Der Bundesgerichtshof spricht sich weiterhin für die wissenschaftlich umstrittene Bestrahlung der Bevölkerung durch Mobilfunk aus

[18.03.2004 - 13:15 Uhr]

Zorneding (ots) - Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil (AZ VZR 217/03 Ende Febr. 04) die Bevölkerung erneut zum bisher größten Menschenversuch mit gepulsten elektromagnetischen Strahlen freigegeben. Er bestätigte damit die Haltung der Mobilfunkindustrie und Strahlenschutzkommission, die gültigen Grenzwerte für Mobilfunkstrahlen schützten die Gesundheit und es gäbe keinen Nachweis auf gesundheitliche Risiken. Der explosionsartige Anstieg von Zivilisationserkrankungen in den letzten 10 Jahren scheint dabei nicht berücksichtigt worden zu sein.

Weiter unter: http://www.presseportal.de/story.htx?nr=538622      

ots Originaltext: Verein für Elektrosensible e.V.

Pressekontakt: Dr. Birgit Stöcker, Herzog-Arnulf-Str. 43, 85604 Zorneding, Tel. 08106-20220

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Studie: Wirkung elektromagnetischer Felder auf Weißstörche

Effects of the electromagnetic fields of phone masts on a population of White Stork (Ciconia ciconia)

von Alfonso Balmori Martínez, Biologe (in Englisch)

http://www.buergerwelle.de/pdf/effects_of_emf_on_white_stork.pdf

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18.03.2004 05:00

Kampf gegen Handymast

In Bad Aussee soll an einem Privatgebäude ein Handymast montiert werden. Grundstücksbesitzer und Gemeinde sind jedoch strikt dagegen.

CHRISTIAN HUEMER

Handymaste in bewohnten Gebieten sorgen immer wieder für Aufregung. Derzeit laufen die Verhandlungen gerade für einen 30 Meter hohen Sendemast, der im Bad Ausseer Ortsteil Unterkainisch aufgestellt werden soll. Als günstigster Standort wurde dafür ein Gebäude von Alois Mayr ausgesucht, von dem gleich mehrere Netzbetreiber senden würden. Bürgermeister Otto Marl: "Ich habe mit dem Grundstücksbesitzer gesprochen, dass wir alles tun werden, um die Installierung eines solchen Mastes zu verhindern." Der hat sich nun mittlerweile auch zu einem "Nein" für den Handymast durchgerungen.

Überzeugung

"Am Anfang habe ich mir nicht viel dabei gedacht, aber ich habe dann mit einem Experten darüber gesprochen. Nach einem zweistündigen Gespräch über die gesundheitlichen Bedenken war ich überzeugt, dass ich das mir und meinen Nachbarn nicht unbedingt antun möchte", erklärt Alois Mayr. "Wenn in ein paar Jahren irgendjemand an Krebs erkrankt, kann man zwar nichts nachweisen, die Nachrede bleibt aber." Wiewohl der finanzielle Aspekt bei der Sache nicht uninteressant wäre. Bürgermeister Marl: "Die Summen entsprechen fast dem, was ein durchschnittlicher Arbeiter im Monat aufs Konto bekommt." Alois Mayr: "Zum Glück habe ich etwas auf der Seite und bin finanziell davon nicht unbedingt abhängig."

Otto Marl gibt die künftige Strategie in Sachen Handymaste für Bad Aussee vor: "Wo immer ich solche Dinge rechtlich verhindern kann, werde ich das tun. Ich sehe nicht ein, warum man sich im Wohngebiet einem solchen Risiko aussetzen soll."

http://www.kleine.at/nachrichten/regionen/steiermark/ennstal/artikel/_597396/index.jsp

 

In aller Stille abgehandelt

Verwundert zeigt sich die ÖDP über das Abstimmungsverhalten von CDU und SPD im Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz. Der ÖDP-Antrag, die Verwaltung bei Genehmigungsanträgen für Mobilfunkmasten an sensiblen Orten zur frühzeitigen Information der Bürger zu verpflichten, wurde abgelehnt.

