Aufruf zur Demonstration

Mobilfunkmast im Waidesgrund weiter in der Kritik

Petersberg (bg) Die Errichtung einer Mobilfunkanlage im Waidesgrund in Petersberg stößt weiter auf Widerstand: Die Bürgerinitiative Waidesgrund, welche die Errichtung verhindern will, ruft für Dienstag, 30. März, ab 8 Uhr zu einer Demonstration am Parkplatz des Waidesgrundstadions auf.

Vodafone-D2 möchte an dieser Stelle einen Sendemast errichten (unsere Zeitung vom 27. März). Unterstützt werden die Gegner der Anlage vom Kreis- und Stadtelternbeirat und von der Kreistagsfraktion der Grünen.

„Diese Sende- und Empfangsanlage wird den Protest aller Eltern hervorrufen, die erfahren, dass diese Anlage mitten in ein Schulviertel gebaut wird“, schreiben die Elternvertreter Lolita Banik-Reith (Stadt) und Helmut Reinke (Kreis) in einem offenen Brief an die Petersberger Gemeindevertretung und an Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen. Nach Informationen von Banik-Reith würden in den betroffenen Schulen 6500 Kinder unterrichtet. Der Gemeinde Petersberg werfen die Elternvertreter vor, in dieser Angelegenheit nicht zum Wohl der Mitbürger und der Kinder zu handeln.

Auch die Grünen zeigen sich „empört“. Kreistagsfraktionsvorsitzender Helmut Schönberger nennt die Genehmigung der Gemeinde für den Mast „verantwortungslos“. Er ruft dazu auf, „mit der Petersberger Bürgerinitiative in einen konstruktiven Dialog zu treten, um dem Mobilfunkbetreiber einen geeigneteren Standort anzubieten“.

Ein Beitrag aus der Fuldaer Zeitung vom 29. März 2004

http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=80763

Nachricht von der BI Bad Dürkheim

dazu auch:

Bündnis 90/Die Grünen

Mobilfunk: Die Sorgen der Menschen endlich ernst nehmen!

Die erneute Errichtung eines Mobilfunkmastes in einem sensiblen Bereich empört die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen: „Im Waidesgrund in Petersberg, in einem Gebiet, was als Spiel- und Freizeitgelände genutzt wird, in dem es in unmittelbarer Nähe ein Schwimmbad, Schulen und Kindergärten gibt, und der Abstand zu den nächsten Wohnhäusern gerade einmal 150 m beträgt, gehört es sich einfach nicht, eine solche Baumaßnahme zuzulassen,“ unterstreicht Fraktionsvorsitzender Helmut Schönberger.

Da die gesundheitliche Gefährdung gerade jüngerer Menschen zumindest nicht auszuschließen sei, halte er das Vorgehen der Petersberger Gemeinde, im Waidesgrund einen Vodafone D 2 Mobilfunkmast zu genehmigen, den betroffenen Kindern, Bürgerinnen und Bürgern gegenüber für verantwortungslos. Auch wenn die gesundheitlichen Risiken umstritten seien, setzten doch gerade die Versicherungsgesellschaften, die den Mobilfunkbetreibern die Deckung für gesundheitliche Schäden verweigerten, deutliche Zeichen. Bei den jetzigen Beschlüssen der Gemeinde werde der gemeindliche Frieden schwer belastet, denn viele betroffene Menschen fühlten sich zurecht von ihren zuständigen Gemeindevertretern im Stich gelassen. Schönberger fordert, mit der Petersberger Bürgerinitiative in einen konstruktiven Dialog einzutreten, um dem Mobilfunkbetreiber einen geeigneteren Standort anzubieten.

http://www.sg-fulda.de/aktiv/redaktion/news-redaktion/2004_03_26_gruenen.shtml

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

„Unerträgliche Selbstherrlichkeit"

Streit um den 40 Meter hohen Funkmast in Volkmarode beschäftigt jetzt das Verwaltungsgericht

Von Dieter Schäfer

Der Streit um den Funkmast am Rande des Landschaftsschutzgebietes in Volkmarode geht in die nächste Runde. Anwohnerin Lieselotte Biskup klagt jetzt vor dem Verwaltungsgericht gegen die Baugenehmigung der Stadt. Eine Mobilfunkgesellschaft hat am Seikenkamp einen 40 Meter hohen Funkmast aufgerichtet.

