsarbeit zu leisten haben: «Wieso darf man heute in Flugzeugen nicht telefonieren?» fragt Gyger rhetorisch. Er fügt an, die Alpar habe aus den genau gleichen Gründen schon früher gegen ein Mobilfunk-Baugesuch damals der Firma Siemens Vorbehalte in Form einer Einsprache erhoben. Dies, obwohl die Antenne auf einem Gebäude der Alpar selber aufgestellt werden soll und sie folglich eine Abfindung erhielte. Die Sicherheit im Flugverkehr habe eben Priorität, so Gottfried Gyger.

http://ebund.ch/ebund.asp?SOURCE=/Publications/DER_BUND/2003/226/STADT-REGION/193568. html


Wie schädlich ist (UMTS-) Mobilfunk-Strahlung?

Diese Frage stellt sich uns schon, solange es Mobiltelefone gibt. Tag täglich benutzen wir dennoch unser Handy und telefonieren damit wie selbstverständlich im GSM-Netz herum. Im Umgang mit dem Handy scheinen wir die Frage nach der Gefahr, die von der Mobilfunk-Strahlung ausgeht, nicht zu stellen. Man hört schließlich auch nicht allenthalben von Handygeschädigten. Taucht die Frage aber irgendwo in den Medien auf, dann sind die meisten von uns hellhörig und hoffen, dass die Antwort noch im selben Beitrag geliefert wird. Tatsächlich aber kann diese Frage heute noch von niemandem mit Sicherheit beantwortet werden.

Einer der Menschen, die eine Antwort auf die Frage noch am ehesten geben könnte ist Professor Dr. Alexander Lerchl *1 von der International University Bremen (IUB). Denn unter seiner Leitung wird in den nächsten Wochen ein mehrjähriges Forschungsprojekt abgeschlossen, in dem die Gefahren, die von Mobiltelefonen im GSM-Netz ausgehen, untersucht wurden. Dies ist reichlich spät, wenn man bedenkt, dass die D-Netze der Deutschen Telekom und Vodafone (ehem. Mannesmann Mobilfunk) bereits seit Sommer 1992 in Deutschland eingesetzt werden. Zwei Jahre später, Ende Mai 1994, ging auch das E-Netz von E-Plus im Großraum Berlin an den Start. Prof. Lerchl und sein Team erhielten den Forschungsauftrag einfach viel zu spät. Ein Fehler, der bislang scheinbar ohne böse Folgen blieb, den das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) aber nicht noch einmal machen möchte.

Bisherige Studien

Bislang wurden weltweit bereits viele Studien in Auftrag gegeben, die die Gefährlichkeit von Mobilfunk-Strahlung ermitteln sollten. Gerade wurde eine zweieinhalbjährige Studie von zwölf Forschergruppen aus sieben EU-Ländern veröffentlicht. Die Studie beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Mobilfunk-Strahlung auf Körperzellen. Ziel der so genannten Reflex-Studie ist es, bereits existierende Untersuchungen zu überprüfen. Finanziert wurde das Projekt zu zwei Drittel von der Europäischen Union. Das Studienergebnis ist bislang unveröffentlicht, Insider berichten jedoch von Nachweisen, dass Mobilfunk-Strahlung unter Umständen sogar das Erbgut schädigen kann. Der Mobilfunkanbieter Vodafone gab auf die durchgesickerten Studienergebnisse hin an, zunächst die Stellungnahme des Bundesamtes für Strahlenschutz abzuwarten So lange werde man die Studie nicht kommentieren. Das Bundesamt für Strahlenschutz verweist unterdessen darauf, dass die Untersuchung noch nicht veröffentlicht ist.

Im Jahr 1997 erregte die Langzeitstudie einer australischen Forschergruppe um M. Repacholi erhebliches Aufsehen. Die Forschungsarbeiten dazu wurden bereits im Jahr 1995 fertiggestellt, aber erst zwei Jahre später veröffentlicht. Eine nachgesagte gewisse Geheimniskrämerei sorgte neben dem Studienergebnis für zusätzliches Unbehagen. Es wurden transgene (genveränderte) Mäuse zweimal täglich eine halbe Stunde lang gepulsten hochfrequenten Feldern wie von einem GSM-Handy ausgesetzt. Im Ergebnis der Studie wurde ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Blutkrebs bei den bestrahlten Mäusen im Gegensatz zu unbestrahlten festgestellt. Aufgrund von mangelhaft kontrollierten Versuchsbedingungen wurde die Studie jedoch von wissenschaftlicher Seite angezweifelt. Die Strahlenschutzkommission (SSK) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfahlen damals eine Wiederholung der Studie unter verbesserten Expositionsbedingungen. In der Zwischenzeit konnte eine Wiederholungsstudie zum Abschluss gebracht werden. Dabei untersuchte eine australische Gruppe um Tammy D. Utteridge an der Adelaide University sowohl transgene als auch nicht genbehandelte Mäuse in unterschiedlich exponierten (bestrahlten) Gruppen. Parallel dazu wurden Vergleichsuntersuchungen an einer nicht-exponierten Gruppe durchgeführt. Repacholi`s Horrorergebnis wurde in der im Herbst 2002 abgeschlossenen Studie nicht bestätigt.

Prof. Lerchl von der IUB äußerte später Kritik an der Wiederholungsstudie. Die nicht-exponierte Gruppe wies erstaunlicherweise eine erhöhte Krebshäufigkeit auf. Lerchl vermutete, dies könne aufgetreten sein, weil die Mäuse in engen Kunststoffröhren fixiert waren, was durch Stress das Krebsgeschehen beeinflussen und eventuell verfälschen könnte.

In der Fachwelt ist bekannt, dass Mobilfunkstrahlung nicht einfach knapp dimensioniert werden muss, um ein mögliches Risiko für Anwender zu minimieren. Tests haben ergeben, dass verschiedene Strahlungsintensitäten und Sendefrequenzen sowie unterschiedliche Modulationsarten die unterschiedlichsten Reaktionen im Erbgut und in Zellen hervorrufen können. So kann es durchaus sein, dass eine bestimmte Schädigung nur innerhalb eines bestimmten Intensitätsfensters und bei bestimmten Sendefrequenzen auftritt und bei höheren und niedrigeren Intensitäten, bzw. anderen Frequenzen dagegen nicht auftritt. Mobilfunkexperte Peter Neitzke, dessen Institut Ecolog Studien für die Bundesregierung erstellt, sagt, dass der Beweis für eine schädigende Wirkung von Mobilfunk-Strahlung zwar noch lange nicht erbracht ist, die Beweise dafür sich aber verdichten. Es gibt also genügend Gründe dafür, die Forschung auf diesem Gebiet weiter zu forcieren.

Auftrag zur Erforschung der UMTS-Strahlung durch das BfS

In diesen Tagen erteilte das BfS einer Forschungsgruppe der IUB unter der erneuten Leitung von Prof. Lerchl den Auftrag, mögliche gesundheitliche Effekte von Strahlen der neuen UMTS-Handys zu untersuchen. Es war wohl auch keine Frage, wem dieser Forschungsauftrag zuteil wurde, schließlich gibt es kaum jemanden, der über einen derart reichhaltigen Erfahrungsschatz auf dem Gebiet der Strahlen-Forschung auf dem Mobilfunksektor verfügt, wie es bei Prof. Lerchl der Fall ist. Bereits über 15 Jahre Forschungsarbeit auf dem Gebiet magnetischer und elektromagnetischer Felder kann der Biologe vorweisen. UMTS-Report sprach mit Prof. Lerchl über den erteilten Forschungsauftrag und die Aussagekraft, die ein Ergebnis der Studie für uns Menschen hat.

Besonders hob Prof. Lerchl hervor, dass die Studien in enger Kooperation mit der Universität Wuppertal, Lehrstuhl für Theoretische Elektrotechnik (Direktor: Prof. Dr. V. Hansen) stattfinden. Die Gruppe von Prof. Hansen erstellt die Anlagen und berechnet die absorbierte Strahlungsleistung. „Ohne diese Zusammenarbeit könnten die Versuche nicht durchgeführt werden.“, so Prof. Lerchl.

