Handystrahlen: Angst im Kuhstall

AULENDORF - Wirken sich elektromagnetische Felder (Handystrahlen) auf die Leistung und die Gesundheit von Rindern aus? Wissenschaftlich bewiesen ist das nicht. Beim Tiergesundheitsdienst Aulendorf fragt man sich aber schon, warum die Zahl an Totgeburten bei Rindern wohl zunimmt.

Von unserem Redakteur Stefan Hilser

174 Rinderföten hat der Tiergesundheitsdienst Aulendorf im vergangenen Jahr untersucht. Mehr als in den Vorjahren. Verantwortlich für den Abgang eines Rindes in früher Entwicklungsphase können Infektionen sein, wie Amtsleiter Dr. Engelbert Albrecht berichtet. Oder hormonelle Störungen, Stoffwechsel- und Bakterienkrankheiten oder eine Zwillingsträchtigkeit, die fast immer mit einer frühzeitigen Kalbung ende. Gründe für eine Totgeburt gebe es viele. Doch nur 30 Prozent der Fälle könnten schlussendlich aufgeklärt werden.

Die Unwissenheit öffnet breiten Raum für viele "Vermutungen", wie Albrecht meint. Eine Vermutung, die immer wieder geäußert werde, sei, dass Windkrafträder mit ihrem Schattenspiel negativen Einfluss auf trächtige Rinder haben. Eine weitere, wissenschaftlich nicht belegte Vermutung, ist der negative Einfluss von elektromagnetischen Feldern auf landwirtschaftliche Nutztiere. Dr. Albrecht will sich an den Spekulationen nicht beteiligen, verweist aber auf eine Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover, die zu dem Resumee kommt, dass es zu Problemen kommen kann, je mehr die Rinder in der Nähe eines Sendemastens grasen.

Inniger Kontakt der Kühe

Dr. Albrecht weist darauf hin, dass die subjektiv festgestellte Zunahme an Totgeburten auch in der geänderten Haltungsform der Rinderherden liegen könne. Wenn der Bestand auf einer Weide immer größer wird und der Kontakt zwischen den Tieren "inniger", steige auch die Infektionsgefahr.

Eine Bäuerin aus dem Landkreis Ravensburg, die namentlich nicht genannt werden will, berichtete von einer auffälligen Häufung an Totgeburten, nachdem in der Nähe ihres Bauernhofs ein Sendemast errichtet worden war. Auch Albrecht hat für den Bereich des Tiergesundheitsdienstes Aulendorf, zuständig für den Regierungsbezirk Tübingen, eine Zunahme an Totgeburten festgestellt.

Im vergangenen Jahr wurden in Aulendorf 174 Föten zur Untersuchung eingereicht. Albrecht hält diese Fälle nicht unbedingt für repräsentativ, denn eine tiermedizinische Untersuchung werde nicht in jedem Fall angefordert. "Erst wenn der Leidensdruck beim Landwirt steigt, sucht er Hilfe." Über die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Totgeburten bei Rindern kann nur spekuliert werden. Albrecht hat aber den Eindruck, dass die Zahl zunimmt. Die Totgeburt eines Rindes wirkt sich negativ auf die wirtschaftliche Bilanz eines Milchviehbetriebes aus. 39 Wochen, berichtet Dr. Albrecht, trägt eine Kuh ihr Kälbchen aus. Passiert der Abgang erst wenige Wochen vor der Geburt, verliert der Landwirt nicht nur ein Kalb, sondern auch die Mutterkuh als Milchlieferantin. Ihm bleibt dann nur die Entscheidung, die Kuh bis zur nächsten Trächtigkeit ungemolken im Stall stehen zu lassen oder sie zum Metzger zu führen.

Professor Dr. Wolfgang Löscher von der Tierärztlichen Hochschule Hannover kommt in seiner Studie zu dem Schluss, dass negative Einflüsse von Mobilfunksendeanlagen "wahrscheinlich" sind. Spezifische, die negativen Einflüsse verstärkende Faktoren - dazu zählt er die Nähe zu einem Sendemasten - seien aber weitestgehend unbekannt. Löscher empfiehlt eine weitere Aufklärung. "Diese könnte dazu beitragen, die möglichen Risiken zu minimieren und sollte deshalb im Interesse der Politik, der Gesundheitsbehörden und der Mobilfunkindustrie liegen." (Stand: 03.03.2004 00:17)

http://www.szon.de/lokales/ravensburg/region/200403030133.html?SZONSID=136ca0a4ce22025c3e6 27314aa3decc8

