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Krebs: Deutsches Kinderkrebsregister seit einem Vierteljahrhundert ...Dennoch solle man Kinder so wenig wie möglich Expositionen wie Elektrosmog, radioaktiver Strahlung oder auch Sonnenstrahlen aussetzen, warnt der Medizininformatiker... --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Interessengemeinschaft gegen Elektrosmog im Saastal gegründet Mobilfunkgegner machen mobil Saas Grund / Die Saaser machen mobil und wehren sich gegen Mobilfunkantennen auf ihrem Gebiet. Darum wurde vor rund einem Monat die Interessengemeinschaft gegen Elektrosmog im Saastal ins Leben gerufen. Dadurch erhofft man sich eine stärkere Lobby im Kampf gegen die Mobilfunkanbieter. Von Walter Bellwald Nachdem sich die Gemeinde Zermatt erfolgreich gegen den Ausbau von Mobilfunkantennen auf ihrem Gemeindegebiet zur Wehr gesetzt hat (die RZ berichtete), regt sich nun auch im Saastal Widerstand gegen die Mobilfunktelefonie. So gingen gegen den Ausbau des Antennenstandorts „Plattjen“ rund zweihundert private Einsprachen ein. Umfrage lanciert „Wir wollen die Bevölkerung auf die stete Gefahr des Elektrosmogs aufmerksam machen und für die Problematik sensibilisieren“, erklärt IG-Präsident Edgar Ruppen die Beweggründe des Vereins. Was dem Primarlehrer vor allem sauer aufstößt ist die Tatsache, dass immer mehr Antennen in der Nähe von Schulanlagen zu stehen kommen. „Die Betreiber dieser Anlagen wissen gar nicht, was für einer Gefahr sie die Kinder damit aussetzen“, ereifert sich Ruppen. Schützenhilfe erhält er von der heimischen Krankenkasse. „Die gesundheitlichen Beschwerden der Bevölkerung haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Mit ein Grund für diese Tendenz sind sicherlich die Umwelteinflüsse und dazu gehört zweifelsohne auch der Elektrosmog“, ist Kurt Anthamatten von der Krankenkasse Saastal überzeugt. Darum lancierte die Krankenkasse kurzerhand eine Umfrage über das Wohlbefinden der Saaser Bevölkerung im Zusammenhang mit Elektrosmog. Alarmierende Zahlen Das Ergebnis der Umfrage lässt aufhorchen. Von den 250 eingegangenen Fragebögen gaben fast sechzig Prozent der Befragten an, dass sie mit permanenten Schlafstörungen zu kämpfen hätten. Über vierzig Prozent klagen über regelmäßige Kopfschmerzen und rund dreißig Prozent leiden unter Konzentrationsstörungen. Für Kurt Anthamatten alarmierende Zahlen: „Obwohl bisher keine hundertprozentigen Rückschlüsse auf eine Strahlenbelastung möglich sind, ist davon auszugehen, dass sich Elektrosmog negativ auf die Gesundheit des Menschen auswirken kann. Demnach sind die Resultate der Umfrage sehr aussagekräftig, weil sie sich mit anderen Umfragen und wissenschaftlichen Resultaten durchaus decken.“ Als direkte Folge der Umfrage wurde die IG gegen Elektrosmog im Saastal ins Leben gerufen. Informationsveranstaltung Die neun Gründungsmitglieder geben sich zuversichtlich. „Der Rückhalt in der Bevölkerung ist deutlich spürbar und die Skepsis gegenüber Mobilfunkantennen wächst stetig“, erklärt Edgar Ruppen. Um die Bevölkerung auf die Schattenseiten des Mobilfunks aufmerksam zu machen, hat die IG beschlossen, einen Informationsabend durchzuführen. „Mit Hans-Ueli Jakob, Präsident des Vereins Gigaherz, konnten wir einen sehr kompetenten und erfahrenen Referenten verpflichten, der sich vehement gegen Mobilfunkanlagen zur Wehr setzt“, so der IG-Präsident. Der Informationsabend findet morgen Abend um 20 Uhr im Mehrzweckgebäude in Saas Grund statt. http://www.rz-online.ch/news2005/Nr49-15dez/02.htm