Der ÖDP ging es vornehmlich um freistehende Masten. Anlass waren die Erfahrungen mit der Firma Vodafone, die derzeit einen über 30 m hohen Funksendemast in Grafenwald errichtet. Die Bürger waren hier erst kurz vor Baubeginn informiert worden; der Antrag Vodafones datierte bereits vom Juni 2003. "Die einzige Lösung für die Zukunft kann nur in der frühzeitigen Beteiligung der Politik liegen", betonte gestern ÖDP-Fraktionsschef Johannes Bombeck.

Viel zu oft sei es der Fall, dass Ratsangehörige mit Vorlagen regelrecht überschwemmt würden, auch bei manchmal "weniger wichtigem Inhalt". Derart sensible Themen wie dieser Funkmast hingegen würden sozusagen "in aller Stille" abgehandelt. Bombeck: "Es kann und darf nicht sein, dass Politik und Bürgerschaft über bestimmte Vorhaben erst so spät in Kenntnis gesetzt werden, dass öffentliche Diskussionen völlig sinnlos sind."

17.03.2004

http://www.waz.de/waz/waz.bottrop.volltext.php?kennung=on8wazLOKStaBottrop38062&zulieferer=w az&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Bottrop&auftritt=WAZ&dbserver=1

 

Emissionsreduzierung für Mobilfunkantenne gefordert

OTTERSTADT: Anwohner diskutierten bei Bürgerversammlung mit Anlagen-Betreiber und Gemeindeverwaltung

Rund drei Stunden lang wurden bei der Bürgerversammlung am Dienstagabend im Remigiushaus Argumente für und wider Mobilfunkantenne ausgetauscht, die, wie berichtet, im Dezember auf einem Tabakschuppen am Westrand der Gemeinde installiert worden war. Fazit der Versammlung, an der mehr als 70 Interessierte teilnahmen: Die Gemeinde wird mit dem Betreiber E-Plus über eine Emissionsreduzierung sprechen.

Sie will versuchen, für die unmittelbar betroffenen Anwohner im Neubaugebiet Stickelpfad IV eine möglichst geringe Strahlenbelastung zu erreichen. Eine Verlegung der Anlage an einen anderen Standort komme aus Kostengründen derzeit nicht in Frage.

An der Bürgerversammlung, zu der die Gemeinde eingeladen hatte, nahmen neben Ortsbürgermeister Günther Pfadt, zwei Vertreter von E-Plus, der Vorsitzende des BUND-Landesarbeitskreises Elektrosmog, Friedbert Lohner, der Leiter des Bauamtes der Verbandsgemeinde Waldsee, Amtsrat Detlef Schneider, sowie Ratsmitglieder aller dort vertretenen Partien teil.

Verwaltung lehnt Antenne ab

Ortsbürgermeister Pfadt schilderte die Chronologie: Im Juni 2003 sei der Betreiber E-Plus auf die Gemeinde zugekommen. Er suchte einen geeigneten Antennenstandort in Otterstadt. Nachdem bereits seit zwei Jahren eine Mobilfunkanlage im Turm des Remigiushauses in Betrieb ist, lehnte die Verwaltung eine weitere Anlage auf öffentlichen Gebäuden in Otterstadt ab. Daraufhin wandte sich E-Plus an einen Otterstadter Landwirt, der sich bereiterklärt habe, seinen Tabakschuppen am Hohlweg zur Verfügung zu stellen, so Pfadt. Der Schuppen liegt rund 170 Meter von den ersten Häusern des Neubaugebietes entfernt.

Wie bereits berichtet, wurden zum Jahresbeginn die Genehmigungsvorschriften geändert: Die Gemeinde muss jetzt nachträglich ihr Einvernehmen bekunden. Detlef Schneider sieht derzeit keine rechtlichen Möglichkeiten, einer Genehmigung zu widersprechen, weil die Anlage den bestehenden Vorschriften und Richtwerten entspreche.