Omega: es gibt hervorragend belegte Studien, dass es unter dem Einfluss von Hochfrequenz/Mobilfunk zu Schädigungen des Erbguts kommt. Siehe unter:

http://www.buergerwelle.de/pdf/neil_cherry.pdf

Nachricht von Wolfgang Blüher

Omega: siehe zum Thema auch:

Tiere und Mobilfunk

www.buergerwelle.de/pdf/tiere_und_mobilfunk.rtf und

Elektrosmog, Molekularbiologischer Nachweis über die biologische Wirkung elektromagnetischer Felder und Strahlen

Eine wissenschaftliche Dokumentation von Prof. Andras Varga

http://www.buergerwelle.de/body_wissenschaft.html

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Sind WLANs harmlos?

Elektrosmognews vom 03.03.2004

Gegen einen Schulbezirk im Cook County (USA) klagen drei Familien, die behaupten, dass die in 10 Schulen des Distrikts installierten WLANs ihre Kinder einer langandauernden Exposition schwacher hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung aussetzen, was ein ernstes Gesundheitsrisiko darstelle. Der FCC bestätigt, dass lange Exposition bei hohen Werten dieser Strahlung zu einer Erwärmung des menschlichen Gewebes und damit zu einem Temperaturanstieg im Körper führen kann. Experten sagen, dass WLANs nicht mehr Strahlung aussenden als Mikrowellenherde und viele schnurlose Telefone. Aber die Kläger im Oak Park Prozess behaupten, sie hätten mehr als 400 wissenschaftliche Artikel, welche die Gesundheitsrisiken der gering intensiven radiofrequenten Strahlung beschreiben. Sie erklären, dass „verantwortliche Wissenschaftler berichtet haben, dass langandauernde Exposition in gering intensiver radiofrequenter Strahlung die DNA schädigen, Chromosomen verändern und die Blut-Hirn-Schranke beschädigen können“.

http://www.computerworld.com/mobiletopics/mobile/story/0,10801,90275,00.html

Quelle: http://www.fgf.de/aktuell/newshot/index.html

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Sendeanlage an den Reithlift?

Füssener Blatt 04.03.2004

Alternative Standorte

Schwangau (pas). - Ab 5. März gehen die Verhandlungen der Gemeinde Schwangau mit dem Netzbetreiber Vodafone in die nächste Runde. Wie berichtet, lehnt der Gemeinderat den Aufbau einer Mobilfunkantenne an einem Stadel im Gipsmühlenweg ab. Als Ausweichmöglichkeiten sieht die Verwaltung nun drei andere Standorte vor. Der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss entschied sich mehrheitlich für diese Alternativen am Tegelberg.

Hauptamtsleiter Andreas Keck erfuhr bei Gesprächen mit Vodafone den wirklichen Erfassungsbereich der geplanten Antenne. Nicht nur - wie anfangs von der Kommune angenommen - der Ortsteil Hohenschwangau, sondern auch Alterschrofen und ein Teil des Hauptortes sollen bedient werden, berichtete Keck. Damit fallen Standorte im den Bereichen südlich und westlich von Hohenschwangau weg. Möglichkeiten sah die Gemeindeverwaltung dann im Bereich um den Reithlift: Berg- und Talstation wurden als zwei mögliche Aufbaustellen für die Antenne vorgeschlagen. Der dritte mögliche Aufbau-Platz liegt neben der Panoramakamera beim Hochbehälter am Fuß des Tegelbergs. In der Diskussion brachte Gemeinderat Roman Seider Bedenken vor. Er glaubte, dass Rinder auf den Weiden im Bereich um die Talstation des Reithliftes durch die Strahlung der Mobilfunkanlage ebenfalls beeinträchtigt werden können. Er lehnte deshalb als einziger diesen einen Antennenstandort an der Talstation des Liftes ab. Den beiden anderen stimmte er ebenso zu wie alle anderen Mitglieder des Ausschusses. Keck zeigte den nächsten Schritt in diesem Verfahren auf. Die Betreiberfirma muss nun die funktechnischen Voraussetzungen an allen drei Standorten überprüfen.

http://www.all-in.de/redsys/c.php/allin/lokales/fu.php?l=de&dom=dom1&id=286667

 

Mobilfunk weiter Reizthema

AUSSCHUSS Mehr als 100 Bürger machen ihrem Unmut Luft – Teilerfolg

Um den Bau von zwei neuen Sendemasten ging es gestern im Planungsausschuss. Ein Standort soll noch weiter geprüft werden.

von jörg stutz

JEVER - Wenn es um die Genehmigung von Mobilfunk-Sendeanlagen geht, sind die Kommunen „das letzte Glied in einer Kette“. Immer wieder wies Karl Heinrich Willemsen (SWG) gestern im Planungsausschuss darauf hin, dass die Stadt in dieser Angelegenheit „kein Spielraum hat“. Trotzdem wurden der Ausschussvorsitzende und seine Ratskollegen sowie die Vertreter der Verwaltung heftig kritisiert. Ihnen wurde vorgeworfen, sich in Sachen Mobilfunk nicht genug um die Belange der Bürger zu kümmern.

