"Da geht's hin - wir machen das"

Vodafone sucht Konsens / Experten widerlegen "Märchen vom harmlosen Mobilfunk"

Solch einen Andrang hat es im Dreieich-Parlament noch bei keiner Sitzung des Bauausschusses gegeben. Gut 180 Frauen und Männer kamen Dienstagabend in den Burghofsaal. Thema: Wie krank machen elektromagnetische Strahlen von Mobilfunkantennen?

VON PETER HOLLE

Dreieich · 10. März · Für den Dreieicher Internisten Wolfram Haas ist das keine Frage. "Elektrosmog hat krankmachende Wirkung", sagt er und spricht davon, "dass die Krebshäufung im Raum Dreieich besorgniserregend ist". Er schildert Leidensgeschichten von jungen, ansonsten kerngesunden Patienten, die in die Nähe von Götzenhainer und Offenthaler Mobilfunkantennen gezogen sind und seitdem ihres Lebens nicht mehr froh werden. Diagnosen unter anderem: Herzrasen und -flimmern, Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen, Kopfweh, Angst- und Schmerzzustände. Als Haas am Dienstagabend im Burghofsaal Dreieichen-hain dann resümierend "Das Märchen vom harmlosen Mobilfunk" geißelt, prasselt Beifall los. Gut 180 Menschen applaudieren.

Fünf hochkarätige Experten

Nein, keine Bürgerversammlung. Der Bauausschuss des Dreieicher Stadtparlaments hat Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen Fragen, die die Abgeordneten seit Jahren umtreiben: Sind die Dutzenden von Mobilfunkantennen, die auf Masten, Türmen, Dächern in den fünf Stadtteilen montiert sind, gefährlich für Leib und Leben derjenigen, die sich in ihrem Strahlungsbereich aufhalten? Wenn ja, was kann die Stadt tun? Wie kann sie ihre Bürger schützen? Wie Vorsorge treiben? Nach etlichen zähen Debatten, in denen die Volksvertreter zumeist auf der Basis gediegenen Halbwissens und triftig erscheinender Spekulationen argumentierten, sie könnten sowieso nichts unternehmen, hat sich der zuständige Bauausschuss Anfang des Jahres für ein Symposium mit fünf hochkarätigen Experten entschieden. Termin: der vorgestrige Dienstag.

Auch niedrige Dosis macht krank

Die Fachleute, die dort auf dem Podium sitzen, nehmen die Furcht und die Ängste des Publikums ernst. "Der Schutz vor den Hochfrequenzfeldern und der Schutz vor den Ängsten davor ist gleichermaßen wichtig, denn beides beeinträchtigt die Lebensqualität", sagt die Umweltärztin Brigitte Schlehofer vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg.

Eine Götzenhainerin, die vor 18 Monaten ins Dorf gezogen ist, nickt eifrig. Vom Saalmikrophon aus schildert sie ihre Beschwerden, deren Quelle sie in der großen Radarmasten-Anlage der Flugsicherung auf der Hub zu orten meint. "Man hört am laufenden Band hier von Krebs- und Herzkranken - und das in einer Häufung, die mir nicht gefällt", klagt sie und beschwert sich bei den Politikern, dass in ihrem Stadtteil Antennen postiert sind, die nur 50 Meter von Altenwohnanlagen und Kitas stehen.

Über 20 Bürger melden sich mit Klagen zu Wort. "Keine Einzelfälle", resümiert Rainer Frentzel-Beyme vom Bremer Institut für Präventionsforschung. Sein Kollege Horst-Peter Neitzke (Ecolog-Institut Hannover) sekundiert: Auch unterhalb der gesetzlichen Strahlendosis-Grenzwerte zeigten sich bei vielen biologische Wirkungen. Elektrosmog fördere auch in niedriger Intensität das Wachstum von Krebszellen, vermindere kognitive Leistungen wie Rechnen, belaste Herz und Kreislauf.