Zahlreiche Anwohner protestierten während der turbulenten Sitzung des Bezirksrates Volkmarode gegen das Bauwerk. "Die Selbstherrlichkeit der Verwaltung ist unerträglich", stimmte der stellvertretende Bezirksbürgermeister Georg Gärtner (SPD) mit den Bürgern überein. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden 850-Jahr-Feier Volkmarodes sei diese Mast ein "Schandfleck".

Vorwurf: Wirklichkeitsferne

Bezirksbürgermeister Horst Schmidt bemängelte: "Die Stadt hatte versprochen, die Bezirksräte zu informieren." Ins Kreuzfeuer der Kritik geriet in diesem Zusammenhang auch Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann: Arroganz, Wirklichkeitsferne und Bürgerunfreundlichkeit warfen ihm Zuhörer vor.

Monika Schönemann hatte dem Oberbürgermeister einen Beschwerdebrief geschrieben. "Als Antwort bekam ich einen nichts sagenden Standardbrief", berichtete sie. "Als ich noch einmal schrieb, gab’s gar keine Antwort mehr."

Viele Anwohner fühlen sich von der Verwaltung getäuscht und durch den Mast belastet. "Als das Schulzentrum am Seikenkamp und die Häuser vor einigen Jahrzehnten gebaut wurden, mussten die Gebäude niedrig bleiben, weil sie im Vogelschutzgebiet und in der Einflugschneise zu Europareservat stehen", erinnerte ein Anwohner. "Es ist nicht zu verstehen, dass die Stadt hier jetzt einen 40 Meter hohen Funkmast genehmigt hat."

Bei dem Standort der technischen Anlage handele es sich um ein "Außengebiet", das nicht zum Wohngebiet gehöre, argumentierte der Leiter der städtischen Verwaltungsstelle, Helge Ahlborn. Das Natur- und Landschaftsbild werde durch den Mast nicht beeinträchtigt.

Mit der Klage vor dem Verwaltungsgericht will die von Lieselotte Biskup beauftragte Anwaltskanzlei erreichen, dass die Baugenehmigung ausgesetzt wird. Grund: Die Rechte des Klägers würden beeinträchtigt, auch sei der Funkmast nicht mit dem Naturschutz vereinbar. "Wir fordern den Abriss des Turms", stellte Klägerin Lieselotte Biskup auf der Bezirksratssitzung fest.

"Die Stadt hat nur baurechtlich die Möglichkeit einer Entscheidung", sagte Ahlborn den empörten Zuhörern. "Damit jeder sein Handy ohne Schwierigkeiten nutzen könne, müssen Antennen eben aufgestellt werden."

Die Verwaltung hat in ihrer Entscheidung über den Funkmast den Bezirksrat Volkmarode offensichtlich übergangen. Bezirksbürgermeister Schmidt: "Es hat wohl eine Auswahl mehrerer Standorte gegeben. Wir haben die aber nie zur Kenntnis bekommen". Die Stadt habe dem Bezirksrat sogar einen Ortstermin verweigert.

"Vor Ort entscheiden"

Der ehemalige Volkmaroder Bürgermeister Walter Ludewig: "Schade, dass nicht vor Ort entschieden wird, was die Leute angeht."

Als einzige Möglichkeit, in dem Streit doch zu einer zufrieden stellenden Lösung zu kommen, riet Bezirkratsmitglied Ehrenfried Hampel (SPD) den Anwohnern zur Privatklage.

Montag, 29.03.2004

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/2641804

Nachricht von der BI Bad Dürkheim

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Handy raubt dem Nachwuchs den Schlaf

Kinderzimmer sind zu Plätzen aufregender Unterhaltung geworden  

27.03.2004 09:21

Handy, Computer und Fernsehen im Kinderzimmer rauben dem Nachwuchs bis zu einen Monat Schlaf pro Jahr. Nachdem schon eine belgische Untersuchung im vergangenen Herbst mit ähnlichen Erkenntnissen aufschreckte, wurden nun in britischen Medien weitere Ergebnisse veröffentlicht: Laut einer Umfrage unter 1 000 britischen Eltern von Kindern im Alter zwischen vier und zehn Jahren schlafen diese bis zu fünf Stunden pro Nacht weniger als die Eltern selbst während ihrer Kindheit. Wissenschaftler warnten vor möglichen gesundheitlichen Folgen des Schlafentzugs durch Medien.