Im Versuch werden zwei Gruppen von speziellen transgenen Mäusen 24 Stunden am Tag beobachtet und regelmäßig untersucht. Es werden genveränderte Tiere eingesetzt, da diese auf schädliche Umweltfaktoren mit einer beschleunigten Leukämieerkrankung (Blutkrebs) reagieren. Die Gesamtmenge der Mäuse ist 320 und alle Mäuse hatten gleiche Aufzuchtsbedingungen. Da man aber nie von absolut gleichen Tieren ausgehen kann, werden die Mäuse nach dem Prinzip der Randomisierung (Zufallsprinzip) in zwei Gruppen à 160 aufgeteilt. Eine Gruppe trifft das Schicksal, der fortlaufenden Bestrahlung mit UMTS-Wellen. Die andere Gruppe bleibt bestrahlungsfrei, sie ist die Kontrollgruppe. „Wir werden alles tun, um die Kontrollgruppe unter gleichen Bedingungen zu halten, wie es bei der exponierten Gruppe der Fall sein wird.“ Damit spielt Prof. Lerchl auch auf seine Kritik an vorangegangenen Studien seiner Kollegen im Ausland an.

Ist das Untersuchungsergebnis auf Menschen übertragbar?

Wir wollten wissen, ob es eine Sicherheit gäbe, dass das Endergebnis der Studie auch auf Menschen übertragen werden kann. Prof. Lerchl verwies hierzu auf eine grundsätzlich eingeschränkte Übertragbarkeit auf den Menschen bei Tierversuchen. Die Gesetzgebung hat Grenzwerte festgelegt, die in einer spezifischen Absorptionsrate („specific absorption rate“ SAR) angegeben wird. Der SAR-Wert ist die Menge an thermischer Energie, die ein Körper beim Telefonieren aufnimmt. Er wird in Watt pro Kilogramm (W/kg) angegeben. Bei einem SAR-Wert von 4 W/kg, bezogen auf den gesamten Körper, erwärmt sich dieser innerhalb einer halben Stunde um etwa 1 Grad Celsius. Die Gesetzgebung beschränkt sich mit ihren SAR-Gernzwerten auf die Begrenzung thermischer Effekte.

SAR-Grenzwerte:

SAR-Wert bezogen auf 1 Gramm Körpermasse: 1,6 W/kg

SAR-Wert bezogen auf 10 Gramm Körpermasse: 2,0 W/kg

SAR-Mittelwert bezogen auf den gesamten Körper: 0,8 W/kg

In der Studie von Prof. Lerchl sollen nun die nicht-thermischen Effekte, wie z.B. Krebserkrankungen in Folge von elektromagnetischen Strahlen, hervorgerufen durch das mobile Telefonieren, untersucht werden. Im thermischen Bereich erwartet Prof. Lerchl keine die gesetzlichen Grenzwerte übersteigenden Belastungen für die Mäuse, bzw. die Menschen.

„Wir werden die Mäuse 24 Stunden am Tag und das über den gesamten Verlauf der Forschungsarbeiten mit einem SAR-Wert von 0,4 W/kg exponieren. Das entspricht einem Worst Case Scenario, gemessen an den Empfehlungen der Strahlenschutz-Kommission.“

Expositionsanlage für 900 MHz (GSM) ähnlich einer UMTS-Anlage

Projektdauer mindestens 2 Jahre

Bis zum Abschluss der Arbeiten vergehen nach Prof. Lerchl mindestens zweieinhalb Jahre. Dies ergibt sich daraus, dass nicht mit unmittelbaren Reaktionen der Probanten zu rechnen ist und die Studie deshalb als Langzeitstudie angelegt ist. Innerhalb dieser Zeit wird durch tägliche Untersuchungen beobachtet, ob sich bei den exponierten Mäusen bereits Reaktionen zeigen. Nach zwei Jahren werden erste Zwischenergebnisse zu verzeichnen sein. Die abschließenden histologischen Untersuchungen werden dann noch rund ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Im Falle von gravierenden Zwischenergebnissen will Prof. Lerchl aber nicht bis zum Ende der Studie abwarten, sondern sofort die Politik einschalten.

Dr. Alexander Lerchl ist Professor für Biologie an der International University Bremen (IUB). Seine Ausbildung absolvierte er an den Universitäten in Marburg, Göttingen und Texas USA. Schwerpunkte seiner bisherigen Forschungsarbeiten liegen in Bereichen der Zoologie, Neurophysiologie, Neuroendokrinologie und der Chronobiologie.

Professor Dr. Lerchl unterrichtet seit 1993 kontinuierlich in Münster und Karlsruhe in den Fachbereichen Zoologie, Physiologie und verwandten Lehrfächern.

Quellen: u.a.

- Prof. Dr. Alexander Lerchl

- Bundesamt für Strahlenschutz http://www.bfs.de

- http://www.funkenflug1998.de

http://62.146.30.112/umtsnews.php?show=2509 (Auszug)

(© BörseGo - http://www.umts-report.de )

Nachrichten von der BI Bad Dürkheim

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030928R-Mobilfunk-Newsletter

Blind Date im Wellensalat

Beim Streit darüber, ob Mobilfunk schädlich ist, ist kein Ende abzusehen - zur Erleichterung von Forschern, Firmen und Politikern. Umweltinstitut: Firmen sollen für Gesundheitsschäden haften

von GERNOT KNÖDLER

Matthias Timmler fing an, sich intensiv mit dem Thema Mobilfunk auseinanderzusetzen, als die Sendeanlage auf dem Hochhaus nebenan ausgebaut wurde. Die Monteure installierten drei neue Sende-Antennen, die alle auf Timmlers Wohnung in den Walddörfern zeigten. Kurze Zeit später hatte er „Probleme mit den Knochen“, einen „rheumaähnlichen Effekt“, den ihm kein Arzt erklären konnte. Er selbst führt seine Beschwerden auf die Anlage zurück, obwohl sie inzwischen abgeklungen sind und die Anlage noch steht.

Ähnlich wie Timmler ängstigen sich viele Menschen in Deutschland vor den elektromagnetischen Wellen, die von Handys und Mobilfunkanlagen ausgehen. Die Sorge, die eine repräsentative Umfrage des Bundesumweltministeriums ans Licht brachte, hat das Verwaltungsgericht vor einem Monat bei der Ablehnung einer UMTS-Anlage in der Hallerstraße aufgegriffen: Die Anlage sei gewerblich und dürfe als solche in einem Wohngebiet nur aufgebaut werden, wenn sie nicht störe.

Selbst eine Glühbirne schickt Wellen aus

Neben der allgemeinen Besorgnis gibt es eine Gruppe von Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie der elektromagnetische Wellensalat, in dem wir heute leben, krank macht. Waschmaschine, Elektroherd, Mikrowelle, Fernseher, Radio, Nachtspeicherheizung, Computer, schnurloses Telefon, Handy - sie alle schicken elektromagnetische Wellen in ihre Umgebung. Selbst eine Glühbirne tut das. Dass die Krankheiten der „Elektrosensiblen“ tatsächlich auf elektromagnetische Wellen zurückzuführen sind, darüber gibt es keinen wissenschaftlichen Konsens.

Es gibt Forscher, wie Jiri Silny vom Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (Femu) an der RWTH Aachen, die jahrelang vergeblich versuchten, entsprechende Zusammenhänge nachzuweisen: Noch gab es keinen Probanden bei ihren Tests, der zuverlässig angeben konnte, wann eine verborgene Elektroquelle angeschaltet war. Michael Braungart vom Hamburger Umwelt-Institut (HUI) dagegen will bei seinen Studien auf Menschen gestoßen sein, die den Unterschied merkten.

Biologische Effekte nachgewiesen

Braungart glaubt, das es gute Gründe dafür gibt, dass es bisher keinen wissenschaftlichen Konsens über die gesundheitliche Wirkung elektromagnetischer Felder, insbesondere des Mobilfunks gibt: „Forscher, Firmen und Politiker profitieren“, sagt er. „Solange kontrovers geforscht wird, gibt es keine Haftungsprobleme.“ Den Forschungseinrichtungen gehen die Aufträge nicht aus, und die Politiker können es sich leisten, nicht zu handeln.