Mehr als hundert Jeveraner waren in den Anton-Günther-Saal gekommen und machten ihrem Unmut Luft. Dabei handelte es sich vor allem um Bürger, in deren Nachbarschaft Mobilfunk-Sendemasten errichtet werden sollen. Sie fürchten nun um ihre Gesundheit. Hans-Helmerich Redelfs von der Interessengemeinschaft Mobilfunk warf Politik und Verwaltung einen „Mangel an Transparenz“ vor und mahnte mehr Mitwirkungsmöglichkeiten an: „Es fehlt ein ergebnisoffener Dialog.“

Willemsen ließ einen solchen Dialog gestern im Ausschuss durchaus zu – wobei die Bürger einen Teilerfolg erreichen konnten. Die Erteilung des Einvernehmens für den Bau eines Sendemastes (E-Plus) auf dem Grundstück der ehemaligen Kläranlage Schützenhof lehnte das Gremium ab. Die Verwaltung soll nun prüfen, ob die Anlage auf einer weiter entfernten landwirtschaftlichen Fläche entstehen kann. Jedoch votierte der Ausschuss dafür, T-Mobile auf dem Sportplatz Schützenhofstraße eine Teilfläche für den Bau eines Sendemastes zur Verfügung zu stellen. Gerd Paurat und Heiko Schönbohm (beide SWG) enthielten sich.

„Wenn es um Mobilfunkstandorte geht, entscheidet der Landkreis“, machte Willemsen deutlich. Die Stadt könne nur ihr Einvernehmen erteilen. Geschieht dies nicht, könne der Landkreis das Einvernehmen ersetzen. Willemsens Fazit: „Wenn etwas geändert werden muss, ist es das Baugesetzbuch.“

Donnerstag, 4. März 2004

http://www.nwz-online.de/2_449.php?showres=NWZ%2FJEVER%2F.1%25%22+or+ressort+like+%22 NWZ%2FJEVER%2F.2%22+and+not+ressort+like+%22%25LOKALSPORT&showid=313804&navpoi nt=3.7

 

E-Plus verbindet, aber nicht in Neuried

Gemeinde vermietet Feuerwehrdach nicht an Mobilfunkbetreiber

VON CLAUDIA ROTHHAMMER

Neuried - Ein Plus verbindet. Damit will die Firma E-Plus Mobilfunk neue Kunden anlocken. Doch dieser Werbespruch lässt die Gemeinde Neuried kalt, auch wenn sie durch die Mobilfunkfirma ein Plus auf ihrem Konto von jährlich 3500 Euro Mieteinnahmen verbuchen könnte. Der Antrag auf Errichtung einer Mobilfunk-Basisstation auf dem Dach des Feuerwehrschlauchturms in Neuried wurde einstimmig abgelehnt.

Die Firma SAG-Abel aus dem Landkreis Traunstein ist von der Firma E-Plus mit der Standortsuche für neue Mobilfunk-Basisstationen beauftragt. In dem schriftlichen Antrag von SAG-Abel an die Gemeinde heißt es: "Um auch in Neuried den Bürgern und den Firmen die Möglichkeit zu geben, eine bessere Handy-Versorgung zu nutzen, wird dort eine Basisstation benötigt. Als geeigneter Standort käme, vorbehaltlich der funktechnischen Überprüfung, das Feuerwehrgebäude in Frage." Die Station bestünde aus einer Antennenanlage (Antennenträger mit Antennen über dem Dach) und einer Technikeinheit. Jährlich würde die Gemeinde für die Bereitstellung der Fläche 3500 Euro Miete von E-Plus bekommen.

"Die Firma ist auf uns zugekommen", betonte Vize-Bürgermeister Markus Crhak, der stellvertretend für CSU-Kollegin und Rathauschefin Ilse Weiß am Dienstagabend den Bauausschuss leitete. Die Gemeinde sei also nicht auf diese Idee gekommen, ließ Crhak durchblicken.