"Dies ist die erste Generation von Kindern, die sich einer Unmenge von Alternativen zum Schlafengehen gegenübersehen", sagt die Psychiaterin Luci Wiggs von der Universität Oxford. Die genauen Langzeitauswirkungen seien zwar nicht bekannt, jedoch könne zu wenig Schlaf das Immunsystem und das Wachstum beeinträchtigen. Kinder in der betroffenen Altersgruppe bräuchten zwischen zehn und zwölf Stunden Schlaf.

Nach Angaben der Wissenschaftlerin besteht die Gefahr nicht zuletzt in der "unstrukturierten" Medienberieselung im Kinderzimmer direkt vor dem Schlafengehen. "Es ist ein zunehmendes Problem, dass Kinderzimmer, die früher abends zum Lesen und Schlafen gedacht waren, mittlerweile zu Plätzen aufregender Unterhaltung geworden sind", zitiert die BBC Jim Horne, Chef des Schlafforschungszentrums der Universität Loughborough. Untersuchungen zeigten beispielsweise, dass Kinder unter der Bettdecke mit dem Handy Textmitteilungen verschickten, statt zu schlafen.

Die Wissenschaftler empfehlen Eltern, allabendlich für eine mindestens 15 Minuten lange Entspannungsphase am Bett ihrer Sprösslinge zu sorgen. Dazu gehöre beispielsweise das Vorlesen. Außerdem sei es für die Kinder wichtig, jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen.

 dpa / Björn Brodersen

http://www.teltarif.de/arch/2004/kw13/s13291.html

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

27.03.2004 05:54

Freizeit: Steirer legen Handy immer öfter weg

Kein Vorbild: Nur jeder Vierte ignoriert beim Autofahren die Anrufe.

Das Handy ist zwar nützlich, muss aber nicht mehr bei jeder Gelegenheit bimmeln, summen, schnurren oder sonst wie ankündigen, dass ein anscheinend unaufschiebbares Gespräch wartet. Jeder vierte Steirer, mehr als der österreichische Durchschnitt, schaltet in bestimmten Situationen das Handy aus. Gleich viel halten sich auch beim Autofahren daran, wenn sie keine Freisprecheinrichtung montiert haben.

Im Auto. Die Autofahrerklubs kritisieren, noch immer fahren zu viele Österreicher mit der einen Hand am Ohr und der anderen am Lenkrad, denn nur jeder sechste Autofahrer ignoriert ankommende Anrufe oder schaltet das Handy überhaupt aus.

Unter der Dusche. Für echte Handy-Freaks gibt es kein Halten. Sie greifen auch noch unter der Dusche zum Mobiltelefon. Die Steirer, ergab eine Studie im Auftrag der Mobilkom (A1-Netz), pflegen einen eher lockeren Umgang mit dem Handy. In Bus, Straßen- oder Eisenbahn wollen 25 Prozent, immerhin um acht Prozent mehr als der österreichische Durchschnitt, ungestört fahren.

Bei Treffen mit Freunden oder beim Einkaufen stört es hingegen drei Viertel der Befragten nicht, wenn sich das Handy meldet. Einigermaßen tabu ist das Schlafzimmer, zwei von drei Steirern legen das Handy nicht einmal auf das Nachtkästchen.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/artikel/_599337/index.jsp

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gravierende Sicherheitslücke bei Handys

[29.03.2004 - 11:17 Uhr]