Das zentrale Argument des Professors lautet, dass der Mobilfunk mit den gleichen Frequenzen arbeitet wie die Prozesse im menschlichen Körper. „Es gibt keinen Zweifel daran, dass enzymatische Gleichgewichte verändert werden“, sagt Braungart. Elektromagnetische Felder könnten die Eigenschaften von Molekülen stark verändern, selbst wenn sie deren Aufbau nicht antasteten.

Die Kommission für Technologiefolgenabschätzung des Deutschen Bundestages ist vorsichtiger: Sie spricht von „biologischen Effekten“, die aber nicht zwangsläufig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben müssten. Die 20.000 wissenschaftlichen Primärstudien zu dem Thema führten nicht zu einem eindeutigen Ergebnis. Relativ einig sei sich die Fachwelt darüber, dass biologische Effekte etwa in der Blut-Hirn-Schranke nachgewiesen worden seien. Und darüber, dass ein Handy am Kopf schlimmer ist als eine Sendeanlage auf dem Dach, bestehe sogar große Einigkeit.

Nachgewiesen ist eine Erwärmung des Körpergewebes etwa so wie im Mikrowellenherd. Hierauf beziehen sich die Grenzwerte der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (ICNIRP). Ob es darüber hinausgehende Effekte gibt, sei unklar.

„Einerseits haben Kritiker darauf hingewiesen, dass sich die Beobachtung von Effekten schwacher Strahlung bislang nicht replizieren ließ“, schreibt die Kommission. „Andererseits kann nicht zweifelsfrei erwartet werden, dass athermische Effekte so stabil sind wie thermische Effekte, oder dass exponierte Personen in gleicher Weise auf die schwache Strahlung reagieren.“ Alles offen also. Die Bundesregierung hat vergangenen Donnerstag ein mit 8,5 Millionen Euro dotiertes Forschungsprogramm über gesundheitliche Risiken des Mobilfunks aufgelegt. Die Netzbetreiber haben noch einmal die gleiche Summe zugesagt.

Braungart behauptet, dass es einen einfachen Weg gebe, zu einer realistischen Einschätzung des Risikos zu kommen. „Die Handy-Industrie soll eine Haftungsgarantie abgeben“, schlägt er vor. Sobald es etwa eine Häufung von Krebsfällen in der Nähe von Sendemasten gebe, müsste die Industrie Entschädigungen bezahlen. Die Firmen würden sich dagegen versichern und die Versicherungen das Risiko ermitteln. Die Industrie lehne es jedoch ab, verschuldensunabhängig zu haften. „Das sagt mir, dass diese Risiken neu bewertet werden müssen“, so Braungart.

Experte fordert mobilfunkfreie Zonen

Der Professor leugnet nicht den Nutzen und die Freiheiten, die das Handy mit sich bringt. Er hat selbst eines. Doch er glaubt, dass derjenige, der wegen des Risikos darauf verzichten möchte, die Möglichkeit haben muss, den Wellen des Mobilfunks zu entgehen. Er fordert mobilfunkfreie Zonen und Landkarten, die die Intensität der elektromagnetischen Felder angeben.

Matthias Timmler hat auf diesem Gebiet einen kleinen Sieg errungen. Zwar hatte seine Korrespondenz mit Umweltamt und Baubehörde nicht den gewünschten Effekt. Timmlers Vermieter jedoch, der auch das Hochhaus vermietet, hat reagiert. „Ich habe mich mit der Hausverwaltung geeinigt, dass dieser Standort Ende des Jahres aufgegeben wird“, erzählt er.

taz Hamburg Nr. 7168 vom 27.9.2003, Seite 29, 196 Zeilen (TAZ-Bericht), GERNOT KNÖDLER

http://www.taz.de/pt/2003/09/27/a0303.nf/text.ges,1

 

Mobilfunk in der Kritik

Printausgabe vom 26.09.2003

Diez. „Mobilfunk-Elektrosmog frei Haus?“ und „Schützen die gesetzlichen Grenzwerte ausreichend unsere Gesundheit?“ Diese Fragen stellte die „Bürgerinitiative UMTS-Sendeanlage in der Diezer Altstadt???“ in ihrer Einladung zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Gemeindesaal der Stiftskirche am Schlossberg - am Tag vor der angekündigten Demonstration im Hof der Verbandsgemeindeverwaltung. Die Bürgerinitiative war gegründet worden, nachdem am 5. September auf dem Dach der „Bauernschänke“ in der Bergstraße von der Firma Vodafone ein Mobilfunksendemast aufgestellt worden war.

Als Referenten hatte die Bürgerinitiative den Pfälzer Pfarrer Mathias Engelbrecht gewonnen. Engelbrecht ist Umweltbeauftragter des Dekanats Alzey, ein außerordentlich engagierter und kenntnisreicher Warner vor den Gefahren durch gepulste Mikrowellen. Seinen über zweistündigen, faktenreichen Vortrag kündigte er an als „spannend, aber holzschnittartig, weil das Problem so komplex ist“. Mit Hilfe von Videospots und Folien mit Ausschnitten und Zitaten aus wissenschaftlichen Studien, aus Presseveröffentlichungen, Interviews und medizinischen Schautafeln erläuterte und belegte Engelbrecht die vielfältigen Auswirkungen, vor allem gesundheitlicher Art, der Hochfrequenzstrahlung auf den menschlichen Organismus, unter anderem Krebs, Zellschädigungen, Unfruchtbarkeit, DNS-Schäden, psychische Störungen.

Aus weltweit Tausenden von Studien ergäben sich deutliche Hinweise auf eine gesundheitliche Gefährdung, „leider gibt es keine Instanz, die uns aufklärt und schützt“, stellte Engelbrecht fest. Es ginge vor allem um wirtschaftliche Interessen. Obwohl man wisse, dass die Strahlenbelastung mit dem Quadrat der Entfernung abnehme, würden Sendeanlagen wegen der höheren Kosten selten außerhalb von Ortschaften errichtet. Auch die in Deutschland enorm hoch angesetzten Strahlengrenzwerte seien als eine Folge der von den Mobilfunkbetreibern für die UMTS-Lizenzen gezahlten 98 Milliarden Mark zu interpretieren, die wieder eingebracht werden müssten. Und je mehr Handys benutzt würden, desto mehr strahlten auch die Basisstationen auf die Menschen, die in der Nähe wohnten.

Als „Menschen verachtendes Geschäftsgebaren“ bezeichnete Engelbrecht das Vorhaben, demnächst Handys für Kindergartenkinder anzubieten. Bisher würden bereits 60 Prozent der Erlöse von Mobilfunkbetreibern durch Schüler und Jugendliche erbracht. Er zitierte aus einer schwedischen wissenschaftlichen Studie, nach der eine ganze Generation vorzeitig senil werden würde.

Mit einem Empfangsgerät, das er durch den Raum trug und dann an ein eingeschaltetes Handy hielt, machte der Referent seinen Zuhörern die Strahlen, denen sie gerade ausgesetzt waren, akustisch erlebbar: wenig angenehme, laute, pulsierende, brummende Geräusche.

Zuletzt zitierte Engelbrecht den Artikel 2 des Grundgesetzes, der das Recht auf körperliche Unversehrtheit garantiert, er verwies auf Beispiele erfolgreich abgewehrter Mobilfunkanlagen in verschiedenen Gemeinden Deutschlands und forderte seine Zuhörer zum nicht nachlassenden Widerstand auf: „Man muss kämpfen, Power machen, wenn man etwas erreichen will.“

Stadtratsmitglied Eduard Weuffen (Wählergruppe Weuffen) kündigte prompt an, in einer der nächsten Ratssitzungen die Verabschiedung einer Gestaltungssatzung zu beantragen, damit künftig so etwas nicht mehr passieren könne. (eeg)

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1285571

 

Mobilfunk-Strahlung in der Diskussion

Bei Bürgerversammlung wurden Vor- aber auch Nachteile der neuen Technik deutlich

Ergolding. Jeder will es haben und jeder Zweite hat es bereits: Gemeint ist das „Handy“. Keiner will sie haben, viele haben Angst davor, befürchten Beeinträchtigung der Gesundheit bei Mensch und Tier: Gemeint ist die „Mobilfunk-Antenne“. Mit dieser Thematik hat sich zur Zeit die Marktgemeinde herumzuschlagen. Der zunehmende Widerstand aus der Ergoldinger Bevölkerung bei der Auswahl der Standorte für die Antennen veranlasste Bürgermeister Bauer und seine Marktgemeinderäte, zu einer Bürgerversammlung nach Artikel 18 der Gemeindeordnung in den Bürgersaal einzuladen, um Aufklärungsbedarf zu betreiben.