Betreiber sucht Konsens

Was tun? Diplom-Ingenieur Wolfgang Klose von der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation, die den Antennenbetreibern die Schutzabstände vorschreibt und die Standortbescheinigungen ausstellt, gelobt, stets ein Argusauge auf Dreieicher Masten zu werfen. "Jede kleinste Änderung wird von uns begutachtet."

Neitzke empfiehlt den Kommunalpolitikern "Vorrangstandorte vorzuschlagen" und sich dafür schon mal ein wissenschaftliches Gutachten zu leisten. Die Betreiber müssten zwar nicht darauf eingehen, "aber es gibt ja Unruhe in der Bevölkerung - und das wollen die Firmen auch vermeiden. Die sind dankbar für jeden abgeprüften Standort, der in ihre Netzstruktur passt".

"Wir sind zu jeglichem Gespräch bereit, mit ihnen im Konsens Standorte zu verabreden", beteuert denn auch Vodafone-Niederlassungsleiter Rudolf Markschläger prompt. Und verspricht den Politikern: "Wenn Sie sagen ,Da geht's hin!' - dann machen wir das."

http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/offenbach/darmstadt/?cnt=402 577

KOMMENTAR

Spielräume

VON PETER HOLLE

Keine Ausreden mehr. Die Dreieicher Kommunalpolitiker wissen seit dem Experten-Symposium des Bauausschusses, was Sache ist in Sachen Mobilfunk - und was sie von sich aus tun können, um auf die massiven Befürchtungen in der Bevölkerung zu reagieren. Dass dergleichen Ängste im Übrigen kein Minderheitenthema in Dreieich sind, dokumentierte der Ansturm auf die Bauausschusssitzung.

Die Sorgen sind ja berechtigt. Volk und Volksvertreter erfuhren von den Wissenschaftlern, die laut Erstem Stadtrat Dieter Zimmer (SPD) "internationalen Ruf" genießen, dass Gefahr im Verzug ist, da auch niedrige Strahlendosis krank machen kann. Und den Politikern schrieb die hochkarätige Runde ins Stammbuch, dass die Kommune von sofort an Vorsorge treiben kann. Soll heißen: Lasst Gutachten machen, um für die Menschen "harmlose" Vorrangstandorte zu orten. Zwingt die Mobilfunknetzbetreiber an den Verhandlungstisch, um diese - und nur diese - Antennen-Plätze festzuklopfen. Dass die Chancen dafür nicht schlecht stehen - dazu hat am Dienstag ein Vodafone-Sprecher die Schwurhand gehoben. Auch, wie er sagte, namens der drei anderen großen deutschen Netzbetreiber.

Also: Spielräume sind vorhanden, die Dreieicher müssen sie nur nutzen. An die Arbeit - keine Ausreden mehr.

http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/offenbach/darmstadt/?cnt=402 574

 

Oberstes Gebot ist Gesundheit der Bürger

Stadt lehnt Mobilfunksender in der Nähe eines Kindergartens ab / Brum: Wir setzen auf Kooperation mit Betreibern

Mobile Telefone möchten viele Menschen, Mobilfunkanlagen dagegen die wenigsten. Aufgrund der Diskussionen in der Bevölkerung und aktuellen Urteilen zum Thema hat Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) die Genehmigungspraxis für diese Anlagen in Oberursel vorgestellt.

VON LIA VENN

Oberursel · 10. März · Vor kurzem gab es bei der Stadt die Anfrage eines Betreibers, eine Mobilfunkanlage in der Nähe eines Kindergartens aufzustellen. Welcher Kindergarten das war, wollte Brum nicht sagen. "Wir haben dem Betreiber klar gemacht, dass wir das nicht für wünschenswert halten und er hat dann von sich aus nach alternativen Standorten Ausschau gehalten. Da konnten wir ihm auch Tipps geben." Und dies sei die gängige Vorgehensweise: "Wir setzen auf Kooperation, nicht auf Konfrontation mit den Betreibern", betonte Brum in einem Pressegespräch am Mittwoch.

Viele Möglichkeiten habe die Stadt nicht, auf die Standorte von Mobilfunkanlagen Einfluss zu nehmen, etwa in Gewerbegebieten. Auch gegen bereits installierte Anlagen könne die Stadt nichts machen - ebensowenig gegen solche, für die eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorliege. "In diesen Fällen können wir nichts ausrichten und würden vor Gericht immer das Nachsehen haben", sagte Brum.