Michaela Guckert, Referentin für Mobilfunk und Gesundheit bei E-Plus, stellte die technischen Daten der Anlage vor und musste sich dabei teilweise unsachlicher Kritik stellen. Die Anlage strahlt mit 28 Watt, hat einen Strahlungskegel, der in 15 Metern Höhe aus der Antenne austritt. Am größten sei die Strahlung rund 14 Meter über Otterstadt.

Strahlung unter den Richtwerten

Alle gemessenen Werte lägen unter den gesetzlichen Richtwerten. Auch die strengeren Schweizer Werte würden noch unterschritten. Rund 200.000 Euro koste die Mobilfunkanlage. Bis zu 87 Nutzer könnten dadurch gleichzeitig auf E-Plus-Handys telefonieren. Ein alternativer Standort habe sich trotz entsprechender Suche nicht geboten, betonte die E-Plus-Vertreterin.

¸¸Alternative Pumpwerk"

Ein Otterstadter merkte dazu an, dass das Pumpwerk - rund 500 Meter westlich vom jetzigen Standort - eine geeignete Alternative gewesen wäre, wenn sich E-Plus darum bemüht hätte.

In der anschließenden Diskussion merkte eine Anwohnerin an, dass ihr Sohn seit der Nutzung der Funkanlage an erheblichen Schlafstörungen leide. Dies habe ihr ein Umweltarzt bestätigt, der den Jungen untersucht habe. Sie befürchte, dass von der Anlage auf Dauer eine nicht zu unterschätzende Gesundheitsgefährdung ausgehe. Wie in zahlreichen Gemeinden in Bayern müsse auch die Gemeinde Otterstadt eine Verlegung der Funkanlage fordern und die Strahlenbelastung für Otterstadt auf ein Mindestmaß reduzieren.

Dem stimmte auch Friedbert Lohner vom BUND zu, der viele Details und wissenschaftliche Aussagen parat hatte. Er sagte: ¸¸Alle Wissenschaftler sind sich einig, dass hochfrequente Strahlung, wie sie auch aus dieser Mobilfunkeinrichtung austritt, biologische Wirkung hat. Gestritten wird dabei derzeit über die Höhe der zulässigen Höchstwerte". Die Emissionswerte dieser E-Plus-Anlage seien zu hoch, so Lohner. Mit einem technischen Mehraufwand, zum Beispiel mehreren Standorten mit geringerer Ausstrahlung um Otterstadt, könnte mit wesentlich weniger Elektrostrahlung die gleiche Versorgung erreicht werden. Eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung gehe jedoch von der Anlage nicht aus, so Lohner.

Nach Informationen der RHEINPFALZ ist in Waldsee nach der seit längerem bestehenden Anlage auf dem Feuerwehrgerätehaus vor kurzem auch auf dem neuen Rathaus der Verbandsgemeinde eine neue Mobilfunkanlage installiert worden. Widerspruch von Seiten der Bürger hat es bisher noch nicht gegeben. (yon)

Quelle: Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG, Publikation: Speyerer Rundschau, Ausgabe: Nr.60, Datum: Donnerstag, den 11. März 2004, Seite: Nr.19

Dazu:

Mobilfunkantenne

„Unzutreffend“

Zur Berichterstattung über die Bürgerversammlung in Otterstadt, „Emissionsreduzierung für Mobilfunkantenne gefordert“:

Wer am 9. März die Bürgerversammlung in Otterstadt besucht und sodann den Bericht der RHEINPFALZ gelesen hatte, der konnte in diesem Bericht die wichtigsten Eindrücke des Abends nicht wiederfinden.

Der Bericht verschweigt, dass sehr viele interessierte Bürger bei der Versammlung ihrem Missmut über die Einrichtung der Mobilfunkanlage und ihrer Besorgnis über die gesundheitlichen Auswirkungen der Emissionen Ausdruck verliehen haben. Er verschweigt auch, dass die Referenten von E-Plus an diesem Abend mit einer einzigen unleserlichen Folie und einem rein technisch orientierten Vortrag einen schlechten Auftritt hatten, auf gesundheitliche Zusammenhänge überhaupt nicht eingingen und auf mehrere Sachfragen keine Antwort wussten. Und er verschweigt schließlich, dass der Referent vom BUND-Landes-AK Elektrosmog, Friedbert Lohner, in seinem umfassenden kenntnisreichen Vortrag über die gesundheitlichen Gefahren von Mobilfunkantennen schließlich zu der Forderung kam: Um nach dem gegenwärtigen Wissensstand der Forschung dem Vorsorgeprinzip entsprechend die Bürger zu schützen, muss die Antenne versetzt werden.