Belastung befürchtet Konstanz unterstützt Handy-Antennen – Bürgerinitiative kritisiert Pläne Konstanz. Voraussichtlich ab nächstem Frühjahr sollen acht Mobilfunk-Antennen auf dem Lago-Dach für besseren Empfang sorgen. Eine Bürgerinitiative befürchtet dadurch gesundheitliche Belastungen. Arne Goebel Walter Eyermann von der Bürgerinitiative Stadelhofen wehrt sich gegen die acht geplanten Mobilfunk-Antennen auf dem Dach des Lago. «Solange wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist, dass diese Strahlung ungefährlich ist, bin ich gegen diese Masten.» Er sieht keine Chance, juristisch dagegen vorzugehen – zu lange würden die Gerichtsentscheide dauern. Stattdessen erwartet Eyermann, dass Stadt und Gemeinderat Druck auf das Lago ausüben. Wirtschaftliche Interessen Seiner Ansicht nach gehe es hier um rein wirtschaftliche Interessen. «Schließlich lässt sich mit dem Aufstellen von Mobilfunk-Antennen eine Menge Geld verdienen», weiß Eyermann. Die Stadt habe dem Einkaufscenter bereits eine Verdichtung erlaubt, die der Kleinteiligkeit Stadelhofens entgegensteht. Die Betreiber sollten sich damit zufrieden geben. Bei Axel Mothes, Leiter des Baurechtsamts, stoßen solche Aussagen auf Unverständnis. «Wir haben es geschafft, die vier Mobilfunkbetreiber an einen Tisch zu bringen und die Antennen an einem Standort zu bündeln. Das Lago hat sich angeboten, weil es das höchste Gebäude in der Gegend ist und über die entsprechenden technischen Voraussetzungen verfügt», erklärt Mothes. Er verweist auch auf den gesetzlichen Auftrag der Mobilfunkbetreiber, für eine flächendeckende Nutzung zu sorgen. Auch für UMTS Die geplanten Antennen sollen über vier Meter hoch sein und den herkömmlichen Mobilfunk sowie die neue UMTS-Technik übertragen. http://www.tagblatt.ch/index.jsp?artikel_id=1126528&ressort=regionen/thurgau/untersee
15.12.2005 Stadt kämpft nur mit stumpfem Schwert Kommune hat bei der Aufstellung von Mobilfunkantennen keine Handhabe / Ein Konzept soll her Oberacherner Bürger formieren sich, um die Stadt zum Handeln aufzufordern. Die ABL-Fraktion geißelt die Situation als skandalös. Doch letztendlich befindet sich die Stadt »in den Fängen der Gesetzgebung« (Thomas Kohler, FW), wenn es um Standorte von Mobilfunkmasten geht. Achern. Baurechtsamtsleiter Dietmar Stiefel hatte in der Bauausschusssitzung am Montag detailliert auf einen Antrag der ABL geantwortet (siehe ARZ vom 26. Oktober). Er stellte klar, dass es einer Kommune nicht gestattet ist, engere Grenzwerte für Mobilfunkanlagen festzulegen. Auch gebe es bau- und planungsrechtlich für die Stadt Achern keinerlei Spielraum, das Aufstellen von solchen Antennen zu verhindern. »Wir kriegen beim verfahrensfreien Aufstellen der Anlagen nicht mal etwas mit«, sagte OB Reinhart Köstlin. Die ABL hatte gefordert, Satzungen und Bebauungspläne derart zu ergänzen, dass weitere Antennen verhindert werden können. »Das wäre wirkungslos«, bekannte Stiefel, weswegen auch davon abgesehen wird. Die Mobilfunkbetreiber hätten schlicht und ergreifend das Recht, ihr Netz auszubauen, der Gesetzgeber hat ihnen dazu den Weg geebnet. In Achern gibt es 19 Standorte, zehn in der Kernstadt, drei in Oberachern, zwei in Gamshurst und jeweils einen in Fautenbach, Mösbach, Önsbach und Wagshurst – wobei an einem Standort mehrere Antennen aufgebaut sein