Hans-Georg Thaler (Freie Wähler), der in der Nähe der Fruchtbörse samt ihren Mobilfunkantennen wohnt, sprach sich grundsätzlich gegen derartige Sendeanlagen in der Nähe von Wohnbebauung aus. Schließlich mache Mobilfunk krank, berief er sich auf Zeitungsartikel. "Wir wollen jetzt aber nicht über Strahlenbelastung diskutieren", versuchte Crhak eine lange Diskussion zu verhindern. "Ich denke, wir sind uns da eh alle einig und können gleich abstimmen." Christoph Berkmüller (Grüne/Unabhängige) jedenfalls meinte noch abschließend: "Wir sollten uns von den 3500 Euro nicht verführen lassen. Das ist ja lächerlich, was wir dafür den Bürgern antun sollen." mm

Datum: 04.03.2004

http://www.merkur-online.de/regionen/wuermtal/57,249707.html?fCMS=aa4e6e9bf3fcb97affd069c2afb5 947d

 

Jachenau will neuen Sendemasten verhindern

E-Plus ist auf der Suche nach Standorten

Jachenau - Eine Mobilfunk-Basisstation für die Netze D 1 und D 2 gibt es in der Jachenau bereits. Jetzt will auch E-Plus ins Jachental und informierte den Gemeinderat über dessen Mitspracherecht bei der Standortwahl. Zwei große Gebiete um den Latschenkopf und gegenüber sieht E-Plus als mögliche Standorte. In der Sitzung am Dienstag war sich der Gemeinderat aber einig, keine eigenen Standort-Vorschläge zu unterbreiten, sondern zu versuchen, das Vorhaben mit allen Mitteln zu verhindern.

Diese Mittel sind spärlich, denn rechtlich hat eine Gemeinde keine Handhabe gegen Mobilfunkstationen, da sich der Gesetzgeber ja für eine flächendeckende Versorgung stark macht. "Einfachste Lösung wäre, wenn sich kein Grundbesitzer findet, der eine Fläche hergibt", sagte Josef Meßmer. Da die Gebiete aber größtenteils im Besitz des Staatsforstes sind, will die Gemeinde das Gespräch mit Amtsleiter Markus Hildebrandt suchen. Und noch weitere Gegenmaßnahmen sollen gestartet werden. So hat man bereits mit der "Bürgerwelle" Kontakt aufgenommen, dem Dachverband der Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog. Etliche Basisstationen konnte diese Initiative bereits verhindern. "Man muss rechtlich erst prüfen, was hier in der Jachenau umsetzbar ist. So hat Vilshofen etwa einen Bauleitplan erstellt, und darin Gebäude ab einer gewissen Höhe untersagt."

Auch mit "Funkloch.info" will sich die Gemeinde absprechen, bewirbt diese Organisation doch just die Jachenau als strahlungsarmen Ferienort. "Man muss sich wenigstens ein paar strahlungsarme Oasen erhalten", sagt Meßmer, "denn die Spitze des Machbaren ist längst nicht erreicht." me

mm

Datum: 04.03.2004

http://www.merkur-online.de/regionen/badtoelz/55,249815.html

Nachrichten von der BI Bad Dürkheim

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LESERBRIEFE

Zurück zur Telefonzelle

Zu Vertrauen ist gut, abhören besser (FR Nachrichten vom 27. Februar ):

Auch die Handy-Ära hat einmal ein Ende! Goethe sagt in seinem Faust: "Verachte nur Vernunft und Wissenschaft, des Menschen allerhöchste Kraft!" - Nun, langsam aber sicher neigt sich doch die kostspielige, krank machende Handy-Ära dem Ende zu. Wie man gerade erkennt, trifft es nicht nur die kleinen und großen Ganoven, nein, auch Menschen des öffentlichen Lebens aus Wirtschaft und Politik sind betroffen. Das bequeme Handy-Telefonat kann jedem zum Verhängnis werden, wenn Lauscher am Werk sind! Vielleicht finden ja die alten Telefonhäuschen bald wieder ein glorreiches "Comeback". Und wer befürchtet, auch privat abgehört zu werden, holt sich bei vertraulichen Gesprächen in einer Telefonzelle höchstens kalte Füße mit der Folge einer Erkältung! - George Orwell lässt grüßen, der gläserner Bürger steht kurz vor seiner Vollendung - das Wort selbst betont den Stand der Dinge: (Voll)-End(e)-ung! Des Menschen "allerhöchste Kraft" wird hoffentlich siegen!