In reinen Wohngebieten dagegen könnten Mobilfunkanlagen nur mit Genehmigung der Stadt errichtet werden. Bei nach dem Baurecht genehmigungsfreien Anlagen habe der Betreiber zudem die Pflicht, diese anzuzeigen und bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) eine gesundheitliche Unbedenklichkeitserklärung zu beantragen.

"Es geht bei der Genehmigung von diesen Anlagen um drei Parteien: den Betreiber, die Stadt und die Vermieter jener Gebäude, auf denen die Anlagen installiert werden sollen", sagte Brum. Seiner Ansicht nach hätten immer weniger Vermieter überhaupt ein Interesse an den Antennen, weil sie den Wert der Wohnungen beeinflussten. "Oberstes Gebot für uns ist die Gesundheit der Bürger", betonte Brum. Die Betreiber wiederum hätten "natürlich ein Interesse daran, die Anlagen so nah wie möglich an den Mobilfunk-Nutzern zu installieren".

Als "Standortschwerpunkte" hätten sich überwiegend höhere Gebäude, meist aus den 70er Jahren, herauskristallisiert. "Neben dem gesundheitlichen Schutz der Anwohner müssen wir deshalb auch beachten, dass das Ortsbild nicht beeinträchtigt wird", sagte Brum. "Wir haben Zielstandorte im Auge", verriet er, wegen des Datenschutzes wollte Brum aber nicht sagen, wo diese Standorte sein sollen.

Mobilfunkanlagen seien unterdessen auch in Gewerbegebieten nicht unproblematisch. "Da arbeiten ja auch Menschen." Deshalb könne es Probleme mit der Vermietung von Gewerberäumen geben.

Die gesundheitliche Belastung durch Mobilfunkanlagen indes nehme künftig ab, sagte Brum, weil die Strahlung der neuen Anlagen geringer sei als bei den alten.

Auf der Homepage der Regulierungsbehörde (www.regtp.de) können sich Anwohner über Sendeanlagen in ihrer Nähe mittels Postleitzahl, Stadt und Straßennamen informieren.

http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/lokal_rundschau/hochtaunus/?cnt=402625

Nachrichten von Marianne Kirst

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Telekom in Herrenshoff

Antenne im Wohngebiet

Wie im Planungsausschuss bekannt wurde, wird die von der Telekom beantragte Mobilfunkantenne am Schlömer Weg in Herrenshoff gebaut. Sie wird aber nicht mehr, wie ursprünglich beantragt, zehn Meter hoch sein, sondern nur fünf Meter in den Himmel reichen. Dieses Entscheidung wurde den Fraktionen des Ausschusses aufgedrängt.

"Uns ist von der Oberen Bauaufsicht signalisiert worden, dass wir selbst bei einer negativen Bescheidung des Telekomantrages mit einer Anordnung der Baubehörde rechnen müssen", referierte Dieter Hoffmans, Sachbearbeiter der Verwaltung. Alle Fraktionen zeigten sich mit der Entwicklung der Situation unzufrieden.

Michael Oberloer (CDU) nannte die Entscheidung eine "mittlere Katastrophe" und prangerte die Instinktlosigkeit der Deutschen Telekom an. "Wir haben der Telekom Alternativen zum Bau der Antenne in ein Wohngebiet geboten, diese wurden jedoch nicht angenommen", so Oberloer. Uli

published: 10.03.04 21:20

http://www.ngz-online.de/ngz/news/korschenbroich/2004-0311/antenne.html

 