München (ots) - Wie am Sonntag von Spiegel TV berichtet, hat der europäische IT-Sicherheitsdienstleister Integralis eine gravierende Schwachstelle bei verschiedenen marktführenden Handymodellen entdeckt. Sobald ihre Nutzer die Bluetooth-Schnittstelle in diesen Handys aktivieren, können Hacker via Laptop oder PDA heimlich über die Handys Telefonate einleiten - zum Beispiel auch an kostenpflichtige 0190-Nummern. Hacker können zudem aktuelle Gespräche des Handy-Nutzers unterbrechen oder gar beenden. Damit nicht genug: Die von Integralis analysierten Mobiltelefone gestatten es Hackern, SMS-Nachrichten des Handy-Besitzers zu lesen und SMS-Nachrichten in seinem Namen zu verschicken. Angreifer können des weiteren Adressbücher und Terminkalender lesen und überschreiben und die gefälschten Daten sowohl im Handy-Speicher als auch auf der SIM-Karte abspeichern.

Bislang hat Integralis die Sicherheitslücke in verschiedenen Handytypen von zwei marktführenden Herstellern gefunden. Es handelt sich dabei um technische Schwachstellen der Bluetooth-Schnittstelle in den Geräten. Alle Angriffe via Bluetooth sind je nach Gerät in einem Umkreis zwischen 10 und 100 Metern durchführbar. Hacker benötigen für diese Angriffe lediglich einen Laptop oder einen Linux-betriebenen PDA. Sie haben dabei die Möglichkeit, Mikrofon und Lautsprecher der entsprechenden Handys auf ihren Laptop oder PDA umzuleiten. Über Scripte und Tools lassen sich derartige Angriffe auch automatisiert durchführen.

Michael Müller, Spezialist für WLAN- und Bluetooth-Sicherheit bei Integralis, vermutet, dass weit mehr Handys als die bislang analysierten von dieser Schwachstelle betroffen sein können: "Wir befürchten, dass nun auch Handys immer stärker in das Visier von Hackern geraten. Wir möchten deshalb allen Handy-Benutzern nahe legen, die Bluetooth-Funktionalität in ihren Mobiltelefonen nur in sicherer Umgebung zu aktivieren, also zum Beispiel zuhause oder im Büro. Denn ein erfolgreicher Angriff durch einen Hacker kann den jeweiligen Handy-Besitzer teuer zu stehen kommen. Bedenklich ist auch, dass jeder gewiefte Schüler, der sich mit Linux etwas auskennt, einen derartigen Angriff durchführen kann".

Weitere Informationen zu der Thematik, insbesondere eine Liste der betroffenen Handy-Modelle finden Sie unter www.integralis.de.

ots Originaltext: Integralis GmbH

Pressekontakt: SCHWARTZ Public Relations, Isabel Radwan, Adelgundenstr.10,

D-80538 München, Tel.:+49-89-211871-35, Email: ir@schwartzpr.de

http://www.presseportal.de/story.htx?nr=541859

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Printausgabe vom 27.03.2004

Sossenheimer Sozialarbeiter beraten Minderjährige, die sich finanziell übernommen haben

Wir helfen aus der Schuldenfalle

Von Boris Schöppner

Sossenheim. Das Telefonieren mit dem Handy ist häufig der Einstieg ins finanzielle Chaos. Diese Beobachtung hat Sozialarbeiter Norbert Schmitt vom Jugendbüro Impuls gemacht. Jasmina (Name von der Redaktion geändert) nickt zustimmend, die heute 23-Jährige hat diese Erfahrung gemacht.

Vor ein paar Jahren hatte es angefangen, dass sich ihre Schulden anhäuften. Zum Beispiel deshalb, weil sie täglich mehrere Stunden mit ihrem Freund per Handy sprach. Die beiden telefonierten häufiger, als dass sie sich sahen, obwohl der Freund ebenfalls in Frankfurt lebte. Auch mit anderen Freunden und Freundinnen quatschte sie stundenlang. Telefonieren, das war eine Art Hobby geworden, beinahe die einzige Freizeitbeschäftigung der jungen Frau.

Schnell summierten sich die Rechnungen. Höhepunkt war ein Monat, in dem sich die eingeforderten Beträge auf 1000 Mark beliefen. Jasmina suchte das Jugendbüro Impuls auf. Während ihr Vater mit absolutem Unverständnis auf die hohe Telefonrechnung reagierte, schüttelte Sozialarbeiterin Sabine Berthold zwar den Kopf ob der hohen Summe, Vorwürfe machte sie der verzweifelten Jugendlichen jedoch nicht. "Das war die Basis, um nach einem Ausweg zu suchen", erinnert sich Jasmina.