Marianne Kirst, Kriftel

http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/standpunkte/?cnt=397715

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Nachrichten von Pfarrer Engelbrecht

http://www.buergerwelle.de/pdf/pfarrer_engelbrecht_03_03_04.pdf

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Radar-Opfer fordern vor Kanzleramt Entschädigungsgesetz

dpa BERLIN. Mit einer ungewöhnlichen Protestaktion vor dem Kanzleramt in Berlin haben Radarsoldaten ihre Forderung nach einem Entschädigungsgesetz für Strahlenopfer bei der Bundeswehr und der früheren NVA unterstrichen. Gut hundert Angehörige und Radaropfer aus dem Bundesgebiet versammelten sich am 3. März vor einem aufgebahrten Sarg und erinnerten damit an einen früheren Radartechniker der Bundeswehr, der im Dezember mit 51 Jahren gestorben war.

Verteidigungs- und Gesundheitsministerium in Berlin erklärten, alle rechtlichen Möglichkeiten und Ermessensspielräume ausschöpfen zu wollen, um Entschädigungsansprüche schneller zu prüfen.

Der Bund zur Unterstützung Radargeschädigter, der die Aktion organisierte, wollte damit gegen die bisherige Behandlung durch die Bundesregierung und die Berufsgenossenschaften protestieren. Der Vorsitzende des Vereins, Peter Rasch, forderte ein „Ende des Kompetenzgerangels und der Verschleppung“ bei der Bearbeitung der bisherigen Anträge.

Er verlangte neben der umgehenden Umsetzung der Empfehlungen der Radarkommission aus dem vergangenen Jahr vor allem die Einführung eines Strahlenopfer-Entschädigungsgesetzes. Damit solle eine einheitliche Regelung zur Abwicklung der Entschädigungszahlungen ermöglicht werden.

Ziel der Aktion war nach Aussage des ehrenamtlichen Leiters der Protestaktion und Strahlenschutzexperten Bernd Ramm, „Druck auf die Regierung“ auszuüben. Mit dem Erfolg, dass eine fraktionsübergreifende Delegation des just tagenden Verteidigungsausschusses des Bundestages mit einer gemeinsamen Erklärung vor die Demonstranten trat.

Der Ausschuss-Vorsitzende Reinhold Robbe (SPD) unterstützte darin, ebenso wie die beiden Ministerien, die Empfehlungen der Radarkommission „so schnell als möglich“ umzusetzen. Er verwies dabei auf die zwischenzeitlich 292 positiv beschiedenen Anträge von Geschädigten - bei immerhin noch 1 452 ausstehenden Entscheidungen nach Antragstellung. Versorgungsleistungen sollen zudem entsprechend der Ausschuss-Erklärung ab dem Zeitpunkt der Erkrankung anerkannt werden.

Die Empfehlung der Radarkommission aus dem vergangenen Jahr sieht vor, Entschädigungen an ehemalige Soldaten mit Krebserkrankungen zu leisten, die bis Mitte der 70er Jahre bei der Bundeswehr und der früheren Nationalen Volksarmee der DDR Röntgenstrahlen an Radargeräten ausgesetzt waren. Nach Angaben des Verbands gibt es bisher rund 3 000 Anträge von ehemaligen NVA- und Bundeswehrtechnikern. /afp

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=15595

Nachricht von Manu Knapp

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Artenschutz: Satelliten-Überwachung soll Delfine retten

Mit drastischen Mitteln wollen die Umweltbehörden in Neuseeland zwei vom Aussterben bedrohte Delfinarten schützen: Satellitenmarkierungen sollen den Meeressäugern Schutz geben. Das Schutzsystem wird derzeit vom neuseeländischen Department of Conservation (DOC) an drei Hector-Delfinen ausprobiert. Diese Delfin-Spezies ist mit rund 7.000 Tieren massiv vom Aussterben bedroht. Ziel des DOC ist es, mehr über die Lebensgewohnheiten der Delfine zu erfahren. Lokale Umweltaktivisten laufen gegen die Idee Delfine mit den elektronischen Etiketten zu versehen Sturm.

Die ganze Nachricht im Internet: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=7898

 

Fischerei: EU-Subventionen für die Ausbeutung bedrohter Tunfische im Mittelmeer

Die ganze Nachricht im Internet: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=7891

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Neue Spielregeln für den Kampf gegen den Terrorismus

In den USA hat das Heimatschutzministerium im Zeichen der Terrorbekämpfung weitere Möglichkeiten gefunden, der Öffentlichkeit Zugang zu Informationen zu verwehren.

http://www.telepolis.de/tp/deutsch/inhalt/te/16866/1.html