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Mobilfunk: CSU will Bürger sensibilisieren Debatte um Standortsuche geht weiter Isen (ahu) - Die CSU-Gemeinderatsfraktion möchte das Problembewusstsein in der Isener Bevölkerung gegenüber Mobilfunkanlagen schärfen. Hintergrund einer entsprechenden Erklärung im Gemeinderat ist die Standortsuche von Vodafone für eine weitere Mobilfunkanlage in der Gemeinde. Die Kommune hatte zwei mögliche Standorte außerhalb der dichten Bebauung der Ortskerns vorgeschlagen; diese waren jedoch wegen angeblich nicht ausreichender Sendeleistung abgelehnt worden. "Wir möchten nochmals an die Bürger appellieren, sorgfältig zu überlegen, ob sie Mobilfunkantennen auf ihren Dächer installieren lassen wollen", erläutert Jürgen Pesch, Sprecher der CSU, der Heimatzeitung. Da der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss gefasst hat, keine kommunalen Gebäude im Ortskern als Mobilfunkstandort zur Verfügung zu stellen, befürchtet die CSU, dass dort nun gezielt nach Privatgebäuden gesucht wird. "Dabei muss bedacht werden, dass in Siedlungsgebieten, wo viele Leute zusammenleben, ein viel höheres Gefahrenpotential durch Strahlung herrscht", warnt Pesch. Doch nicht nur gesundheitliche Bedenken könnten ausschlaggebend sein, das eigene Dach nicht für eine Sendeanlage zur Verfügung zu stellen. Auch gutnachbarschaftliche Beziehungen könnten durch die Entscheidung, an Vodafone zu vermieten, bedroht sein, argumentiert Pesch. "Wir können nicht sagen, machts keine `nauf, es muss jeder selber wissen, was er tut", machte dagegen Bürgermeister Siegfried Fischer die Position der Gemeinde deutlich. Solange die Anlage genehmigungsfrei sei, habe die Kommune keine rechtliche Handhabe, eine Basisstation zu verhindern. Zudem sei die Meinung in der Bevölkerung geteilt. "Zu mir sagen immer wieder Leute, machts endlich etwas, damit ich g`scheit mit dem Handy telefonieren kann", erinnerte Fischer an den Versorgungsauftrag der Kommune. mm 25.02.2005 http://www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/dorfen/art1580,252915.html
Eiskaltes Vorgehen statt Ehrlichkeit Asam: Absolute Funkstille VON BARBARA SCHLOTTERER Peiting - Unglückliche Umstände oder Kalkül - Fakt ist: Peitings Bürgermeister Michael Asam fühlt sich von der Firma Vodafone über`s Ohr gehauen. Denn: Als der Gemeindechef noch im Anschluss an den Infoabend im Gespräch mit den Mobilfunk-Vertretern nach einer Lösung außerhalb des Orts suchte, wussten die bereits vom unterschriebenen Vertrag für das Pfettrisch-Anwesen. "Die haben keinen Ton verlauten lassen", so Asam. Im Interview schildert der Bürgermeister, warum er weitere Gespräche mit dem Mobilfunkbetreiber Vodafone ablehnt. Es gibt Leute, die glauben, sich hätten in Sachen Pfettrisch-Anwesen Informationen vorenthalten. Michael Asam: Das ist Unsinn. Am 30. November hatten wir ja die Mobilfunkveranstaltung, bei der wir uns darauf verständigt haben, Standorte außerhalb des Orts anzubieten. Wenn ich also am 8. Dezember wirklich das Schreiben bekommen hätte, hätte ich doch keinen Grund gehabt, es zu vernichten. Wäre dieser Brief wirklich bei mir eingetroffen, wäre er von mir so beantwortet worden, wie wir es jetzt gemacht haben, nachdem sich der Gemeinderat auf einen Mobilfunkstandort außerhalb der Gemeinde geeinigt hatte. Wir haben diesen Punkt gleich in der ersten Sitzung im neuen Jahr behandelt, und zwar aufgrund des Schreibens von Vodafone. Sehen Sie Versäumnisse seitens der Gemeinde? Michael Asam: Es gibt einige Anzeichen für mich, dass das Unternehmen Vodafone nicht ehrlich mit uns umgeht. Aufgrund des von Herrn Andersch