können. Unter www.bundesnetzagentur.de können alle Anlagen eingesehen werden. Laut Stiefel seien manche Antennen nur zu weniger als ein Prozent ihrer Leistungsfähigkeit ausgelastet. Lieber auf Bienenbuckel Aktuell soll ein weiterer Mast in Oberachern aufgestellt werden. Nach einem den Fraktionen ausgehändigten Modell der Stadt Attendorn will auch der Gemeinderat Achern diesen Masten lieber auf dem weiter von den Wohnhäusern entfernten Bienenbuckel sehen als etwa auf dem Dach der Firma Lott. Allerdings seien die Strahlungen von weiter entfernten Antennen intensiver als von stadtnahen Funkanlagen. Eine Vereinigung von Oberacherner Bürgern fordert jedenfalls, die bestehende Strahlenemission zu minimieren und den »ausufernden Antennenwildwuchs einzudämmen«. Auch die ABL versucht, das Schlimmste zu verhindern. Manfred Nock kritisierte am Montag, dass die heute noch gültigen Emissions-Grenzwerte der Funkanlagen auf unzureichenden Erhebungen aus dem Jahr 1991 basieren würden. Dietmar Stiefel erklärte, dass das Bundesverfassungsgericht die Gültigkeit der Werte bestätigt habe. Eine verträgliche Lösung des Problems könne nur auf Freiwilligkeit der Betreiber funktionieren. Dies betrachtet die ABL als »Freilandversuch am Menschen« und wundert sich, weshalb das Bundesamt für Bauten und Logistik 1999 mitteilte, dass wegen zu erwartenden Regressforderungen auf Liegenschaften des Bundes keine Sendestationen angebracht werden dürfen. Kommunen gehen da trotz immer noch ungenauer wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Folgen der Strahlenbelastung ein höheres Risiko ein – und ebenso private Grundstücksbesitzer, meint die ABL, denn die müssten am Ende bezahlen, wenn Geschädigte Schadenersatz fordern. Gutachter kommt Das Gremium einigte sich darauf, einen unabhängigen Gutachter einzubestellen, der in einer öffentlichen Veranstaltung darstellt, wie ein Konzept aussehen könnte, mit dem die Verbreitung der Antennen gesteuert werden kann. Ein Gutachten würde über 13 000 Euro kosten. Bis auf weiteres wird die Stadt auch keine Flächen mehr zur Verfügung stellen. Roland Kist (SPD) distanzierte sich von der am 24. Oktober von Egon Friedrich vertretenen Meinung der SPD, dass die Funkanlagen annehmbar wären, da sie der Stadt Mieteinnahmen brächten. Kist sagte, dass keine Zahlung so wertvoll sein könne, dass sie eine eventuelle Gesundheitsgefährdung der Bürger rechtfertige. http://www.baden-online.de/art_0_71_5075_arz Nachrichten von der BI Bad Dürkheim --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 16.12.2005 / Dahme-Spreewald Bürgerinitiative gegen Funkmasten Betroffene sehen zu große Gesundheitsrisiken / Heute Treffen HEIDESEE Die Bürgerinitiative gegen einen Funkmastenwald mit Mobilfunkanlagen der UMTS-Technologie in den Ortsteilen Bindow, Dolgenbrodt, Gräbendorf und Gussow trifft sich heute Abend um 19.30 Uhr im Gemeinschaftshaus in Gussow. Vorbereitet werden soll dann, so Daniela Büttner-Müller von der Initiative, wie weiter vorgegangen werden soll, um das Ziel - die Verhinderung eines weiteren Mobilfunkmastes in Gussow - zu erreichen. Dazu gehöre auch, bei der Bürgerfragestunde während der Gemeindevertretersitzung am kommenden Montag noch einmal die Argumente der betroffenen Einwohner gegen die vorgesehenen Anlagen zu formulieren. Außerdem sollen bei dem Treffen die Mappen mit den Informationsmaterialien für die Gemeindevertreter vorbereitet werden. "Wir wollen