Um diese Thematik möglichst breit darzustellen, hatte man als Referenten Dr. Bernkopf aus dem Bayerischen Landesamt für Umweltschutz, Dr. Hofmann, Marktgemeinderätin und praktizierende Ärztin aus Ergolding, und Rüdiger Möller des Mobilfunkbetreibers T-Mobile eingeladen. Bürgermeister Bauer meinte in seinen einführenden Worten, derzeit liegen dem Markt Standortbescheinigungen über vorhandene Mobilfunkanlagen an den Objekten Lindenstraße 61 (nach B-Plan Dorfgebiet), Meisenstraße 32 (Industriegebiet), Ahornstraße 77 (allgemeines Wohngebiet) und Landshuter Straße 65 (Gewerbegebiet) vor. Zwei dieser Anlagen sind im Wohnbereich erstellt worden, ohne dass die Gemeinde gehört wurde.

Der Markt muss versuchen, aus der äußerst schwachen Position, die der Mobilfunkpakt II den Kommunen bietet, mit den Mobilfunkbetreibern über Standorte übereinzukommen, die die Bevölkerung am wenigsten beeinträchtigen. In erster Linie wird versucht, einen größtmöglichen Abstand zu sensiblen Bereichen wie Kindergärten und Schulen zu erreichen. Die Gemeinden und der Staat sind auch im Mobilfunkpakt II dazu aufgefordert worden, eigene Objekte für Mobilfunk Standorte zur Verfügung zu stellen. Bürgermeister Bauer informierte über eine Mobilfunkgesprächsrunde im Rathaus, zu der alle Mobilfunkbetreiber eingeladen waren. Zum Standort Am Sportpark 1 und Gartenstraße 2 berichtete Bauer, dass der Mobilfunkbetreiber T-Mobile (D 1-Netz) die Errichtung einer UMTS-Mobilfunkanlage an diesen beiden Stellen beantragt hat. Um einen akzeptablen Abstand zum Sonderpädagogischen Förderzentrum, dem Kindergarten Friedrich Oberlin und zum Kindergarten St. Johannes in Piflas zu erreichen, hat der Marktgemeinderat beiden Standorten zugestimmt. Vor Vertragsunterzeichnung wurden provisorische Antennen aufgestellt und Messungen durchgeführt. Alle Messungen lagen bei unter einem Prozent der zulässigen Grenzwerte nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Zwischenzeitlich ist am 20. August zum Standort Gartenstraße 2 ein Schreiben der Anlieger mit Unterschriftenliste eingegangen, wonach gesundheitliche Bedenken angemeldet wurden, berichtete Bauer.

Er schilderte dann die Stellung der Marktgemeinde zu diesen beiden Standorten, wonach durch den Standort Feuerwehrgerätehaus eine noch weitere Entfernung zum Kindergarten erreicht werden konnte. Der Markt Ergolding war stets bemüht, die Interessen der Bürger zu wahren. Darüber hinaus hat sich der Markt im Vertrag einen Passus sichern lassen, der aussagt, dass durch Änderung der gesetzlich festgelegten Grenzwerte eine Gesundheitsgefährdung für die im Gebäude oder auf dem Grundstück lebenden oder arbeitenden Personen wegen dauerhafter Überschreitung dieser neuen Grenzwerte durch die Funkstation nicht mehr ausgeschlossen werden kann, ist die Deutsche Funkturm GmbH verpflichtet, die Funkstation unverzüglich zu demontieren beziehungsweise nicht aufzubauen. In einem weiteren Passus heißt es: Die Deutsche Funkturm GmbH bestätigt, dass beim bestimmungsgemäßen Betrieb oder ortsfesten Funksendestellen jederzeit die Vorschriften zum Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern eingehalten und die ermittelten Sicherheitsabstände berücksichtigt werden. Dr. Jan Bernkopf vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz befasste sich mit dem Thema Mobilfunk, in dem es um die Entstehung von Grenzwerten, automatische Leistungsregelung am Handy, Ausbreitung von Mobilfunkwellen, Nah- und Fernbereich bei verschiedenen Höhendifferenzen, Richtcharakteristik der Antennen, Beispiele von Messungen, Grenzwerte im europäischen Vergleich, Anzeige von Hochfrequenz-Sendeanlagen, gesetzliche Grundlagen, Erhöhung der Gesprächskapazität, zellulare Netzstruktur, physikalische Grundlagen und Ursachen der kontroversen Diskussion zu Mobilfunk ging. Letzteres hatte zum Inhalt: Sprunghafter Anstieg der Anzahl von Basisstationen, Angst vor gesundheitlichen Auswirkungen, mangelndes Vertrauen in die Verantwortlichen, Berichterstattung der Medien, Gefühl der Hilflosigkeit, Neid und Ausweg: Sachlicher Umgang und Kommunikation.

Dr. Dagmar Hofmann befasste sich in ihrem Vortrag über die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks. Der rasante Zuwachs der Mobilfunknutzung sowie die Neueinführung von UMTS hat zu einer intensiven öffentlichen Diskussion über mögliche gesundheitliche Gefahren und Risiken dieser neuen Technologie geführt. Das Spannungsfeld zwischen Verharmlosung der Gefahren des Mobilfunks und Panik ist weit und sicherlich nicht ohne weiteres in Einklang zu bringen, denn es stehen unterschiedlichste Interessengruppen dahinter, die uns mit Studien über Studien und Erfahrungsberichten überhäufen. Keiner ist bereit die Ergebnisse der anderen Gruppierungen anzuerkennen und so bleibt uns nur übrig, uns selbst kundig zu machen, um uns ein Bild über die mögliche konkrete Gefährdung durch ein geplantes Projekt zu machen.

Redaktion: land_landshut am 27. September 2003, 00:00:00

http://www.idowa.de/idowa/bereich_de/nachrichten/nachricht.html?redaktion_id=1216&nachrichten_id= 504964

 

Trotz Urteils gegen Mast will T-Mobile weiter senden

MÖNCHENGLADBACH

Die Telekom-Tochter will nun vor das Oberverwaltungsgericht ziehen.

Mönchengladbach. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat im Streit zwischen der Stadt Mönchengladbach und dem Mobilfunkbetreiber T-Mobile den Weiterbetrieb der Sendeanlage am Hardter Karrenweg untersagt (Aktenzeichen: 9 L 1810/03). Schon seit April schwelt der Streit zwischen der Telekom-Tochter T-Mobile und der Stadt um die Sendeanlage, die laut Peter Krämer, Chef des Stadtamtes für Bauordnung und Denkmalschutz, „widerrechtlich in Betrieb“ ist (die WZ berichtete). T-Mobile hatte sich stets darauf berufen, dass sie ihre Anlage zu einem Zeitpunkt in Betrieb genommen habe, als es nach der damals herrschenden Rechtslage ohne Genehmigung möglich war.

Dies stritt die Stadt wiederholt ab. Da auch mehrere Gespräche zu keiner Einigung zwischen Stadt und T-Mobile führten, erließ die Stadt eine „Ordnungsverfügung mit der sofortigen Stilllegung“ gegen den Mobilfunkbetreiber. Gegen die legte T-Mobile Einspruch ein, weshalb sich jetzt das Verwaltungsgericht mit dem Fall beschäftigt hatte.

Die Richter ließen die Frage, seit wann die Anlage sendete, jedoch außen vor. Sie stellten lediglich fest, dass sie sendet. Und dies sei eine gewerbliche Nutzung des Gebäudes, die einer „baurechtlichen Genehmigung durch die Stadt“ bedürfe. Die sei „bislang nicht erteilt“ worden. „Daher dürfe die Mobilfunkanlage nicht betrieben werden“, heißt es im Urteil.