Eben dies war auch die Forderung der Betroffenen in Otterstadt. Bei dem abschließenden Versuch, einen Kompromiss zu finden zeigten sich die Vertreter von E-Plus jedoch nicht bereit, die Antenne zu versetzen, sondern willigten nur ein, mit dem Bürgermeister noch einmal zu sprechen. Schlichtweg unzutreffend ist, dass die Gemeindevertreter ausgesagt hätten, „eine Verlegung der Anlage an einen anderen Standort komme aus Kostengründen derzeit nicht in Frage“. Dies war allenfalls der Standpunkt der Betreiber, nicht aber des Ortsbürgermeisters.

Karin Feinauer, Römerstraße 57, Otterstadt

Quelle: Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG, Publikation: Speyerer Rundschau, Ausgabe: Nr.67, Datum: Freitag, den 19. März 2004, Seite: Nr.18

 

17.03.2004 18:04

Studie: Handy-Käufer achten zu wenig auf Strahlung

Nach einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) achten Käufer zu selten auf die Strahlenbelastung durch Handys. "Nur etwa 30 Prozent der 2500 Befragten wussten, dass der so genannte SAR-Wert Auskunft über die Strahlungsintensität gibt", sagte BfS-Sprecher Jörg Daiber heute. "Es gibt Hinweise, dass Handystrahlen Risiken bergen könnten." Noch seien nicht alle Fragen zu möglichen Gesundheitsgefährdungen wissenschaftlich geklärt. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollten deshalb mit dem Handy möglichst nur kurz telefonieren.

Vielen Bürgern erscheine ein Handy weniger gefährlich als eine nahe Mobilfunkanlage. Dabei führe gerade ein Handy am Kopf zu einer höheren Bestrahlung. Es seien auch Klagen von Handynutzern über Kopfschmerzen oder Unwohlsein bekannt. "Auch wenn das Risiko klein ist, so könnte es doch viele Menschen betreffen", sagte Daiber.

73 Prozent der Deutschen nutzten mittlerweile ein Handy, in der Altersgruppe zwischen 14 und 24 Jahren sogar mehr als 90 Prozent. Das BfS fordert seit längerem von den Herstellern, den "Blauen Engel" für strahlungsarme Handys einzuführen. Die SAR-Werte der meisten in Deutschland erhältlichen Handys veröffentlicht das BfS im Internet. Das Bundesamt macht jährlich eine Umfrage zu den Ängsten und Sorgen der Bevölkerung durch den Mobilfunk. (anw/ct)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/45690

 

Wundersame Mobilfunkantennen-Vermehrung

Stadtrat ärgert sich über Falschinformationen im Vorfeld des Bürgerentscheids

Unterschleißheim (mf) - Im Vorfeld des Mobilfunk-Bürgerentscheids in Unterschleißheim gibt es weiter Wirbel: Im Hauptausschuss berichtete Michael Schessl (CSU) von Bürgern, die ihn verunsichert fragten, ob es nun acht oder 14 Mobilfunkstandorte im Stadtgebiet gebe. Der Grund für diese Verunsicherung wurde den Räten auch gleich vorgeführt: Eine Website (www.buerger-fuer-ush.de) veröffentlicht eine Karte mit 14 bestehenden und drei geplanten Standorten. Beim Blick auf die Informationen zu den dargestellten 14 Standorten aber zeigt sich, dass es sich teilweise gar nicht um Mobilfunkanlagen handelt, sondern um sogenannte "Sonstige Funkanlagen", wie etwa Bahnfunkanlagen oder auch Fernsehantennen. "In Wirklichkeit sind es acht bestehende Standorte, aber es werden 14 suggeriert", stellte Bürgermeister Rolf Zeitler richtig.