LOKALTEIL ZWIESEL vom 11.03.2004

Resolution gegen den Bau des Lindberger Sendemastens

Zwiesel/Lindberg (bbz). Der Widerstand gegen den geplanten Mobilfunk-Sendemast am „Kramerbüei“ in Lindberg ist ungebrochen. Am Dienstagabend haben sechs Lindberger Gemeinderäte und fünf Zwieseler Stadträte zur Weiterleitung an das Landratsamt eine Resolution gegen den vorgesehenen 40 Meter hohen Turm verfasst. Sie verweisen darin auf die von 539 Bürgern erbrachten Protest-Unterschriften, auf die in der Bevölkerung bestehenden Ängste wegen gesundheitlicher Gefährdung und auf die dem Landschaftsbild und somit dem Tourismus abträgliche Wirkung eines solchen Bauwerks. „Wir fordern das Landratsamt auf, für diesen Sendemast die Baugenehmigung abzulehnen und ein Gutachten für ein ausgewogenes Standortkonzept nach dem Prinzip ‘so viel wie nötig, so wenig wie möglich’ bei einem neutralen Institut in Auftrag zu gegen“, heißt es in der Resolution.

http://www.pnp.de/ngen/such.php?cid=29-4924896&Ressort=bbz

 

Kein Sender in Zwerchallee

Vom 11.03.2004

sc. Der geplante Werbe- und Mobilfunkmast in der Nähe der Zwerchallee darf nicht gebaut werden. Das Verwaltungsgericht bestätigte die entsprechende Entscheidung der Bauaufsicht. Nach Ansicht der Richter ist der Mast nicht mit der übrigen Bebauung vereinbar. Mit einer Höhe von mehr als 26 Metern falle er gegenüber den fünfgeschossigen Wohngebäuden deutlich ins Auge. Zudem liege die Trasse außerhalb des Baugebiets.

http://www.main-rheiner.de/archiv/objekt.php3?artikel_id=1400926

 

e-plus sucht Gespräch

Vom 11.03.2004

bf. JOHANNISBERG Der offene Brief des Bürgermeisterkandidaten Klaus Schütz an den Mobilfunkanbieter e-Plus, mit dem er sich gegen den Bau eines Funkmastes in den Weinbergen in unmittelbarer Nähe zur Hansenberg-Schule ausgesprochen hatte, zeigt offenbar Wirkung. Schütz hatte den Verantwortlichen des Mobilfunkanbieters vorgeworfen, nicht hinreichend alternative Standortvorschläge geprüft zu haben. Wie Volkmar Albrecht, verantwortlich für die Funkplanung bei e-plus, jetzt im Gespräch mit Schütz erkennen habe lassen, suche der Mobilfunkanbieter das Gespräch mit der Stadt Geisenheim und der Unteren Naturschutzbehörde. Dazu soll es jetzt noch in diesem Monat kommen.

Wiesbadener Zeitung http://www.main-rheiner.de/archiv/objekt.php3?artikel_id=1400206

Nachrichten von der BI Bad Dürkheim

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Nachtrag zur Fernsehberichterstattung der Bruchköbeler Initiative

Es fiel mir bereits während der Bürger – Versammlung auf, dass das Fernsehen nur so lange sichtbar anwesend war, bis die Fachleute begannen, ihre Beiträge vorzutragen. Ab diesem Zeitpunkt wurden keine Aufnahmen mehr gemacht, zu sehen im  Bericht des HR 3.

KEIN WORT DARÜBER, DASS WISSENSCHAFTLER  UND ÄRZTE  IN  DIESER  BÜRGERVERSAMMLUNG  IHRE  BEDENKLICHEN ERKENNTNISSE IM HINBLICK AUF DEN  MOBILFUNK  WEITER VERMITTELTEN.

Nicht informierte Menschen, die diesen Fernsehbericht des HR 3 gesehen haben, werden sich teilweise schadenfroh sagen: „Was wollen die Mobilfunk-Kritiker nur, jetzt hat selbst der Bundesgerichtshof die wahrscheinliche Unbedenklichkeit des Mobilfunks bestätigt und ihre Klage abgeschmettert.“

Bei einer solchen Berichterstattung des Fernsehens, wo man wichtige Vorgänge einfach verschweigt, muss man davon ausgehen, dass fehlende  Informationen, wie bei diesem Fernsehbericht des HR 3, der Bürgerinitiative im eigenen Ort mehr schaden als nutzen wird. Das ist hier bewusst einseitig ausgenutzt worden.