Allein bei drei Mobilfunk- und einem Festnetzanbieter hatte die junge Frau Schulden. Mit insgesamt 5000 Mark stand sie bei 14 Unternehmen in der Kreide. Bargeld, zum Beispiel den Lohn aus Gelegenheitsjobs, gab sie zu dieser Zeit meist komplett für Kleidung aus, andere Dinge, zum Beispiel ein Schlafzimmer, kaufte sie auf Pump. Auch Kinderbücher für ihren Sohn ließ sich die allein erziehende Mutter vom Verlag schicken, die Rechnung beglich sie allerdings niemals.

Norbert Schmitt überrascht dieses Verhalten nicht. Der Trend, so erklärt er, geht dahin, dass sich die Jugendlichen nicht um die Dinge kümmern, abwarten und hoffen, dass sich das Problem von alleine erledige. "Mahnbriefe werden dann einfach nicht mehr geöffnet." Doch die Belastung für die verschuldeten Jugendlichen ist immens. "Ich habe immer an die Rechnungen gedacht", sagt Jasmina.

Mit Hilfe des Jugendbüros verschaffte sie sich erst einmal einen Überblick über ihre Einnahmen, ihre unabdingbaren Ausgaben wie Miete, Energiekosten und Kindergartengebühr. Dann galt es, mit den Unternehmen zu verhandeln, damit diese die Schulden stunden oder um mit ihnen eine Rückzahlung in kleinen Raten zu vereinbaren. "Die meisten Firmen sind froh, wenn sie überhaupt etwas von dem Geld sehen und zeigen sich kooperationsbereit", schildert Norbert Schmitt.

Jasmina ist kein Einzelfall in Sossenheim: 40 bis 45 Jugendliche, so schätzt Schmitt, bewahren ihre Ordner mit Rechnungen, Briefen und Rückzahlungsvereinbarungen in den Schränken des Jugendbüros auf.

Meist liegen die Schulden in einer Größenordnung zwischen 500 und 800 Euro. Größere, komplizierte Fälle müssten allerdings an eine professionelle Schuldnerberatung abgegeben werden, sagt Sozialarbeiter Schmitt.

Von den Jugendlichen, die er kennt, haben jetzt fast alle ein Handy ohne Vertrag, dafür aber mit vorher bezahlter Karte, um die Ausgaben besser zu kontrollieren. Jasmina nickt wieder – auch sie setzt auf die Prepaid-Card. Im Sommer startet sie eine Ausbildung. Wenn sie die beendet hat, wird sie die restlichen Schulden abbezahlen müssen – Jahre, nachdem sie angefallen sind.

Das Jugendbüro Impuls, Kurmainzerstraße 161, ist montags von 12 bis 16 Uhr, dienstags für Mädchen und junge Frauen von 14 bis 18 Uhr und mittwochs von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Termine können per Telefon 34 05 86 65 oder per E-Mail an impuls-sossenheim@gmx.de vereinbart werden.

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=1581027

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

20 Nobelpreisträger gegen Bush

Mehr als 60 Wissenschaftler, unter ihnen 20 Nobelpreisträger werfen George W. Bush und seiner Regierung vor, wissenschaftliche Gutachten systematisch zu verfälschen. Die derzeit noch regierende Bush-Administration habe wiederholt "Erkenntnisse ihrer eigenen Wissenschaftler und Berater zu Gunsten politischer Ziele lizenziert und unterdrückt".

http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/4557.php

 

"Sinnlose Massaker"

Kanada jagt 350.000 Robben: Trotz internationaler Proteste von Tierschützern beginnt an diesem Dienstag vor der Nordostküste Kanadas wieder die Robbenjagd. Bei dem weltweit größten Abschlachten von Meeressäugetieren sollen in den nächsten Wochen mindestens 350.000 Sattelrobben und Klappmützen zur Gewinnung von Fell und Öl getötet werden.

http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/4623.php