Josef Diehl (CSU) berichtete von einem Faltblatt, das er aus seiner Mülltonne gezupft habe. Darin seien satte 38 Standorte angegeben. Die Bevölkerung werde so "mit grober Unwahrheit in die Irre geführt". Auch Alfons Wommelsdorf (SPD) missfiel diese Art der Fehlinformation: "Wir haben die Verpflichtung, die Bürger darauf hinzuweisen, was da läuft."

Kurt Stubenrauch (FB) indes monierte, dass die Anfrage von Michael Schessl "sehr vorbereitet" ausgesehen habe. Die Beratung zum Thema Bürgerentscheid sei in nichtöffentlicher Sitzung geplant gewesen und wegen der anwesenden Pressevertreter in die öffentliche Sitzung gezogen worden. Das aber ließ Bürgermeister Zeitler nicht gelten, denn in seinem Bericht hatte er nur erklärt, dass rechtzeitig vor dem Entscheid Informationen zum Thema Mobilfunk-Bürgerbegehren veröffentlicht würden und dabei auch den Initiatoren Raum eingeräumt werde. Wenn dann eine Anfrage komme, werde darauf auch geantwortet. mm

Datum: 19.03.2004

http://www.merkur-online.de/regionen/muenchennord/50,256030.html

 

T-Mobile will Sendemast nicht nach Norden verlegen

Anja Petersen

Büsum- Die Anwohner müssen weiter mit dem Funkmast in ihrer Nachbarschaft leben: Die Bitte der Gemeinde, den Funkmast vom Rechenmeisterweg nach Norden zu verlegen, wird von dem Betreiber T-Mobile vehement abgelehnt.

"Funktechnisch ist der vorgeschlagene Alternativ-Standort für uns nicht geeignet", sagte Maika-Alexander Stangenberg, Pressesprecher der T-Mobile, gestern auf Anfrage der DLZ/BZ. Dabei wäre der neue Funkmast auf der nördlichen Seite der Nordumgehung (Richtung Westerdeichstrich) nur 600 Meter von dem jetzigen Standort auf dem Kähler-Gelände entfernt. "Für ein Mobilfunknetz ist das sehr viel", betont Stangenberg.

Das neue UMTS-Netz, das wie ein Bienenstock wabenartig aufgebaut werden soll, sei auf wesentlich dichtere Abstände von Funkantennen angewiesen als das bisher übliche GMS-Netz. Die Sendeleistung der Antennen sei geringer, so dass ab einer bestimmten Entfernung vom Mast laut T-Mobile keine Funkversorgung mehr gewährleistet wäre. "Wenn der Mast nördlicher stehen würde, dann gäbe es in Büsum eine Lücke in der Versorgung. Das kann nicht im Interesse einer Gemeinde sein, in der 3600 Personen plus Touristen mobiltelefonieren", erläutert Stangenberg. Wo eine solche Versorgungslücke auftreten könnte, vermochte er auf Nachfrage der DLZ/BZ aber nicht zu beantworten. Mit zunehmender Entfernung zum Funkmast nehme jedoch die Übertragungsgeschwindigkeit ab.

Auch E-Plus und Vodafone haben inzwischen beantragt, Sendeantennen in Büsum aufzustellen. Einen gemeinsamen Funkturm mit T-Mobile, wie von der Gemeinde gewünscht, wird es nun aber nicht geben, da sich zum einen T-Mobile weigert, seinen Sendemasten an die Nordumgehung zu versetzen. Und der Funkmast im Rechenmeisterweg könne "aus vertragstechnischen Gründen" und "aus Rücksicht auf die besondere örtliche Situation" nicht gemeinsam genutzt werden. Genauere Erklärungen dazu gibt es nicht.