erwähnten Schreibens der Firma Vodafone, in dem ein Suchkreis im Bereich der Ortsmitte angefügt war, wollten wir einen "Runden Tisch" einberufen. Doch alle Mobilfunkbetreiber hatten kein Interesse, weil Herr Schütz daran hätte teilnehmen sollen. Nachdem sich das zerschlagen hatte, habe ich von den Betreibern überhaupt nichts mehr gehört und auch die Herren von Vodafone haben sich nicht mehr gemeldet. Wir haben alles versucht und haben dann Ende November die Info-Veranstaltung organisiert. In der Zwischenzeit waren in der Gemeinde ja auch schon Unterschriftenaktionen gegen Mobilfunk gelaufen. Hatten Sie gedacht, es käme auf der Infoveranstaltung zu einem Einvernehmen? Asam: Ich habe den Mobilfunkbetreibern am 19. Oktober mitgeteilt, dass eine Infoveranstaltung mit einem Referenten des Umweltinstituts München stattfindet. Damals hatten die schon lange den Vertrag für das Pfettrisch-Anwesen unterschrieben in der Schublade liegen und haben keinen Ton gesagt. Die haben eiskalt abgewartet und gedacht: Irgendwie können wir im Nachhinein schon beweisen, dass die Gemeinde in Kontakt mit uns war und wir damit den Mobilfunkpakt eingehalten haben. Kamen Sie auf der Veranstaltung denn persönlich in Kontakt mit den Betroffenen? Asam: An dem Infoabend saßen ein Herr von T-Mobile und ein Herr von Vodafone im Publikum. Im Anschluss an die Veranstaltung habe ich mit diesen Herren und dem Vertreter von E-Plus auf dem Podium gesprochen. Im dem Gespräch ging es darum, dass die Mobilfunkbetreiber den Kalvarienberg als möglichen Standort für einen gemeinsamen Masten prüfen sollten. Mit keinem Ton hat der Vodafone-Vertreter an diesem Abend den Vertrag erwähnt, der schon lange unter Dach und Fach war. Kommen Sie sich veräppelt vor? Asam: Absolut, deshalb möchte ich auch mit diesen Herren eigentlich gar nicht mehr reden. Ich verstehe ja, dass die auch ihren Job machen müssen. Aber das kann man auch auf ehrliche Art und Weise. Es stimmt auch nicht, dass die Gemeinde sich nicht zu dem Thema geäußert hat. Wir haben ausdrücklich klargestellt, dass man gemeinsam mit den Vertretern einen Standort finden sollte, um Protestakte zu vermeiden. Jetzt ist genau das eingetreten, was wir nicht wollten: Wir haben Demonstrationen im Ort. Was den angeblich ausstehenden Briefwechsel anbelangt: Glauben Sie da an einen "Unfall" auf dem Postweg oder an Kalkül? Asam: Das ist schwierig, ich möchte dem Unternehmen Vodafone ja nichts unterstellen. Aber wenn es Absicht gewesen wäre, dann würden wir uns ja schon am Rande der Kriminalität bewegen. Ehrlich gesagt kann nach alledem allerdings schon der Verdacht aufkommen, dass das Schreiben gar nicht unbedingt bei mir hatte landen sollen. mm 25.02.2005 http://www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/schongau/art1609,252928.html
Antenne auf Möbelhaus ist derzeit "kein Thema" LEUTKIRCH - Die umstrittene Mobilfunkantenne auf dem Dach des Möbelhauses Delta ist derzeit kein Thema. Delta-Geschäftsführer Karlheinz Vogg sagte auf Anfrage der "Schwäbischen Zeitung", vorläufig "ruhe die Sache". Offen ist auch noch, ob die Anlage in Ottmannshofen gebaut wird. Gestern übergaben Mobilfunkgegner OB Elmar Stegmann eine Unterschriftenliste. Von unserem Redakteur Bernd Guido Weber Im letzten Jahr hatten Anlieger eine Interessengemeinschaft gegen die geplante Mobilfunkanlage gegründet. Rund hundert hatten bei einer Informationsveranstaltung im Hause "Regia Pacis" ihre Sorgen artikuliert. Dr. Christine Aschermann, Nervenärztin aus Friesenhofen, hatte damals von einer immer größeren Zahl von Patienten, die ihrer Meinung nach von der elektromagnetischen