Hier stand die Meinung der Bürger mit ihren „eingebildeten Krankheiten“ der Meinung des Bundesverfassungsgerichtes gegenüber, wobei die Klage leider abgeschmettert wurde, es seien keine wissenschaftlichen Beweise vorhanden.

Die Bürgerinitiative hatte an diesem Abend aber mit großem Aufwand mit einem Wissenschaftler, einem Facharzt sowie einem Baubiologen versucht, diese Erkenntnisse den Bürgern zu vermitteln. Diese wissenschaftlichen Fakten wurden zu Gunsten der gesundheitlich betroffenen Bürger der Initiative überhaupt nicht erwähnt.

Die Mobilfunk-Industrie ging bei außenstehenden nicht informierten Bürgern aus diesem einseitigen Bericht eindeutig als Sieger hervor. Gestärkt noch durch den Kommentar des Richters, während bei der Initiative die wissenschaftlichen Begründungen, die  Bezug nahmen auf die Beschwerden der Bürger, die auch Außenstehende hätten stutzig und nachdenklich werden lassen, einfach weggelassen wurden !

Bereits auf der Einladung war klar zu ersehen, dass hier Fachleute zu Wort kommen sollten, dabei war in diesem Fernseh-Bericht nur von einer Bürgerversammlung zu hören, kein Wort über den wahren Sinn der Veranstaltung: 

D U R C H    F A C H L E U T E   Ü B E R M I T T E L T E    I N F O R M A T I O N E N     F Ü R   N I C H T  I N F O R M I E R T E  B Ü R G E R !   

W I S S E N S C H A F T L I C H E  E R K E N N T N I S S E    Ü B E R   B I S H E R   E I N -G E T R E T E N E  S C H Ä D I G U N G E N    A M    B E T R O F F E N E N    M E N S C H E N !

Jeder Fußball-Fan wäre stocksauer, wenn seine Fußball-Übertragung in der Halbzeit beendet wird und man ihm das End- Ergebnis verschweigt ! Jeder Bericht hat einen Anfang und ein Ende, lässt man Inhalte weg, verfälscht man die Information !

Für Mobilfunk-Kritiker gibt es keine Pressefreiheit. Leserbriefe alleine sind Artikel für den Papierkorb ! Diese Artikel werden nur von einem unbedeuteten Prozentsatz von Bürgern gelesen. Sie können für die Presse lediglich als Alibi für „Pressefreiheit“ dienen.

Wer nur die halbe Wahrheit verbreitet, beeinflusst die Meinungsbildung einseitig und verfälscht dadurch die Informationen zum Schaden an der Allgemeinheit !

Die Hoffnung der MOBILFUNK-INDUSTRIE:

Nicht alle Probleme sind lösbar, aber die unlösbaren nutzen sich mit der Zeit ab ! Adlai Stevenson

dieter keim <> Ilbenstadt

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MOBILFUNK / Kein Mast auf Dürreberg - Verbindungen über Reutlinger Telekomhaus und Waldenbuch

Die UTMS-Antenne liegt auf Eis

Hillebrands Erfolg: Vodafon will die betroffenen Bürger umfassend informieren

Die Vodafone D2 GmbH teilt mit, dass im näheren Zeitraum eine Notwendigkeit für einen Richtfunkstand im Bereich Dürreberg nicht mehr besteht". Mit Erleichterung nahm Dieter Hillebrand (CDU-MdL) die Nachricht des Mobilfunkunternehmens auf.

REUTLINGEN/PLIEZHAUSEN/DEGERSCHLACHT

"Die zweijährigen Bemühungen, Vodafone zum Verzicht auf die Errichtung eines Funkmastes im Distrikt Dürreberg bei Rübgarten zu bewegen, wurden belohnt", sagte Dieter Hillebrand. In den Verhandlungen des Abgeordneten mit dem Vodafone-Management wurde erreicht, dass das Unternehmen einen Vertrag mit der Deutsche Funkturm GmbH über die Mitbenutzung der Richtfunkanlage Waldenbuch abschloss.