Das sieht T-Mobile allerdings ganz anders. Der „Rosa Riese“ will sich nicht mit diesem Urteil abfinden und fühlt sich missverstanden. Auf WZ-Anfrage teilte T-Mobile-Pressesprecher Norbert Minwegen mit: „Wir gehen vor das Oberverwaltungsgericht, wesentliche Kriterien sind nicht berücksichtigt worden.“ So sei in diesem Fall unerwähnt geblieben, dass die Stadt Vermieter des Gebäudes sei, auf dem die Sendeanlage steht.

„Seit drei Jahren zahlen wir Miete“, so Minwegen weiter. Also wisse die Stadt auch, dass T-Mobile gewerbliche Mieter sei. „Wenn das mit dem Nutzungsrecht nicht vereinbar ist“, meint der T-Mobile-Sprecher, „hätte man uns das sagen müssen und nicht einfach nur Miete kassieren können.“ Außerdem sei der Karrenweg kein reines Wohngebiet, wie das Gericht meint, sondern ein „Kleinsiedlungsgebiet in dem gewerbliche Nutzung zulässig ist sei.“ Daher stehe fest: „Wir senden weiter“.

Von Tim In der Smitten

http://www.wz-newsline.de/seschat4/200/sro.php?redid=32179

Mönchengladbach Samstag, 27. September 2003

Printausgabe vom 27.09.2003

Nachrichten von der BI Bad Dürkheim

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Nach Handy-Lasten geforscht

17 Millionen Euro sollen für klare wissenschaftliche Antworten sorgen

 Von Olaf Präger

»Handys fördern Mutationen bei Lymphozyten«, »Studie warnt vor Risiken«, »Forscher befürchtet Senilität durch Handy-Nutzung« – dies sind nur drei Zeitungs-Schlagzeilen in den letzten Tage zum Thema Mobilfunk und Elektrosmog. Nach wie vor gibt es einen enormen Diskussionsbedarf zu den gesundheitlichen Auswirkungen gepulster elektromagnetischer Wellen.

Die Botschaft ist offenbar bei der Politik angekommen. Diesen Schluss legt jedenfalls das Fachgespräch von Bundesumweltministerium (BMU) und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) letzte Woche in Berlin nahe. Auf dem wurde das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm vorgestellt. 8,5 Millionen Euro werde der Bund bis 2005 für die Forschung auf dem Gebiet einsetzen, hinzu kommen weitere 8,5 Millionen von den Betreiberfirmen, gab die BMU-Staatssekretärin Simone Probst bekannt. Sie forderte die Handy-Hersteller auf, neben den Empfangsleistungen der Geräte, deren Multifunktionalität und Bedienerfreundlichkeit auch die Strahlungsarmut als Qualitätsmerkmal zu begreifen. Vor Jahren sei der Mobilfunk eingeführt worden, ohne dass es eine begleitende Forschung über gesundheitliche Auswirkungen gegeben hätte. Inzwischen existierten kaum Bereiche ohne elektromagnetische Felder. Ein solches Herangehen dürfe sich jetzt, da auch mit UMTS neue Anwendungen aufgelegt werden, nicht wiederholen.

Eine intensive Einbeziehung derjenigen, die sich von der Technologie betroffen fühlen, forderte BfS-Präsident Wolfram König, der das 17-Millionen-Forschungsprogramm näher vorstellte. Die Aufgabe des BfS sehe er in der Bewertung der Risiken dieser Technologie. Dabei gebe es Erkenntnisse aus der bisherigen inzwischen 50-jährigen Forschung, die unbestritten sind: Veränderung der Bluteigenschaften, Missbildungen und Krebs können dann auftreten, wenn die elektromagnetischen Felder Intensitäten aufwiesen, die zu einer Erwärmung des Gewebes führten.

Offen, so König weiter, sei die Frage, ob auch schwache hochfrequente elektromagnetische Felder gesundheitsschädigende Auswirkungen haben können, insbesondere bei einem langfristigen Einwirken oder bei chronischen Krankheiten. Oder ob es eine Beeinflussung gebe der Erbsubstanz oder der sogenannten Blut-Hirn-Schranke, einer selektiv durchlässigen Schranke zwischen Blut und Hirnsubstanz zur Kontrolle des Stoffaustausches zwischen Blut und Zentralnervensystem. Dazu lägen bisher gar keine »belastbaren wissenschaftlichen Antworten vor«, gibt König zu Protokoll. Er geht davon aus, dass »aufgrund der langjährigen Forschung auf diesem Gebiet die wesentlichen gesundheitlichen Gefahren erkannt worden sind.« Von den möglicherweise »verbleibenden, bislang unbekannten Risiken, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nur gering sind, wäre allerdings nahezu die gesamte Bevölkerung betroffen«, gibt er zu bedenken.

Wo König fehlende belastbare Antworten sieht - dazu haben viele Mediziner eine grundlegend andere Meinung. Ende 2002 alarmierten sie im Freiburger Appell angesichts eines dramatischen Anstieges chronischer Erkrankungen die Öffentlichkeit. Das Ausmaß der Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern, von Blutdruckentgleisungen, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen oftmals junger Menschen, von hirndegenerativen Erkrankungen und Krebs nehme zu und vor allem bei Menschen, die in mobilfunkbelasteten Gebieten wohnen, mit kabellosen Festnetztelefonen in Berührung kommen oder selbst intensiv das Handy nutzten. Dazu kämen Kopfschmerzen und Migräne, chronischen Erschöpfung, innere Unruhe, Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit. An Zufälle könnten die über 1000 Unterzeichner des Appells nicht mehr glauben.

Eine ND-Anfrage, ob die Beobachtungen dieser Ärzte Eingang finden könnten ins Forschungsprogramm, bejahte König. Die Mediziner könnten sich in der entsprechenden Plattform einbringen. »Fachlich«, so König, »werden wir selbstverständlich Hinweise über Gefährdungen entsprechend beherzigen und dem nachgehen.« Was die Erstunterzeichnerin des Freiburger Appells, Barbara Dohmen, eine Allgemein- und Umweltmedizinerin aus Bad Säckingen, sichtlich erfreute. Zuvor waren verschiedenen Forschungsprojekte, die unter anderem die Selbsthilfegruppe der Elektrosensiblen München beantragt hatte, abgelehnt worden.

Vier Rahmenbedingungen hält König für die Forschungen für unabdingbar: Die Einhaltung wissenschaftlicher Qualitätskriterien, Transparenz, der offene Diskurs mit allen wissenschaftlichen Gruppierungen sowie die unbedingte Interessensungebundenheit des Programms. Ob Letzteres gegeben ist – angesichts der hälftigen Finanzierung des Budgets durch die Betreiber – wird sich erweisen müssen.

 Im Internet unter:

http://www.deutsches-mobilfunk-forschungsprogramm.de

http://www.igumed.de/apell.html

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Veranstaltungen

Tagung in der Evangelischen Akademie Mülheim, Arbeitstitel:

Der öffentliche Anspruch auf sachgemäße Informationen über Gefahren.

17.-19. Oktober 2003: Warum ein gesetzlicher Schutz für Warner für Gefahren nötig ist. Mit der Wahrheit stehen die Mächtigen oft auf Kriegsfuß. So ist die Information marktkonform. Der vermeintlichen „Wissensgesellschaft“ kommt die Wahrheit abhanden.

Authentisch führen - Ein Balanceakt in Widersprüchen.

29. November 2003, Frankfurt, Deutsche Bibliothek, Adickes-Allee 1, Podiumsdiskussion, Statements, eine Veranstaltung der Stiftung Fairness:

U.a. Vorstellung der Initiative INESPE

Nachricht von Knut W. Schlanert

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Einladung zur öffentlichen Konferenz:

Macht Mobilfunk Krank?

Zur Zeit in Luxemburg im Gespräch und umstritten, der sektorielle Leitplan für Mobilfunkantennen. Viele Gemeinden haben ihr Bedenken ausgesprochen, insbesondere in Bezug auf mögliche gesundheitliche Risiken. Andererseits sind immer mehr Kinder die mobil telefonieren.

Die entscheidenden Fragen sind: Beeinflussen diese Felder unsere Gesundheit und wenn ja, ab welchen Stärken und Dosen? Wie sehen die Grenzwerte aus? Wie groß ist unser Risiko und das der Kinder? Sind die Berichte über gesundheitliche Schädigungen ursächlich mit der Strahlung verknüpft? Wie verhält sich die Politik?