Belastung krank werden, [Anm. berichtet]. "Ich habe festgestellt, dass sich die Krankheitsbilder im Umkreis bis zu 800 Meter von einer Mobilfunk-Anlage häufen". Diese Beobachtungen decken sich mit einer Studie von fünf Ärzten in der oberfränkischen Stadt Naila. Innerhalb eines 400-Meter-Radius' um eine Sendeanlage, so die Ärzte, sei das Krebsrisiko ab dem sechsten Antennenbetriebsjahr signifikant gestiegen. Forderung nach Klarheit Anfang des Jahres hatte der Sprecher der Interessengemeinschaft, Wolfgang Halder - Diplom-Ingenieur für physikalische Technik - in einem Brief an Karlheinz Vogg Klarheit über die geplante Mobilfunkanlage gefordert. Bei der umstrittenen Mobilfunkanlage in der Marktstraße habe "man versucht, der unliebsamen Diskussion aus dem Weg zu gehen, indem man nach den ersten negativen Schlagzeilen erst einmal Gras über die Sache wachsen und dann die Sendeanlagen in einer Nacht- und Nebelaktion errichten ließ", heißt es in dem Brief. Und weiter: "Wir wollen nicht, das es bei Delta Möbel genauso läuft." Halder weist außerdem darauf hin, dass eventuelle Klagen Geschädigter nicht gegen den Betreiber oder Pächter eines Antennenstandortes geführt werden können, sondern nur gegen den Grundstückseigentümer. "Ich lasse mich in dieser Sache sicherlich nicht von Drohgebärden beeinflussen", stellt Karlheinz Vogg zum Brief von Wolfgang Halde fest. "Derzeit ruht die Sache, ist kein Thema. Aber ich werde keine definitive Aussage machen, dass es nie kommen wird." In diesem Jahr werde eine Antenne wohl nicht aufgestellt, im nächsten Jahr auch nicht. Vogg versöhnlich: "Wir sollten vernünftig miteinander umgehen." Ein Dorf macht mobil Vernünftig miteinander reden wollten auch die Ottmannshofer Mobilfunkgegner, die gestern Abend Oberbürgermeister Elmar Stegmann und Bürgermeister Georg Zimmer im Konferenzsaal des Rathauses Unterschriftenlisten überreichten. 98 Prozent der Ottmannshofer Bürger sprechen sich gegen eine Mobilfunkanlage auf dem Wasserturm aus. Bisher existiere lediglich eine Anfrage des Mobilfunkbetreibers E Plus; nächste Woche sollen ausführliche Unterlagen über die Größe der Anlage folgen. Dann wird im Ortschaftsrat darüber abgestimmt und danach kommt die Angelegenheit vor den Technischen Ausschuss. Die Gegner der Mobilfunkanlage sind vor allem besorgt, weil die Antenne direkt über dem Wasser errichtet werden soll. Stegmann betonte mehrmals, dass diese Anlage nicht die Idee der Stadt gewesen sei und die Stadt auch kein Interesse an dieser Anlage hat. (Stand: 25.02.2005 00:18) http://www.szon.de/lokales/leutkirch/stadt/200502250215.html
Stadt sucht Gespräch mit Mobilfunkmast-Betreiber 24.02.2005 14:46 BAYREUTH - Im Fall des umstrittenen Baus eines Mobilfunkmasten auf einem Privatgrundstück im Bereich der Saaser Bergleite hat die Stadtverwaltung Kontakt mit der Betreiberfirma aufgenommen, um in Verhandlungen einzutreten. Vor dem Stadtrat hatte Baureferent Jürgen Dohrmann am vergangenen Mittwoch nachdrücklich darauf hingewiesen, dass der Saaser Mobilfunkmast mit einer Höhe von weniger als zehn Metern nach den gesetzlichen Regelungen der Bayerischen Bauordnung genehmigungsfrei ist. Die dort zu installierende Mobilfunk-Basisstation sei lediglich anzeigenpflichtig; eine Pflicht, die mit der vom Betreiber bei der Stadt vorgelegten Freigabebescheinigung des Bundesamtes für Post und Telekommunikation erfüllt worden sei. Dohrmann widersprach in diesem Zusammenhang der Vorhaltung, die Stadt habe die Anwohner des Saaser Wohnbaugebietes nicht über das geplante Projekt eines Mobilfunkmasten informiert und verwies auch hier auf die Rechtslage. Demnach sei die Stadt durch das geltende Datenschutzrecht für Unternehmensinterna gehindert, in einem solchen Falle gegenüber Außenstehenden etwa den jeweiligen Standort, den Grundstückseigentümer oder den Betreiber der Sendeanlage bekannt zu geben. Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz stellt zusammenfassend fest, dass die Stadt überall, wo es Kraft Gesetzes überhaupt kein Genehmigungsverfahren brauche, auch keine rechtliche Handhabe besitze, derartige Anlagen zu prüfen oder zu verhindern. Im aktuellen Fall der jetzt geplanten 52. genehmigungsfreien Mobilfunkanlage auf der Saaser Bergleite (Eierberg) hat die Stadtverwaltung nach zwischenzeitlichen Gesprächen mit den Siedlervertretern auch Kontakt mit der Betreiberfirma aufgenommen, um die Bedenken der Anwohner des Wohnbaugebietes gegen das Projekt deutlich zu machen und gegebenenfalls andere Lösungsmöglichkeiten zu erörtern. Pressestelle der Stadt Bayreuth http://www.bayreuth.de/xist4c/web/displayAction_id_4_.htm?detail_view_id=2948179
Politiker haben keine Chance MOBILFUNK / Beim Bürgerforum wurde klar: Basisstationen wie an der Dammer Rittstege können kaum verhindert werden. SCHERMBECK. "Natürlich sind wir im Sinne der Bürger unterwegs. Wir wollen aber auch Lösungen im Einvernehmen mit den Anbietern finden." Das sagte Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter am Mittwochabend im Begegnungszentrum des Rathauses. In der Diskussion um den Dammer Mobilfunkmast, den Vodafone aufgestellt hat und den gerne T-Mobile mitnutzen möchte, hatte Grüter ein Bürgerforum organisiert, um interessierte Bürger und Politiker über das Thema Handy-Strahlungen und Möglichkeiten für alternative Standorte zu informieren. An der Veranstaltungen nahmen außer Vertretern der Dammer Bürgerinitiative gegen die Mobilfunkmasten auch Experten für verschiedene Themenbereiche teil. Wolfgang Joormann von der Baugenehmigungsbehörde des Kreises Wesel stellte fest, dass es für die Schermbecker Politiker keine Möglichkeiten gebe, den Bau von Basisstationen zu verhindern. Seiner Ansicht nach besteht die einzige Chance für die Mobilfunkgegner darin, sich einvernehmlich mit den Netzbetreibern auf einen alternativen Standort zu einigen. Als Vertreter von T-Mobile war Friedhelm Gehlen beim Bürgerforum dabei. Er erklärte den rund 30 Interessierten, dass ein Mobilfunknetz mittlerweile zur Infrastruktur wie Wasser, Strom und Verkehr gehöre. Der T-Mobile-Mitarbeiter erklärte den verunsicherten und aufgebrachten Dammer Bürgern am Mittwoch, dass der Netzanbieter erst aufgrund von vermehrten Beschwerden über schlechten Empfang den Plan gefasst hat, im Bereich der B58 in Damm eine Basisstation zu errichten. Gehlen bot als Kompromisslösung einen alternativen Standort an der Hochspannungstrasse in der Nähe des Melkwegs an. Diesen Vorschlag nahmen Hermann Göbel, Albert Willich und Dirk Kühnert von der Bürgerinitiative Damm zwar zähneknirschend zur Kenntnis. Zufrieden waren die Mobilfunk-Gegner damit aber trotzdem nicht. "Wir sind zwar dankbar über solche Kompromissvorschläge", sagte Göbel, "aber wir möchten hier bei uns überhaupt keinen Mast, auch nicht ein paar Meter weiter." 24.02.2005 GABI SCHULTZE Nachrichten von der BI Bad Dürkheim --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- „Einstiegsdroge“ Handy bei Jugendlichen http://omega.twoday.net/stories/540565/
Jeder Zweite vom Handy abhängig http://omega.twoday.net/stories/541347/ --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mobilfunk Archiv (Englisch) http://omega.twoday.net/topics/Mobilfunk+Archiv+%28Englisch%29/
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