Bereits im Vorfeld hätten die Alternativstandorte am Gönninger Roßberg und zwischen Rommelsbach und Oferdingen ausgeschieden werden können.

"Durch den erzielten Kompromiss wird das Landschaftsbild im Neckartal nicht durch einen 90 Meter hohen Mast beeinträchtigt", so Dieter Hillebrand.

Zudem gebe es jetzt keinen Grund mehr für weitere Befürchtungen über mögliche nachteilige Auswirkungen für die Bürger in Pliezhausen.

Das Mobilfunkunternehmen betonte, dass die Medaille auch eine Kehrseite hat: "Mit dem Verzicht auf einen eigenen Richtfunkstandort wird eine Kompromisslösung erreicht, die ein hohes Risiko für die Mobilfunkversorgung im Raum Reutlingen im Falle einer Katastrophe bedeutet."

Bei der jetzigen Lösung gehen die Mobilfunkverbindungen in und aus dem Raum Reutlingen über das Telekomgebäude in Reutlingen. Im Falle eines Brandes in diesem Gebäude wären sowohl die Richtfunk-Verbindungen als auch die Telekom-Leitungen funktionslos und damit ein großflächiger Ausfall des Mobilfunks gegeben.

Dessen ist sich auch Dieter Hillebrand bewusst. Jedoch könne aufgrund der "geringen Wahrscheinlichkeit, dass sich dieses Risiko überhaupt verwirklicht", dies durchaus in Kauf genommen werden. Hillebrand, der als DRK-Vorsitzender auch die Belange eines Rettungsunternehmens vertritt, will versuchen, das Risiko noch weiter abzumildern. Durch die Verhandlungen der jüngsten Zeit war es Hillebrand möglich, Vodafone stärker für die mit dem Mobilfunk verbundenen Sorgen der Bürger zu sensibilisieren.

Hillebrand hat weiter erreicht, dass auch "die von der Vodafone D2 GmbH in Degerschlacht geplante Antenne für den UMTS-Mobilfunk vorerst auf Eis liegt".

Vodafone will vor dem Bau direkt vor Ort eine Informationsveranstaltung abhalten, in der die Bürger umfassend und nicht Scheibchen um Scheibchen über den Mobilfunk im Raum unterrichtet werden sollen.

Erscheinungsdatum: Donnerstag 11.03.2004

http://www.suedwest-aktiv.de/region/metzingerurachervolksblatt/stadt_und_kreis_reutlingen/1004857/a rtikel.php

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Augenwischerei betrieben

http://www.buergerwelle.de/pdf/augenwischerei_betrieben.pdf

Nachricht von Herrn oder Frau Weigel, Korbach

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In der Warteschleife

Neue Mobilfunktechnik UMTS kommt in Deutschland nur schwer auf Touren

VON DETLEF BRECHTEL

Auffallend ruhig ist es um den neuen Heilsbringer der Mobilfunk-Branche geworden. Marketing-Rummel - bislang Fehlanzeige. Vielleicht haben die Mobilfunkbetreiber, vier Jahre nach dem spektakulären Milliarden-Poker um die UMTS-Lizenzen, Lehren aus Rohrkrepierern wie WAP gezogen. Beim Endverbraucher stieß das reichlich lahme Internet fürs Handy nahezu auf taube Ohren. Die neue Mobilfunkgeneration soll es nun richten und Sprache, Daten, Bilder oder Videos bis zu sechs Mal schneller als bisherige Technologien übertragen. Im Klartext: Auf der Straße laufen und dabei per Handy fernsehen, oder einfach nur immer online sein - all das wollen die Mobilfunkbetreiber irgendwann Realität werden lassen.

Doch, ob UMTS die eierlegende Wollmilchsau ist, muss sich erst noch weisen.

http://www.fr-aktuell.de/uebersicht/alle_dossiers/wirtschaft/cebit_2004/?cnt=403069 (Auszug)

Nachricht von Marianne Kirst

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Unterschriften-Aktion zum Erhalt biologischer Medikamente

http://www.pro-biomedizin.de/unterschriften.htm

Nachricht von Angela Vogel