Referent:

Dr. rer. nat. Ulrich Warnke, Universität des Saarlandes

Dozententätigkeit (Universitäts-Lehraufträge) in: Biomedizin, Biophysik, Umweltmedizin, Physiologischer Psychologie und Psychosomatik, Präventiv-Biologie, Bionik

Der Vortrag von Dr. Ulrich Warnke ist ohne Vorkenntnisse für jedermann gut verständlich, auch für alle, die sich noch nie mit dem Thema befasst haben.

Am Donnerstag, den 2. Oktober 2003 um 20 Uhr, Hall Victor Hugo - Limpertsberg / Luxemburg

Organisation:

Akut asbl, Aktionsgruppe für Umwelttoxikologie

ALMEN asbl, Association Luxembourgeoise de Médecine de l’Environnement

Nachricht von Jeannot Pesché, Administrator EuroTa

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030927R-Mobilfunk-Newsletter

 Zitate August + September

Hier sind einige Zitate aus den Meldungen der Monate August und September 2003:

„Hinweise auf biologische Effekte durch Mobilfunk-Strahlen sind bekannt. Was uns trotz vieler nationaler und internationaler Studien fehlt, sind verlässliche und eindeutige wissenschaftliche Belege, dass Emissionen unter den Grenzwerten keine Gesundheitsrisiken bergen.

Falls die Forschung keine Sicherheit schafft, muss notfalls auch über ein Herabsetzen der momentan zulässigen Belastung nachgedacht werden.“

Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz zitiert nach Ärzte Zeitung vom 26.09.2003,

http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/09/26/173a0703.asp?cat=/medizin/umweltmedizin

 

„Zu diesen Vorsichtsmassnahmen der Versicherer, die die gesamte Wirtschaft betreffen, zählen die Makler beispielsweise den kompletten Haftungs-Ausschluss für IT-Risiken sowie für Schäden in Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern.

Zwar seien die gesundheitlichen Folgen von Elektrosmog noch völlig ungeklärt, doch einige Versicherer sehen nach den Erfahrungen mit Asbest hier eine neue Zeitbombe ticken, so die Makler. Die Unternehmen seien sich ihrer Deckungslücke dabei oft nicht bewusst ...“

Handelsblatt vom 25. September 2003,

www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200012,200039,664970/SH/0/d epot/0

/

„Die Bestrahlung des Gehirns durch Handys ist das größte Experiment der Menschheit. Wir ertrinken in einem Meer an Strahlen“.

Prof. Leif Salford, Universität Lund in Schweden

Zitiert nach 'Höchster Kreisblatt', Printausgabe vom 19. 09. 2003

 

„Wir befinden uns in einem Großversuch mit uns allen.“

Werner Görtz, Leiter des Umweltamtes Düsseldorf in Westdeutsche Zeitung vom 11. 9. 2003

http://www.wz-newsline.de/seschat4/200/sro.php?redid=30743

 

„In Murcia (Spanien) wurde in der Umgebung von Mobilfunk-Basisstationen, die nach dem DCS-1800 MHz-Standard arbeiteten, eine Gesundheitsbefragung durchgeführt. ... Die statistische Auswertung zeigte einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Schwere der angegebenen Symptome und der gemessenen Strahlungsdichte.

Teilte man die Teilnehmer nach der Strahlenbelastung in zwei verschiedene Gruppen ein, so zeigte sich ebenfalls in der Gruppe mit der höheren Strahlenbelastung ein Anstieg in der Schwere der Symptome.

Es gibt ein umfangreiches und in sich stimmiges Gerüst von Nachweisen biologischer Mechanismen, die den Rückschluss auf einen plausiblen, logischen und ursächlichen Zusammenhang zwischen Hochfrequenzstrahlung und neurologischen Erkrankungen zulassen. Daher ist es möglich, dass Mobilfunksender Gesundheitsschäden verursachen.“

in:

Das Mikrowellen-Syndrom: Eine Vorstudie in Spanien, vom 8. 9. 2003

Enrique A. Navarro, Jaume Segura, Manuel Portolés, and Claudio Gómez-Perretta de Mateo

Electromagnetic Biology and Medicine (formerly Electro- andMagnetobiology), Volume 22, Issue 2, (2003), Pages: 161 – 169, Print Published: 10/01/2003, Online Published: 09/08/2003

http://www.grn.es/electropolucio/TheMicrowaveSyndrome.doc

 

“Wir machen uns Sorgen um die Kollegen, die direkt im Umfeld von Sendemasten in OWL arbeiten müssen. Hochfrequente elektromagnetische Strahlung ist alles andere als auf die leichte Schulter zu nehmen.“

Jürgen Lechtenbörger, Geschäftsführer der IG Bau Ostwestfalen-Lippe.

zitiert nach 'Neue Westfälische' vom 8. 9. 2003

http://www.nw-news.de/news/mantel/owl_nrw/NW_20030908_180520001.html

 

„Für Risiken durch den Mobilfunk gibt es Hinweise aus der Wissenschaft. Diese begründen einen vorsichtigen Umgang mit dieser Technologie, zu der das BfS immer wieder auffordert.“

Pressemitteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vom 5. 9. 2003

http://www.bfs.de/bfs/presse/pr03/pr0329.html

 

„Japanische Forscher berichteten kürzlich, dass sich bei Menschen, die über gesundheitliche Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Wellen klagen, die Durchblutung des Gehirns verändert, wenn sie Mobilfunkstrahlung oder Feldern von Hochspannungsleitungen ausgesetzt sind.“

Japanische Zeitung 'Kyodo News' am 19. 8. 2003

Blood flow to brain changes with radio-wave exposure: study

http://www.troyrecord.com/site/news.cfm?newsid=10030002&BRD=1170&PAG=740&dept_id=226965 &rfi=6

 

“Seit 40 Jahren gilt die Lehrmeinung, dass elektromagnetische Felder zu schwach sind, um das Erbgut zu verändern. Unsere Ergebnisse haben jetzt das Gegenteil gezeigt. Veränderungen am Erbgut führen in der Regel zu Krebs.“

Prof. Dr. Franz Adlkofer

Koordinator des europaweiten REFLEX-Projektes, Stiftung VERUM,

zitiert im 'Münchner Merkur' vom 1. 9. 2003

http://www.merkur-online.de/nachrichten/vermischtes/forschung/302,176485.html

 

„Bundesärztekammer fordert Senkung der Grenzwerte.

Es gibt etliche Studien zu dem Thema. Einige sprechen davon, dass die Strahlung harmlos sei, andere davon, dass sie das Erbgut mutieren lasse. Zu den kritischen Stimmen zählt auch die Bundesärztekammer.

[...]

„Über die nicht-thermischen Effekte ist noch kein abschließendes Urteil möglich“, sagt Freese. Die Bundesärztekammer spricht sich für einen niedrigeren, 'präventiven' Grenzwert aus.“

Hans-Jörg Freese, Pressestelle der Bundesärztekammer,in der 'Süddeutschen Zeitung' vom 1. September 2003

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/240/17223/

 

“Als gesichert kann aber gelten, dass EMF Schäden an den Genen bestimmter Zellen verursachen. Das heißt aber noch lange nicht, dass das gleich zu Krebs führen muss. Es ist aber denkbar.“

Professor Franz Adlkofer, Geschäftsführer der VERUM Stiftung für Verhalten und Umwelt,

zitiert nach 'Badische Zeitung' vom 16. August 2003

 

„Nach ersten Ergebnissen wissen wir sicher, dass es unter Einfluss von Magnet- oder Hochfrequenzfeldern zu Schäden an der DNS kommt und dass Stressproteine produziert werden.“

Hans-Albert Kolb, Institut für Biophysik der Universität Hannover

zitiert nach 'Süddeutsche Zeitung' vom 7. 8. 2003

http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/881/15866/

Nachricht von Reinhard Rückemann

http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/2792

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Demonstration gegen Sendeanlage

Frankfurter Neue Presse

Diez. Mit drei großen Transparenten stellte sich eine Gruppe von Demonstranten, Kinder und Erwachsene, Mütter, Väter und einige Lehrer der Waldorfschule, am Dienstleistungsabend im Hof der Verbandsgemeinde auf. „Diez gegen Krebs, Impotenz, Leukämie“ war auf einem Plakat zu lesen. Oder: „Keine Strahlen im Körper unserer Kinder“.