ja nicht gegen die Gemeindevertreter auftreten, sondern mit ihnen gemeinsam im Sinne des Bürgerwillens vorgehen", erklärte Daniela Büttner-Müller. Entsprechendes Wissen über solche Mobilfunkmasten sei da erste Voraussetzung. Die Mitglieder der Bürgerinitiative sehen große Gesundheitsrisiken für die Bürger in den betroffenen Ortsteilen der Gemeinde Heidesee. Wissenschaftler warnten vor den unabsehbaren Folgen der durch die menschlichen Sinnesorgane nicht wahrnehmbaren hochfrequenten Funkwellen. "Leute, die Kinder haben, sind in dieser Hinsicht besonders sensibel. Sie wissen, dass gerade junge Menschen äußerst empfindlich auf die Einflüsse durch diese Anlagen reagieren", so Büttner-Müller. Zwar verwiesen die Betreiber von Mobilfunkanlagen immer wieder auf Grenzwerte, die durch sie weit unterschritten würden, jedoch wisse niemand, ob die genannten Grenzwerte tatsächlich garantierten, dass die Gesundheit nicht gefährdet wird. Die Bürgerinitiative verweist in dem Zusammenhang auf Grenzwerte im österreichischen Bundesland Salzburg, die 10 000-fach unter dem deutschen Grenzwert lägen. Außerdem erinnert die Initiative an den Umgang mit Asbest. Bereits in den 70er Jahren habe es erste Verdachtsmomente gegeben. Doch wurde die Verwendung mangels wissenschaftlicher Beweise weiter erlaubt. Erst ein Jahrzehnt später wären die Behörden umgeschwenkt, sei der Baustoff verboten worden. "In Deutschland gibt es bereits 15 000 Bürgerinitiativen gegen die Mobilfunktechnologie", so Büttner-Müller. Sie warnten die Menschen nicht nur vor den Gesundheitsrisiken, sondern auch vor dem Wertverlust ihrer Grundstücke sowie den hohen Kosten für die Abschirmung ihrer Häuser. Die Bürgerinitiative in der Gemeinde Heidesee zähle zurzeit rund 70 Mitglieder. Um das Ziel zu erreichen, sollen sich aber noch mehr Menschen hinter die Initiatoren stellen. Deswegen werden auch Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt. Im Internet kann man unter http://www.buergerinfo-heidesee.de nachsehen, wo die Unterschrift geleistet werden kann. am http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10613352/62129/ --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Diese Woche ist eine neue Website in Betrieb gegangen Liebe Anrainer und Betroffene von Handymasten! Diese Woche ist eine neue Website in Betrieb gegangen. Es ist dies die Website http://www.handymast.at . Auf dieser Website versuchen wir, alle relevanten Informationen zum Thema „Handymasten und die Auswirkungen auf Anrainer“ darzustellen. Unterverzeichnisse beschäftigen sich mit den „Handymasten-Politikern“, der „Handymasten-Kirche“, der „Handymasten-Schule“, der niederösterreichischen „Handymasten-Steuer“ – die heute im NÖ-Landtag abgeschafft werden soll -, dem „Handymasten-Recht“ und zur Auflockerung der Textlastigkeit mit „Handymasten-Fotos“ und einer „Handymasten-Hymne“. Der Umfang dieser Website wird laufend erweitert werden. Ziel der Website ist es, die Problematik von Handymasten, - insbesondere in Hinblick auf Rechts- und Gesundheitsschutz der Anrainer - darzustellen, für andere leicht nachvollziehbar zu machen und im Internet leicht auffindbar zu machen. Eine Verlinkung von anderen Websites auf http://www.handymast.at ist daher sehr erwünscht. Mit freundlichen Grüßen Mag. Robert Marschall --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mobilfunk Archiv (Englisch)
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