Die Gemeinde hat mittlerweile mit E-Plus einen Vertrag für die Errichtung eines Funkturmes auf der nördlichen Seite der Nordumgehung abgeschlossen. Der Bauantrag liegt der Verwaltung vor, teilte Bürgermeister Volker Johann im Hauptausschuss mit. Nur Vodafone wird den neuen Turm gemeinsam mit E-Plus nutzen.

In Sachen T-Mobile sieht Johann nur noch einen Ausweg: "Ich weiß, dass Kähler den Mast auch loswerden will. Wenn der Vertrag irgendwann ausläuft, muss T-Mobile da weg. Letztendlich sitzt die Gemeinde am längeren Hebel."

Der Mobilfunkbetreiber denkt nicht an einen baldigen Rückzug: Durch seine zwei Standorte in Büsum (eine weitere Antenne ist am Hafensilo angebracht) sieht T-Mobile die UMTS-Grundversorgung zunächst garantiert. "Aber mal sehen, wie es mit UMTS weitergeht? Vielleicht brauchen wir bald noch weitere Stationen in Büsum", so Pressesprecher Stangenberg.

Dithmarscher Landeszeitung

nordClick/dlz vom 18.03.2004 14:21

http://www.kn-online.de/news/regional/dithmarschen_hei_31333539323734.htm

Nachrichten von der BI Bad Dürkheim

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Nachrichten von Pfarrer Engelbrecht

http://www.buergerwelle.de/pdf/pfarrer_engelbrecht_18_03_04.pdf

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Nick Begich in München

Dienstag, 30. März 2004, 20 Uhr: Nick Begich kommt zum Stammtisch von Matrix3000: Hotel zu Post, Bodenseestr. 4a, München Pasing (Tel. 089 896950), wenige Fußminuten vom Bahnhof Pasing. Nick Begich wird auch einen Vortrag halten, der simultan übersetzt werden wird.

Im Juli-Heft von Matrix3000 wird auch ein ausführlicher Artikel von Ruth Gill zum Thema E-Terror gegen Bürger erscheinen.

Dagmar Neubronner, Redaktion Matrix3000, Aach 34, D-87534 Oberstaufen, http://www.matrix3000.de , DNeubronner@genius-verlag.de

T +49 (0) 8386-960 401, F +49 (0) 8386-960 402

Quelle: http://omega.twoday.net/stories/169602/

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TONER des Laserdruckers als Krankheitsverursacher ? !

Omega: ein interessanter Beitrag von Dieter Keim unter: http://omega.twoday.net/stories/169611/

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Regenwald in Gefahr

Umweltorganisationen fordern mehr Urwaldschutz in Norwegen

Dreizehn Umweltschutzorganisationen fordern von Norwegen Maßnahmen zum Schutz der Urwälder. Das Land sei Schlusslicht beim Waldschutz in Skandinavien, kritisierte Robin Wood. Gerade mal ein Prozent der Waldfläche stehe dort unter Schutz. In Schweden und Finnland seien zwar auch längst nicht alle Urwälder geschützt, aber immerhin fast vier Prozent. Die Umweltorganisationen haben daher in einem Brief den norwegischen Umweltminister Børge Brende aufgefordert, dafür zu sorgen, dass weitere Waldschutzgebiete ausgewiesen werden. Sie kritisierten zudem das Holz-Siegel PEFC als "Pseudo-Ökosiegel".

Die ganze Nachricht im Internet: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=8033

 

"Da suchen, wo sie sind"

USA sollen eigene Massenvernichtungswaffen vernichten

Zum Jahrestag des Beginns des Irak-Krieges hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace scharfe Kritik an den USA geübt. US-Präsident George W. Bush solle mit der Suche und Beseitigung der Massenvernichtungswaffen dort beginnen, "wo diese tatsächlich zu finden sind: in den USA selbst". Zehn Greenpeace-Aktivisten stellten vor der US-Botschaft in Berlin eine acht Meter hohe Freiheitsstatue auf. Sie hält eine Landkarte der USA, auf der die Produktions- und Lagerstätten atomarer, chemischer und biologischer Massenvernichtungswaffen eingezeichnet sind.

Die ganze Nachricht im Internet: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=8045