Die Adressaten der Kundgebung waren Verbandsgemeindebürgermeister Franz Klöckner und Erster Beigeordneter Michael Schnatz, organisiert hatte die Demonstration die „Bürgerinitiative UMTS-Sendeanlage in der Diezer Altstadt???“. Sie hatte sich gegründet, nachdem vor drei Wochen auf dem Dach der „Bauernschänke“ in der Bergstraße ein Sendemast der Firma Vodafone aufgestellt worden war.

„Wir sind verunsichert und haben Angst“, sagte eine Teilnehmerin der Demonstration zu den beiden Verwaltungschefs. Eine unmittelbare Nachbarin der neu installierten Sendeanlage berichtete, dass sie mit ihrer Familie seit elf Jahren in Diez wohne, hier ihre Kinder groß ziehen wollte, jetzt aber zweifle, ob das zu verantworten sei. Ein anderer fragte, ob man der Firma Vodafone nicht einen Alternativstandort anbieten könne.

Klöckner deutete auf ein Transparent mit der Aufschrift: „Zitat Herr Klöckner ,Die Strahlen sind nicht gefährlich’.“ – „Das Zitat gibt meine Überzeugung wieder“, sagte der Bürgermeister. Er sei allerdings einer der wenigen, die kein Handy besäßen. In Bezug auf die von seiner Behörde erteilte Baugenehmigung für die Sendeanlage betonte er nochmals, dass im Rahmen der Gesetze gehandelt worden sei. Er nutze gern die Gelegenheit der Demonstration, sagte Klöckner, um festzustellen, dass nach seiner Auffassung die Kollegen richtig gehandelt hätten. Außerdem habe bei der Baugenehmigung der ganze Komplex Strahlung keine Rolle gespielt, dafür sei im Vorfeld die Regulierungsbehörde zuständig.

„Man hätte ablehnen können, weil ein Kindergarten in der Nähe ist“, war eine Meinung, die aus der Gruppe der Demonstranten zu hören war. Und eine Nachbarin, deren Haus nur neun Meter entfernt von der neuen Sendeanlage steht, schlug dem Verbandsbürgermeister einen Wohnungstausch vor – worauf er allerdings nicht einging.

Der Demonstration vorausgegangen war ein Pressegespräch, in dem Bürgermeister und Beigeordneter bereits ausdrücklich ihre Auffassung dargelegt hatten, dass die für die Sendeanlage erteilte Baugenehmigung „keine die Allgemeinheit betreffende Angelegenheit“ gewesen sei. „Ich stelle mich voll hinter den Mitarbeiter. Die Verbandsgemeinde hat nicht so gehandelt, um den Anwohnern zu schaden, sondern weil sie geglaubt hat, sie macht’s so richtig“, sagte Klöckner. Zu der Frage, warum die vorher nicht informierten Nachbarn völlig überraschend, dazu noch an einem Freitagmittag, mit dem Aufbau des Sendemastes konfrontiert worden waren, erklärte Klöckner: „Ich bin der festen Überzeugung, dass Nachbarn über einen ordentlich genehmigten Bauantrag nicht informiert werden dürfen.“

Auch in der Sitzung des Stadtrates am gleichen Abend war die UMTS-Anlage in der Bergstraße ein Thema. Einem Schreiben der Stadt an die Mitglieder der Bürgerinitiative, das im Rat verteilt wurde, war zu entnehmen, dass die Stadt an dem fraglichen Vorgang weder beteiligt noch darüber informiert war. Stadt und Bauausschuss teilten laut diesem Brief auch nicht die Auffassung der Verbandsgemeinde, dass laut Bebauungsplan eine Genehmigung für die Errichtung der Sendeanlage in der Altstadt hätte erteilt werden müssen.

„Wenn über die Errichtung dieses UMTS-Sendemastes im Bauausschuss gesprochen worden wäre, bin ich mir sicher, dass es hier aus diesem Kreis Einwendungen gegen die Errichtung gegeben hätte“, heißt es in dem vom Bürgermeister Maxeiner unterschriebenen Brief.

Auf Anfrage der Fraktion Pro Diez stellte Maxeiner klar, dass auf städtischen Gebäuden keine weiteren Standorte für Sendeanlagen vorgesehen seien, insbesondere nicht auf dem Haus in der Hohen Straße, in dem ein Kindergarten untergebracht ist.(eeg)

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1287365

 

Handy-Freisprechanlagen haben negative Auswirkungen auf Fahrverhalten

Griffith University

Eine Studie der Griffith University in Australien hat gezeigt, dass das Telefonieren mit Freisprechanlagen die Kontrolle über ein Fahrzeug entscheidend beeinträchtigen kann. In Schlüsselsituationen, wie dem Abbiegen, Bremsen oder Umfahren eines Hindernisses, wirkt sich das Telefonieren maßgeblich auf die Handlungen der Fahrzeugführer aus.

Die erste Nicht-Simulationsstudie dieser Art in Australien wurde von Professor Paul Treffner (Griffith University’s School of Information Technology) geleitet. Sie fand in Zusammenarbeit mit Rod Barrett (Griffith’s School of Physiotherapy and Exercise Science) sowie dem Holden Performance Driving Center statt.

Professor Treffner zufolge bestätigen die Forschungsergebnisse, dass bei Benutzung einer Freisprecheinrichtung das Sprechen, Denken und der gleichzeitge Versuch zuzuhören, das Fahrvermögen einschränken. „Wir stellten fest, dass Fahrer, die beim Telefonieren auf eine Kurve zusteuerten, ihren Fuß später vom Gas nahmen und ihn später auf die Bremse setzten als in Situationen, in denen sie nicht telefonierten. Dies bedeutete, dass sie beim Einbiegen in die Kurve zu schnell fuhren und folglich ihr Fahrverhalten durch die Kurve unangemessen war,“ so Professor Treffner.

„Das Fahrzeug war weniger stabil, wir registrierten eine höhere maximale Fliehkraft bei der Kurvendurchfahrt und es gab eine größere Variabilität bei den Fliehkräften.“

„Die Mehrheit der Studien bezüglich der Handybenutzung während der Fahrt wird in Fahrsimulatoren durchgeführt. Die meisten davon vernachlässigen jedoch einige Schlüsselfaktoren des Fahrens, wie zum Beispiel Fliehkräfte, die durch die Bewegung des Autos verursacht werden oder das periphere Sehen der Fahrzeugführer. Unsere Studie wurde unter Straßenbedingungen durchgeführt, was realistischere Situationen ermöglichte.“

Die Ergebnisse der Studie zeigten darüber hinaus eine erhöhte Gefahr beim Heranfahren an vor einer Ampel wartende Fahrzeuge während des Telefonierens.

„Wir verzeichneten, dass die Fahrer das Auto stärker als normal abbremsten. Die meisten Menschen, die auf eine Ampel zufahren, tun dies in der Regel recht behutsam, und ihr Bremsverhalten folgt einer konstanten Verlangsamung. Beim Telefonieren ist dies nicht der Fall, das Bremsverhalten ist härter. Ein Gespräch zu führen verändert folglich die Art und Weise des Heranfahrens.“

In einer dritten Aufgabe untersuchte das Forscherteam der Griffith University das Verhalten beim Umfahren eines Hindernisses. Dabei testeten Sie die Fähigkeit der Fahrer ein Ausweichmanöver zu vollführen.

„Für diesen Test wurden Teile der Fahrspur mit Kegeln blockiert, und wir stellten fest, dass die Fahrer mit Handy langsamer auf das Hindernis zufuhren, d.h. sie bremsten anstatt mit den erbetenen 50 km/h auf das Hindernis zuzufahren. Zusätzlich stellten wir fest, dass die Wegfahrgeschwindigkeit vom Hindernis langsamer war. Dies könnte ernsthafte Folgen für dahinter fahrende Autos haben und zu Auffahrunfällen führen.“

Weitere Informationen:

Griffith University, Australien http://www.gu.edu.au/er/mobile/

Associate Professor Paul Treffner - (07) 5552 8215 oder 0412 420 597

Communications Officer Anthony Coates - (07) 5552 8654 oder 0419 649 516

http://www.wissenschaft-australien.de/australien000001.html

Nachrichten von der BI Bad Dürkheim

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Bericht Faraday, Handy im Auto

27.9.03

Liebe Leserinnen und Leser,

nur am Rande ein paar Auffälligkeiten, nachdem mir heute morgen auf meinem Fußweg zum Einkaufen schon wieder die ersten mit Handy telefonierenden, lebensfrohen Menschen im Auto entgegen kamen. 

Gestern auf der Arbeit weigerte ich mich, mit einem Besucher den Fahrstuhl zu betreten, weil er gerade ein Handytelefonat erhielt. Dies war bereits mein zweiter Fall! Der Herr und sein Kollege waren natürlich über meine leicht aggressive „Anmache“ erschrocken. Also habe ich die beiden ca. 35-40 Jahre alten Manager über den Faraday-Käfig aufgeklärt. Später auch über die gesundheitlichen Schäden, die durch den Mobilfunk auftreten können, auf diverse Studien und entsprechende Politik hingewiesen. Beide Manager haben sehr interessiert meinem Wortschwall zugehört. Doch haben sie heutzutage natürlich wenig Zeit, sich mit Medien zu beschäftigen, mal abgesehen vom Börsen- und evtl. noch Sportteil, um die wenigen Informationen über Mobilfunk zu erhaschen. Sie staunten natürlich sehr über meine Aufklärung auch im Hinblick auf die Gesundheitsgefährdung ihrer Familien. Der nicht telefonierende Herr erwähnte dann, dass er natürlich auch nicht in Nähe eines Mobilfunkmasten wohnen möchte, während der andere noch fragte, ob das Telefonieren mit Freisprechanlage im Auto denn besser wäre. Ich bestätigte dies mal so, weil ich davon ausgehe, dass dann eine Außenantenne vorhanden ist.  Sollte dies nicht unbedingt der Fall sein müssen, bitte ich die Experten jetzt um Wortmeldung, damit ich meinen  Irrtum korrigieren kann.

Des weiteren hatte ich Ihnen ja bereits mitgeteilt, dass auf meinen Leserbrief in den Kieler Nachrichten/Büsum/Dithmarschen hin mir ein Leser aus Reinsbüttel seine Ferienwohnung angepriesen hat. Reinsbüttel (7 km nach Büsum) hat eine Homepage. Ich denke, über den freundlich dreinschauenden Bürgermeister kann man erfahren, in welchem Umkreis Mobilfunkmasten stehen. Ich teile Ihnen hier die Adresse und den Link des Vermieters mit:

Ulrike Schmökel und Arno Tetzlaff, Achter’n Diek 57, 25764 Reinsbüttel, Tel. 04833/8610, Fax 4296009. http://www.reinsbuettel.de/tetzlaff/fewo-tetzlaff.html

Und was die Moral unserer heutigen Manager angeht, das hat Altbundeskanzler Helmut Schmidt anlässlich seiner Rede zum 90. Geburtstag von Berthold Beitz (Krupp-Stiftung-Vewalter) treffend ausgedrückt: „... sagenhafte Selbstbereicherung sind leider ziemlich häufig und ziemlich marktgängig geworden....Es ginge jedoch nicht an, wenn sich Vorstände und Aufsichtsrat ohne Skrupel auf die Position verständigten: ‚Wir erwirtschaften die Rendite; aber für die Arbeitnehmer, die wir vorzeitig in Rente schicken, hat gefälligst der Staat zu sorgen.’ Was hier ‚soziale Abfederung’ genannt werde, sei häufig bloß das Abschieben eigener Lasten auf die Allgemeinheit. Es sei zwar legal, aber durchaus unsozial und unmoralisch, kritisierte Schmidt unter dem Beifall auch einiger hundert Spitzenkräfte aus der deutschen Wirtschaft.

(FAZ, S.11,  27.09.03) (Ich habe Leserbrief geschrieben, wegen Applaus darauf hingewiesen, dass sich daher unter den Anwesenden sicher keiner betroffen gefühlt hat – die anderen sind wieder mal die Bösen!)

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes, erholsames Wochenende und eine schöne Woche.

Mit herzlichen Grüßen

Marianne Kirst, Kriftel

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MF-Forschungsprogramm

Liebe Gallier,

leider wird schon nach dem zweiten Absatz klar, dass man dies unter „Kannst vergessen!“ ablegen kann. Wir sollten es dennoch aufheben, damit wir später einmal beweisen können, wie unfähig unsere „Verantwortlichen“ waren.

Eure Manu

 

Neues Forschungsprogramm zu möglichen Mobilfunk-Gesundheitsrisiken

Berlin. Mit einem millionenschweren Forschungsprogramm sollen mögliche Gesundheitsrisiken des Mobilfunks genauer untersucht werden. Das Bundesumweltministerium gab am 25. September in Berlin den Startschuss für das „Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm“, mit dem bestehende Wissenslücken geschlossen und offene Fragen beantwortet werden sollen.

Das Ministerium stellt nach eigenen Angaben für die Vorsorgeforschung im Mobilfunk für die Jahre 2002 bis 2005 insgesamt 8,5 Millionen Euro bereit, die Mobilfunknetzbetreiber geben noch einmal den gleichen Beitrag dazu. Geleitet wird das Forschungsprogramm von Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

Die Strahlenschutzkommission des Bundes (SSK) hatte laut Umweltministerium bereits vor zwei Jahren festgestellt, dass es nach der neueren wissenschaftlichen Literatur unterhalb der geltenden Grenzwerte keinen Nachweis für Gesundheitsbeeinträchtigungen gibt. Damit sei bestätigt worden, dass die geltenden Grenzen vor Gesundheitsgefahren ausreichend schützen.

Die SSK habe jedoch auf einzelne Studien verwiesen, die „biologische Wirkungen“ unterhalb der Werte beschrieben. Diese Ergebnisse seien aber in weiteren unabhängigen Untersuchungen nicht bestätigt worden. Die Kommission hält es deshalb für notwendig, die Kenntnisse über Gesundheitsbeeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder weiter zu erforschen.

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Re: 030926-Mobilfunk-Newsletter

Zum Thema Folien gegen Mobilfunkstrahlen? In Laufamholz von Sabine Reichel vom 24.9.03

Sehr geehrter Herr Rudolph,

die Empfehlung von Herrn Michael Brückner vom Umweltreferat, Fenster gegen Strahleneinwirkung mit Folien abzukleben, darf erst die letzte Maßnahme sein. Da die Strahleneinwirkung der Mobilfunkantennen auch durch die Hauswände dringt, müssen erst die Wände abgeschirmt werden, ehe man die Fenster abdichtet. Umgekehrt erhöhen sich sogar die gemessenen Werte in den Wohnräumen um ein vielfaches. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

Mit freundlichen Grüßen

Iga Wilberg

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Nochmals in eigner Sache

Durch die Umstellung der Newsletter (siehe oben) und die Einrichtung eines neuen PC-Systems haben uns leider einige Informationen Ihrerseits vermutlich nicht erreicht. Soweit Sie Ihre Beiträge von Freitag und Samstag nicht im heutigen oder morgigen Newsletter vorfinden bitten wir Sie, uns diese nochmals an Star.Mail@t-online.de zu senden. Danke.

Die Redaktion der Mobilfunk-Newsletter der Bürgerwelle e.V.

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                             Podiumsdiskussion mit Vertretern des Landtags                                          Baden-Württemberg und anderen Politikern

Sehr geehrter Herr Rudolph,

bitte veröffentlichen Sie einen Hinweis auf unsere Podiumsdiskussion mit Vertretern des Landtags Baden-Württemberg und anderen Politikern. Die Veranstaltung findet am 08.10.2003 um 20.00 Uhr im Haus des DGB in Karlsruhe, Ettlinger Straße 3a statt. Motto wird „Risiko Mobilfunk - lassen uns die Politiker im Stich“ sein.

Besten Dank und viele Grüße von

Puls-Schlag e.V.

Jan Saal

http://www.puls-schlag.org